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Version 2026.07 (2026.07.001)

14.07.2026

E-Workflow 

E-Akte 1 

  • In der E-Akte 1 können ausgewählte Dokumente nun direkt an das KI Widget übergeben werden – wahlweise über das Kontextmenü Senden an KI Widget oder aus der Tabelle auch per Drag & Drop, für mehrere Dokumente gleichzeitig. Zusätzlich kann über das Kontextmenü ein gesamter Unterordner übergeben werden. Das ermöglicht einen schnelleren Arbeitsablauf, da Dokumente direkt aus der E-Akte heraus für die weitere Nutzung im KI Widget bereitstehen. Voraussetzung ist die Lizensierung über RA-MICRO Online sowie das Hauptrecht KI Widget (Benutzerverwaltung>Rechte).  
  • Das Anhängen von E-Akte-Dokumenten an Outlook-E-Mails über das Anlagen-Control wurde für Akten mit Vertrauensstellung optimiert. Sind Anwender als Exklusivbenutzer einer Akte berechtigt, können sie die in dieser Akte gespeicherten Dokumente nun zuverlässig auswählen und anhängen – auch dann, wenn sie nicht zugleich als Sachbearbeiter der Akte hinterlegt sind. Die Berechtigung auf Aktenebene wird dabei einheitlich berücksichtigt, sodass Anlagenauswahl und E-Akte-Vorschau konsistent zusammenwirken.  
  • Das Speichern von Dokumenten über den Posteingang ohne Aktennummer und nur mit Auswahl eines Postkorbs erfolgt in die Benutzerakte. Eine Speicherung ohne Aktenzuordnung erfolgt nicht mehr.   
  • Die Übergabe von mehreren markierten Dokumenten an E-Mail, E-Brief, beA etc. (Rechtsklick Kontextmenü Senden an...) erfolgt nun immer vollständig.   
  • Beim Versand einer Akte über den App E-Akten Sender an die E-Akte App werden nun auch Dokumente mit leeren Notizen bzw. Verfügungen vollständig übertragen. Sämtliche Unterordner und Dokumente stehen dadurch in der E-Akte App zur Verfügung und die zugehörigen Notizen lassen sich anschließend problemlos öffnen.   
  • Die Mehrfachauswahl von Dokumenten über die Tabellenansicht der E-Akte erfolgt wieder unabhängig von der Scrollposition und die markierten Dokumente bleiben erhalten.   
  • Alle im Buchungsvorgang enthaltenen Aktenkonten werden vollständig an den Postkorb übergeben. Die zugehörigen Dokumente werden anschließend korrekt in der jeweiligen E-Akte abgelegt.  
  • Die Scan-Funktion für E-Akte 1 und Postkorb 1 werden mit der nächsten Version technisch bedingt entfernt. Ein entsprechender Hinweis erscheint bei Verwendung dieser Funktion. Über den RA-MICRO Posteingang können Dokumente komfortabel eingelesen und weiterverarbeitet werden. Die Funktion E-Akte Dokumentenimport (Datei>Einfügen/importieren) steht weiterhin zur Verfügung.   

E-Akte 2 

  • PDF-Dokumente mit ausgefüllten Formularfeldern werden beim Speichern in die E-Akte 2 nun vollständig berücksichtigt. Die ausgefüllten Inhalte bleiben erhalten und werden auch beim Drucken sowie beim Versand als PDF zuverlässig übernommen – unabhängig davon, ob mit oder ohne Annotationen gedruckt bzw. versendet wird.  
  • Die Mehrfachauswahl mit der Shift-Taste erfolgt in der E-Akte 2 nun wieder zuverlässig analog zum Windows Explorer – sowohl in der Tabelle als auch im Explorerbaum. Eine bestehende Blockmarkierung lässt sich komfortabel erweitern, sodass mehrere Dokumente in einem Schritt sicher ausgewählt werden können.  
  • Beim Aktualisieren einer geöffneten Akte in der E-Akte 2 wird der gesamte Aktenkontext nun vollständig neu geladen. Geänderte Kurz- und Langbezeichnungen stehen dadurch unmittelbar zur Verfügung – nach Betätigung des Aktualisieren-Buttons ebenso wie nach erneutem Bestätigen der Aktennummer.  
  • Beim Import von Dokumenten per Drag & Drop aus dem Windows Explorer in die E-Akte 2 werden die Dateien bei aktivierter Option „Dokument(e) verschieben" nach erfolgreicher Speicherung nun zuverlässig aus dem ursprünglichen Speicherort entfernt – sowohl bei einzelnen als auch bei mehreren gleichzeitig ausgewählten Dateien. Eine doppelte Ablage im Windows Explorer und in der E-Akte wird dadurch vermieden.  
  • Verschlüsselte Dokumente lassen sich in der Vorschau der E-Akte 2 nun wieder komfortabel öffnen: Beim Markieren eines passwortgeschützten Dokuments erscheint eine bedienbare Passwortabfrage, und nach Eingabe des korrekten Passworts wird das Dokument unmittelbar in der Vorschau angezeigt. Das Passwort ist je Dokument nur einmal einzugeben; anschließend stehen Anzeige, Druck und Versand zuverlässig zur Verfügung.  
  • Der Eingangsstempel steht nun auch für Dokumente zuverlässig zur Verfügung, deren ursprünglicher Dateiname Leerzeichen enthält. Der Stempel-Editor öffnet sich in diesen Fällen zuverlässig, sodass der Eingangsstempel wie gewohnt gesetzt und in der E-Akte gespeichert werden kann.  
  • Beim Bearbeiten von Postkorb-Einträgen wird nun einheitlich auf bestehende unerledigte Verfügungen hingewiesen. Unabhängig davon, ob ein Eintrag über das Kontextmenü oder direkt über das Feld bzw. die Spalte „PK" in der Tabelle oder in der Seitenleiste entfernt wird, erscheint jetzt dieselbe Hinweismeldung. Der Vorgang lässt sich dadurch bei Bedarf abbrechen, und unerledigte Verfügungen werden erst nach Bestätigung auf „erledigt" gesetzt. Das sorgt für ein durchgängig einheitliches Verhalten und erhöht die Sicherheit bei der Bearbeitung im Postkorb. 

BeA 

  • Im entsprechenden beA-Posteingangsfach wird künftig ein Hinweis angezeigt, wenn eine beA-Nachricht aus technischen Gründen (z. B. aufgrund unzureichenden Arbeitsspeichers) dreimal nicht heruntergeladen werden konnte. In diesem Fall sollte die betroffene Nachricht über den manuellen beA-Import eingelesen werden. 

FiBu 

Aktenkonto I 

  • Das Verbuchen von Rechnungen im Aktenkonto wurde stabilisiert. Beim Speichern und Übergeben einer Rechnung wird der zugehörige Buchungssatz nun auch dann zuverlässig in das Aktenkonto der jeweiligen Akte geschrieben, wenn die Aktendatei kurzzeitig durch einen anderen Zugriff belegt ist – der Schreibvorgang wird dazu nach einer kurzen Wartezeit automatisch erneut ausgeführt. Rechnungen werden so durchgängig sowohl im Aktenkonto als auch in den Offenen Posten berücksichtigt, und das Speichern und Übergeben von Rechnungen wird dadurch zuverlässiger unterstützt. 

Fibu I 

  • Beim Zugriff auf Aktenkonto und Fibu I wird der für den Kontenrahmen erforderliche Parameter nun automatisch gesetzt, sofern er noch nicht hinterlegt ist. Dadurch ist der Zugriff auf Aktenkonto und Fibu I durchgängig ohne Unterbrechung möglich und unterstützt einen reibungsloseren Arbeitsablauf. Bereits korrekt hinterlegte Einstellungen bleiben dabei unverändert. 

Schnittstellen 

  • In der Zusammenfassenden Meldung (ZM) werden bei einer berichtigten Meldung nun gezielt nur die tatsächlich zu übermittelnden Datensätze berücksichtigt. Die Plausibilitätsprüfung bezieht sich damit ausschließlich auf die gewählten Einträge, sodass Vorschau und Versand einer berichtigten ZM zuverlässig zur Verfügung stehen. Berichtigungen werden einheitlich nach den Vorgaben erstellt – vollständig entfallende Angaben werden mit dem Wert 0 übermittelt, betragsmäßige Änderungen mit dem zutreffenden Gesamtbetrag. 

Buchen 2 

  • Ein Zahlungseingang, der im Aufteilungsfenster auf mehrere Rechnungen oder Positionen verteilt wird, ist im Buchungsstapel nun übersichtlich in einzelne Buchungszeilen aufgeteilt – vergleichbar mit einer Splittbuchung. Die Aufteilung erfolgt nach Rechnung und Mehrwertsteuersatz, wobei Gebühren und Auslagen getrennt ausgewiesen werden; ein verbleibender Differenzbetrag wird in einer eigenen Zeile dargestellt. Die zusammengehörigen Zeilen erhalten dieselbe Belegnummer und Farbkennzeichnung und werden vollständig bis in die Offenen Posten berücksichtigt. Das sorgt für eine bessere Übersicht und eine nachvollziehbare Zuordnung der Zahlungen.  
  • Beim Verhindern eines negativen Kassenbestands wird wieder ein entsprechender Hinweis angezeigt. Der Hinweis erscheint direkt nach Verlassen des Betragsfeldes und macht nachvollziehbar, warum die Ausgabe nicht gebucht werden kann.  
  • Der Buchungskreis „Eigenverbrauch“ steht in der Buchenmaske 2 nun vollständig zur in neuem Design und neuer Technologie zur Verfügung. Die Erfassung des Eigenverbrauchs wurde modernisiert und übersichtlicher gestaltet: Neue Buchungszeilen lassen sich bequem über eine eigene Schaltfläche hinzufügen, hilfreiche Tooltips erleichtern die Bedienung, und klare Vorgaben zu Vorsteuersatz und Buchungsmonat unterstützen eine zuverlässige Erfassung. Eine ausführliche Beschreibung steht in der Onlinehilfe unter „Eigenverbrauch buchen 2 (FIBU)“ zur Verfügung.  
  • Es steht eine neue Buchungsmöglichkeit „Sammelbuchung Notariat“ zur Verfügung. Mit ihr lassen sich die Auslagen (2,50 € und/oder 4,50 €) einer notariellen Sammelabrechnung für mehrere Urkundennummern (UR-Nr.) bequem in einem Arbeitsgang erfassen. Nach Auswahl des Notariats und der UR-Nummern wird die jeweils zugehörige Akte automatisch ermittelt und der Gesamtbetrag kann komfortabel auf die einzelnen Urkunden verteilt werden. Anschließend werden je Akte vollständige Einzelbuchungen mit einem standardisierten Buchungstext inklusive UVZ-Nr. erzeugt. Die zusammengehörigen Buchungen werden übersichtlich gekennzeichnet und ermöglichen eine schnellere sowie nachvollziehbare Bearbeitung notarieller Sammelabrechnungen.  

Fibu II 

Anlagenbuchhaltung 

  • In der Anlagenbuchhaltung wurde die Ausgabe des Jahresabschlusses erweitert. Der Jahresabschluss kann nun ohne Ausdruck direkt als PDF-Datei in ein auswählbares Verzeichnis gespeichert werden. Die bewährte Druckfunktion steht weiterhin zur Verfügung. 

Buchen 

  • Beim Buchen werden alle Aktenkonten nun zuverlässig an den Postkorb und die E-Akte übergeben. Auch bei der Buchung auf mehreren Akten werden sämtliche Aktenkonten vollständig als PDF erzeugt und stehen anschließend im Postkorb sowie in der jeweiligen E-Akte zur Verfügung. Die Verarbeitung wurde stabilisiert und unterstützt einen durchgängig zuverlässigen Ablauf. 

Schnittstellen 

  • In der Zusammenfassenden Meldung (ZM) werden bei einer berichtigten Meldung nun gezielt nur die tatsächlich zu übermittelnden Datensätze berücksichtigt. Die Plausibilitätsprüfung bezieht sich damit ausschließlich auf die gewählten Einträge, sodass Vorschau und Versand einer berichtigten ZM zuverlässig zur Verfügung stehen. Berichtigungen werden einheitlich nach den ELSTER-Vorgaben erstellt – vollständig entfallende Angaben werden mit dem Wert 0 übermittelt, betragsmäßige Änderungen mit dem zutreffenden Gesamtbetrag.  

Offene Posten 

Offene Posten 1 

  • Die Fenstersteuerung der OP-Liste und der Rechnungssummenliste in Offene Posten I (OP 1) wurde optimiert. Beide Fenster öffnen sich nach dem Schließen und erneuten Aufruf nun wieder zuverlässig in normaler Fenstergröße und erscheinen nicht mehr verkleinert. Das Schließen der Fenster erfolgt nun stabil, sodass ein reibungsloser Arbeitsablauf in den Offenen Posten unterstützt wird.  

Zahlungen 

  • Die Homebanking-Schnittstelle in Fibu I/II und Zahlungen wurde auf die aktuelle DDBAC-Version 5.11.9.0 aktualisiert. Damit stehen der elektronische Zahlungsverkehr sowie der Kontoimport auf dem neuesten Stand der Bankenanbindung zur Verfügung und unterstützen eine durchgängig zuverlässige Kommunikation mit den Kreditinstituten. 

Dispodatei 

  • In der Funktion „Dispodatei eingeben" können Sachkonten im Feld „Sachkonto" nun auch über Text, Stichwörter oder Teile der Kontobezeichnung gefunden werden. Das erleichtert die Auswahl des richtigen Sachkontos, insbesondere wenn die Kontonummer nicht bekannt ist. Die gewohnte Suche über die Kontonummer steht weiterhin zur Verfügung. 

SEPA 

  • Zur Sicherstellung der weiteren Verarbeitung von SEPA-Zahlungen wird die bisherige SEPA-Version 3.1 rechtzeitig auf Version 3.7 umgestellt. Ab dem 1. Oktober 2026 weist ein Hinweis in den Zahlungsfunktionen (Überweisung, Dispodatei, SEPA, Zahlungsdatei) auf die anstehende Umstellung hin; ab dem 1. November 2026 wird beim Aufruf der Zahlungsfunktionen automatisch auf die neue SEPA-Version umgestellt. So bleiben SEPA-Dateien weiterhin gültig und Zahlungen können ohne Unterbrechung verarbeitet werden. 

Überweisung / Sammelüberweisung 

  • Überweisungen und Sammelüberweisungen können nun auch über EBICS ausgeführt werden. Dabei wird die gesetzlich vorgesehene Empfängerüberprüfung (Verification of Payee, VoP) unterstützt: Vor der Ausführung wird der angegebene mit dem bankseitig hinterlegten Empfängernamen abgeglichen und das Ergebnis verständlich angezeigt. Bei voller Übereinstimmung wird die Überweisung direkt angewiesen; bei Abweichungen oder nicht verfügbarer Prüfung kann bequem entschieden werden, ob die Zahlung bestätigt oder storniert wird. Der passende Übertragungsweg wird dabei automatisch gewählt, sodass der gewohnte Ablauf erhalten bleibt. 

Gebühren  

E-Rechnung 

  • Beim Erstellen einer Vorschussrechnung als ZUGFeRD über den E-Versand wird der zugehörige Eintrag im Rechnungsordner nun eindeutig als „Vorschussrechnung – ZUGFeRD Rechnung – Rechnungsversand per E-Versand“ geführt. Für andere Rechnungsarten bleibt die gewohnte Bezeichnung unverändert erhalten.   
  • Die Erstellung von E-Rechnungen unterstützt nun standardmäßig das aktuelle Format ZUGFeRD 2.5 im Profil EXTENDED. Die zum 01.07.2026 vorgesehenen ZUGFeRD-Vorgaben werden damit vollständig berücksichtigt, und die erzeugten E-Rechnungen bleiben abwärtskompatibel. 

Rechnung RVG 

  • Bei der Erstellung von Kostenfestsetzungsanträgen und RVG-Rechnungen bleibt die Option „Geschäftsgebühr beibehalten und festsetzen“ im Bereich Tatbestände nun dauerhaft verfügbar. Nach einem Wechsel auf die folgende Seite (Übertragung der Gebührenpositionen) und dem Zurückgehen auf die erste Seite wird die Checkbox weiterhin angezeigt und kann jederzeit ausgewählt werden. Eine zuvor getroffene Auswahl bleibt dabei erhalten, sodass die Option zuverlässig gesetzt und nachvollziehbar berücksichtigt wird. 
  • Die zuvor ausgewählte Gebührentabelle bleibt beim Wechsel auf die Tatbestandsseite nun zuverlässig erhalten – auch dann, wenn der Leistungszeitraum geändert wurde und der Fokus im Feld „Leistungszeitraum von“ verbleibt. So wird durchgängig mit der vorgesehenen Gebührentabelle weitergearbeitet, was eine verlässliche und nachvollziehbare Gebührenabrechnung unterstützt. 
  • In den Empfängerlisten der Rechnung RVG sowie der Notar Kostenrechnung wird die Steuerangabe des Empfängers nun automatisch passend bezeichnet: Liegt im Adressdatensatz eine USt-IdNr vor, wird die Spalte mit „USt-IdNr“ geführt; ist stattdessen eine Steuernummer hinterlegt, wird sie mit „Steuernummer“ ausgewiesen. So ist auf einen Blick eindeutig erkennbar, welche Angabe angezeigt wird. Auch die zugehörigen Druckplatzhalter geben den passenden Wert samt Bezeichnung automatisch aus, was eine klare und einheitliche Darstellung der Empfängerangaben unterstützt. 

Kostenfestsetzungsanträge 

  • Bei der Erstellung von Kostenfestsetzungsanträgen und RVG-Rechnungen bleibt die Option „Geschäftsgebühr beibehalten und festsetzen“ im Bereich Tatbestände nun dauerhaft verfügbar. Nach einem Wechsel auf die folgende Seite (Übertragung der Gebührenpositionen) und dem Zurückgehen auf die erste Seite wird die Checkbox weiterhin angezeigt und kann jederzeit ausgewählt werden. Eine zuvor getroffene Auswahl bleibt dabei erhalten, sodass die Option zuverlässig gesetzt und nachvollziehbar berücksichtigt wird. 

Rechnung ZV 

  • Bei der Rechnungserstellung werden vorhandene Vorschüsse nun automatisch zur Verrechnung vorgeschlagen und müssen nicht mehr manuell geöffnet und ausgewählt werden. Berücksichtigt werden dabei gezahlte Vorschüsse ebenso wie teilweise gezahlte und noch nicht gezahlte Vorschüsse – unabhängig davon, ob der Empfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, Reverse Charge angewendet wird oder 19 % USt. berechnet werden. Unterhalb der erzeugten Rechnung wird nun automatisch ein passender Hinweis zur Verrechnung bzw. Stornierung des Vorschusses ausgewiesen. Das ermöglicht eine schnellere Bearbeitung und unterstützt eine einheitliche, nachvollziehbare Vorschussverrechnung im Einklang mit der Rechnung nach RVG. 

Kostenrisiko 

  • Im Kostenrisiko steht im Bereich Familienrecht für die Gerichtskosten nun eine aufklappbare Auswahl (1. und 2. Instanz 1–3, 3. Instanz 1–4 Gebühren) zur Verfügung. Die voreingestellten Werte entsprechen den bisher vorgeschlagenen Gerichtsgebühren und können bei Bedarf angepasst werden. In den Bereichen Zivilrecht und Arbeitsrecht bleibt die gewohnte Darstellung erhalten. 

Rechnungsentwürfe 

  • Die eingestellten Spaltenbreiten sowie die Aufteilung zwischen Tabellen- und Vorschaubereich, die Fensterposition und die Fenstergröße werden nun benutzerbezogen gemerkt und beim nächsten Öffnen wiederhergestellt. Über das Kontextmenü des Tabellenkopfes (rechte Maustaste) lassen sich die Spaltenbreiten automatisch optimieren sowie die Fenster- und Spalteneinteilung jederzeit auf die Standardwerte zurücksetzen. Das ermöglicht eine individuell angepasste und zugleich jederzeit wiederherstellbare Ansicht. 

Notar Kostenrechnung 

  • Die Erstellung von E-Rechnungen (XRechnung und ZUGFeRD) berücksichtigt die Steuerangaben des Rechnungsempfängers nun nach derselben bewährten Logik wie in Rechnung RVG. Die Prüfung von USt.-IdNr. bzw. Steuernummer richtet sich zuverlässig nach dem Länderkennzeichen und dem Anredeschlüssel des Empfängers. So können E-Rechnungen der Notar-Kostenrechnung nun auch für Empfänger mit ausschließlich hinterlegter Steuernummer sowie für die vorgesehenen Anredeschlüssel durchgängig erstellt werden, und die Notar-Kostenrechnung verhält sich einheitlich zur Rechnung nach RVG. 
  • Die Erstellung von Notar Kostenrechnungen liefert nun unabhängig von der verwendeten Textverarbeitung ein einheitliches PDF-Ergebnis. Auch wenn eine Rechnung als Briefdatei über Word oder KTV gespeichert wird, entspricht das im Rechnungsordner abgelegte PDF – wie in der Rechnung RVG – zuverlässig dem Briefkopf aus Vorschau und Direktdruck. So bleibt das Erscheinungsbild der Notar Kostenrechnung durchgängig konsistent und unabhängig vom gewählten Ausgabeweg.  
  • In den Empfängerlisten der Rechnung RVG sowie der Notar Kostenrechnung wird die Steuerangabe des Empfängers nun automatisch passend bezeichnet: Liegt im Adressdatensatz eine USt-IdNr vor, wird die Spalte mit „USt-IdNr“ geführt; ist stattdessen eine Steuernummer hinterlegt, wird sie mit „Steuernummer“ ausgewiesen. So ist auf einen Blick eindeutig erkennbar, welche Angabe angezeigt wird. Auch die zugehörigen Druckplatzhalter geben den passenden Wert samt Bezeichnung automatisch aus, was eine klare und einheitliche Darstellung der Empfängerangaben unterstützt. 

Kostenblatt 

  • Die Bemerkungstexte der Kostenarten Fa, Fb, Fc und Fd werden im Kostenblatt nun einheitlich mit den aktuellen, an das RVG angelehnten Bezeichnungen ausgewiesen: „Kopien/Ausdrucke aus Gerichts- und Behördenakten (RVG)“, „Kopien/Ausdrucke zur Zustellung oder Mitteilung an Gegner (RVG)“, „Kopien/Ausdrucke zur Unterrichtung des Auftraggebers (RVG)“ sowie „Kopien/Ausdrucke in sonstigen Fällen (RVG)“. So stimmen die Texte im Kostenblatt mit der Darstellung im Rechnungskörper überein.  
  • Die Auswertung (alle Kostenarten) weist nun zu jeder Akte eine eigene Zwischensumme aus – zusätzlich zur gewohnten Zwischensumme je Mandant. Auch wenn ein Mandant mehrere Akten umfasst, steht damit für jede einzelne Akte auf einen Blick eine übersichtliche Zwischensumme zur Verfügung. Das verbessert die Übersichtlichkeit und Auswertbarkeit der Kostenpositionen.  
  • Der Ausdruck der Reisekostenabrechnung richtet sich nun nach den in den Einstellungen des Kostenblattes hinterlegten Drucker. Ist in den Einstellungen des Kostenblattes ein Drucker ausgewählt, wird die Reisekostenabrechnung zuverlässig auf diesem Drucker ausgegeben – unabhängig davon, ob sie über die Programmfunktion oder über das Menü Extras im Kostenblatt aufgerufen wird. Ist kein Drucker hinterlegt, erfolgt die Ausgabe weiterhin über den gewohnten Windows-Standarddrucker.  

ZH-Abrechnung 

  • Im Zeithonorar II werden Zeiten mit besonders langen Bemerkungen, deren Text sich über mehrere Seiten erstreckt, nun zuverlässig genau einmal abgerechnet. Der lange Bemerkungstext wird für die Darstellung in der Rechnungsanlage weiterhin übersichtlich auf mehrere Zeilen aufgeteilt; die erfasste Stundenzahl sowie die Gesamtsumme der Rechnung werden dabei vollständig korrekt ausgewiesen.  
  • Im Kostenblatt werden ZH-relevante Zeiten nun ab dem Datum der in der Akte hinterlegten Honorarvereinbarung angezeigt. Damit entspricht die Anzeige der bestehenden Logik der ZH-Abrechnung. Ist keine Honorarvereinbarung mit Datum hinterlegt, bleibt das bisherige Verhalten unverändert, dass der Leistungszeitraum ab Aktenanlagedatum beginnt. 

Stundensatzverwaltung 

  • Das Öffnen im Zeithonorar II erfolgt nun deutlich schneller. Die Ansicht startet übersichtlich; die Stundensätze werden bei Auswahl geladen. Untergeordnete Einträge werden gezielt beim Aufklappen eines Knotens nachgeladen, sodass das erste Öffnen spürbar zügiger erfolgt. Die Suche steht unmittelbar nach dem Start zur Verfügung, und die Aktenanzeige wird einheitlich nach Aktennummer sortiert dargestellt. 

ZH-Timesheet 

  • Das Kalender- und Datumsauswahlmenü wird nun zuverlässig vollständig angezeigt. Die Auswahl wird automatisch innerhalb des sichtbaren Bereichs des aktiven Bildschirms positioniert und bleibt dadurch unabhängig von der Fensterposition, der Bildschirmskalierung sowie im Einzel- und Mehrbildschirmbetrieb vollständig sichtbar und komfortabel bedienbar. 

Grundmodul 

Akten 

  • In der Mandanteninfo wurde das Senden einer eingelesenen Datei an die E-Akte optimiert. Auch bei vorhandenem Forderungskonto mit Stammdaten wird die Datei nun zuverlässig an die E-Akte übergeben.  

Insolvenz 

Pfändungstabelle 

  • Die Pfändungstabellen wurden auf die ab dem 01.07.2026 gültigen Pfändungsfreigrenzen aktualisiert. Berechnungen und Auswertungen, die auf den Pfändungsfreigrenzen beruhen, berücksichtigen damit ab dem Stichtag 01.07.2026 automatisch die neuen Werte; für Vorgänge mit einem Datum vor dem 01.07.2026 werden weiterhin die bisher gültigen Werte herangezogen.   

Mahnverfahren 

ArbG-MB erstellen (PDF) 

  • Beim Erstellen eines arbeitsgerichtlichen Mahnbescheids als PDF wird nun zuverlässig das korrekt ermittelte Arbeitsgericht im Vordruck ausgewiesen. Dies gilt auch für Konstellationen, in denen der Gerichtsname und der postalische Sitz voneinander abweichen. 

MB erstellen 

  • Beim Erstellen eines Mahnbescheids wird bei manueller Auswahl der Katalognummer 02 nun automatisch das Landgericht als Streitgericht vorgeschlagen.  Das vorgeschlagene Streitgericht kann weiterhin manuell angepasst werden; bei anderen Katalognummern bleibt die bisherige Vorbelegung erhalten. 

Forderungssachen importieren 

  • Beim Import von Forderungssachen über die Schnittstelle „Import VC" werden die von der Creditreform übermittelten Geschäftszeichen nun flexibel verarbeitet. VC-Aktennummer und VC-Mitgliedsnummer werden anhand des Leerzeichens getrennt und können unterschiedlich lang sein; dadurch werden auch abweichende Längen zuverlässig übernommen und bei der Sachstandsmeldung an die Creditreform vollständig berücksichtigt. 

Notariat 

Herstellerbescheinigungen 

  • Die Herstellerbescheinigungen für das Notariat und das Kostenregister stehen zum 01.07.2026 in einer aktualisierten Fassung mit aktuellem Briefkopf und aktueller Unterschrift zur Verfügung. Der bewährte fachliche Inhalt der Bescheinigungen bleibt dabei vollständig erhalten. 

eNoVA 

  • Beim Bearbeiten einer bereits gespeicherten Mitteilung an den Gutachterausschuss wird der zuvor ausgewählte Gutachterausschuss nun automatisch wieder vorgeschlagen.   
  • Auf der Karteikarte „Beteiligte" der Funktion Mitteilung an Gutachterausschuss stehen für die Erfassung der Namensangaben nun getrennte Eingabefelder für akademischen Grad, Vorname, Adelsprädikat und Nachname zur Verfügung. Sind akademischer Grad und Adelsprädikat bereits in der Adresse der beteiligten Person hinterlegt, werden sie beim Einlesen automatisch übernommen und angezeigt. Eine Pflichtfeldprüfung stellt sicher, dass bei natürlichen Personen Vor- und Nachname vollständig erfasst werden, sodass die Angaben strukturiert und zuverlässig in die Zusammenfassung sowie die XJustiz-Nachricht übernommen werden.  
  • Die Übermittlung von Veräußerungsanzeigen aus dem Notariat erfolgt nun elektronisch. Die erforderlichen Angaben werden komfortabel über eNoVA/elektronische Veräußerungsanzeige erfasst und elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt.  

Zentrales Vorsorgeregister 

  • Beim Aufruf von Notariat → Formulare → Zentrales Vorsorgeregister wird der vorgesehene Haftungsausschluss nun zuverlässig angezeigt, solange er noch nicht bestätigt wurde. Anwender können den Hinweis aktiv bestätigen; erst danach wird der weitere Ablauf fortgesetzt. Der Aufruf steht sowohl Benutzern mit als auch ohne Verwalterrechte gemäß den jeweiligen Berechtigungen zur Verfügung.  
  • Im Bereich Notariat → Formulare → Zentrales Vorsorgeregister kann eine zum Export markierte ZVR-Meldung nun direkt über den Button „Exportieren“ in der Fußleiste an das Zentrale Vorsorgeregister übergeben werden. Sobald bei mindestens einer Meldung der Haken „Export zum ZVR“ gesetzt ist, steht der Button „Exportieren“ zur Verfügung – auch unmittelbar nach einem Neustart des Notariats und unabhängig davon, ob zuvor ein Export über das Kontextmenü gestartet wurde.   
  • Im Bereich Notariat → Formulare → Zentrales Vorsorgeregister wird eine isolierte Patientenverfügung nun an das Zentrale Vorsorgeregister übergeben, auch wenn keine Vorsorgevollmacht und keine Bevollmächtigten- oder Betreuerdaten erfasst sind. Wird die Patientenverfügung mit weiteren Verfügungen kombiniert, etwa zusätzlich mit einer Vorsorgevollmacht, können die entsprechenden Angaben weiterhin vollständig erfasst und übermittelt werden. 

E-Notarpostfach 

  • Im Bereich Notariat → Elektronischer Rechtsverkehr → E-Notarpostfach werden vom Gericht übersandte Kostennachrichten im XJustiz-Format 3.6.2 nun eingelesen und vollständig angezeigt. Die Nachrichten lassen sich öffnen, und die enthaltenen Anhänge stehen unmittelbar zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.   
  • Im Bereich Notariat → Elektronischer Rechtsverkehr → E-Notarpostfach werden Eintragungsnachrichten vom Gericht im XJustiz-Format nun auch dann eingelesen und angezeigt, wenn sie einen leeren Bankverbindungsabschnitt enthalten.  

Anteilsübertragung 

  • Im Bereich Notariat → Formulare → Anteilsübertragung werden die erfassten Anteile nun bundeslandübergreifend vollständig in das erzeugte Formular übernommen. Sowohl die Anteile der Erwerber als auch der Veräußerer werden zuverlässig in die vorgesehenen Formularfelder ausgegeben. 

Schriftverkehr 

Wordschnittstelle 

  • Im Anlagenfenster des E-Versands wird die Spalte „Bemerkung“ nun auch angezeigt, wenn der E-Versand über den RA-MICRO Drucken-Dialog in Word aus der Abschlussleiste heraus geöffnet wird. Dadurch steht in beiden Aufrufwegen derselbe Funktionsumfang zur Verfügung.  
  • Ein Fehler wurde behoben, durch den in der E-Akte-Vorschau bei Verwendung des Word-Feldes „Dateiname“ statt des tatsächlichen Speicherorts ein temporärer Pfad angezeigt wurde. Bei bereits gespeicherten Dokumenten wird nun wieder der korrekte Dokumentpfad angezeigt, während die Verarbeitung nicht gespeicherter Dokumente weiterhin fehlerfrei möglich ist.  
  • Beim Speichern eines Word-Dokuments in die E-Akte erschien in Einzelfällen nach erfolgreicher Speicherung der Druckdateinummer die Meldung „Fehler 57 – Die Datei ist vorhanden“
    Die Ermittlung temporärer Dateinamen wurde angepasst, sodass die Meldung nicht mehr auftreten sollte.  
  • Beim Speichern von Dokumenten sowie bei der PDF-Erstellung wurde Word in bestimmten Konstellationen unbeabsichtigt geschlossen. Dies wurde behoben. Word bleibt nach dem Speichervorgang bzw. nach der Übergabe von Gebührenrechnungen geöffnet, sodass die weitere Bearbeitung ohne erneutes Öffnen fortgesetzt werden kann.  
  • Beim Speichern eines Word-Dokuments in die E-Akte über „Druckdatei speichern“ erscheint beim anschließenden Schließen des Dokuments keine zusätzliche Word-Speicherabfrage mehr. Das Dokument kann nach erfolgreicher Ablage in der E-Akte ohne weitere Rückfrage geschlossen werden; die Speicherung in die E-Akte bleibt dabei unverändert gewährleistet.  
  • Beim Versand eines Schreibens aus Word über RA-MICRO → Senden → als Text nach Outlook werden Absätze und Zeilenumbrüche wieder korrekt in die E-Mail übernommen. Der Text wird nicht mehr in einer einzigen Zeile dargestellt.  
  • Die Platzhalter $S1 bis $S4 in HTML-Briefköpfen werden bei der Erstellung von E-Briefen über den E-Versand mit dem Versandweg E-Brief sowie bei Verwendung der Funktionen *E und *EB nun korrekt umgesetzt. 

Outlook Tools 

Posteingang 

  • Wird im Posteingang die Option „Speichern in E-Akte“ deaktiviert, werden die zuvor zugeordneten aktenbezogenen Angaben (z. B. Akte, E-Akten-Unterordner, Postkorb und Aktenkurzbezeichnung) wieder entfernt. Das Dokument selbst bleibt dabei unverändert erhalten.  
  • Im Posteingang bleibt ein in der „Von“-Spalte gesetzter oder über das Dropdown geänderter Wert nun zuverlässig erhalten. Beim erneuten Anklicken der Spalte wird der vorhandene Wert weiterhin angezeigt und steht unmittelbar zur Bearbeitung bereit, ohne erneut ausgewählt werden zu müssen.    
  • Es konnte vorkommen, dass E-Mails die innerhalb der Nachricht widersprüchlichen Zeichensatzangaben aufwiesen, nicht korrekt dargestellt werden konnten. Dieses Verhalten wurde behoben.   
  • Beim Import von E-Mails über den Outlook-Importordner werden verschlüsselte Anlagen aus dem Online-Mandat (OFRA) nun automatisch entschlüsselt und stehen im Posteingang direkt lesbar zur Verfügung.  

Postausgang 

  • Der Aufbau der Übersicht aller gesendeter beA-Elemente wurde beschleunigt, insb. nach Wechsel der verschiedenen Fächer. Die Integrität der Datenbank des Postausgangs wurde optimiert. 

Termine/Fristen 

Kalender 3.2 

  • In den Kalender 3.2 Einstellungen steht nun die Option „Terminart für neue Einträge" zur Verfügung. Damit kann festgelegt werden, ob beim Anlegen eines neuen Termins „Allgemeiner Termin" oder „Gerichtstermin" vorbelegt wird. Die gewählte Terminart wird beim Erstellen neuer Termine – über die Toolbar ebenso wie per Doppelklick im Kalender – automatisch berücksichtigt und ermöglicht so eine schnellere Terminerfassung. Standardmäßig ist weiterhin „Gerichtstermin" vorbelegt. 
  • Beim Speichern eines Termins – über die Terminmaske ebenso wie über die Terminschnelleingabe – wird nun eine Slidermeldung angezeigt. Der Anwender erhält damit unmittelbar nach dem erfolgreichen Speichern eine sichtbare Rückmeldung, die dem gewohnten Verhalten beim Speichern zur E-Akte entspricht. 
  • Das Störungsprotokoll im Kalender 3.2 wird nun übersichtlicher dargestellt. Eine neue Spalte „Beschreibung" zeigt die jeweilige Fehlerbeschreibung direkt an, sodass sich betroffene Synchronisationsvorgänge schneller nachvollziehen lassen. Bei einer größeren Anzahl betroffener Einträge wird zusätzlich ein klarer Hinweis auf den Termine/Fristen Supportdesk eingeblendet, der die weitere Klärung unterstützt. 

Zwangsvollstreckung 

Foko-Fenster 

  • Im Foko-Fenster der Zwangsvollstreckung steht die Funktion „Foko-Kostenaufstellung" in der Toolbar nun auch für abgelegte Akten zur Verfügung, sofern zum Forderungskonto Kosten vorhanden sind 

Foko buchen 

  • Das Buchen laufender Hauptforderungen im Forderungskonto wurde optimiert: Der manuell erfasste Buchungstext wird nun zuverlässig übernommen und vollständig berücksichtigt. Auch bei der Titelart „Sonstiger" mit einer führenden Nummerierung in der Titelbezeichnung – etwa „1. vollstreckbare Ausfertigung der Urkunde" – bleibt ein individueller Buchungstext erhalten. 

Foko an Dritte senden 

  • Die Funktion „Foko an Dritte senden“ der Zwangsvollstreckung wurde überarbeitet und auf eine aktuelle Technologie umgestellt. Das Anschreiben mit beigefügtem Forderungskonto sowie ein optionales Übersendungsanschreiben an den Mandanten lassen sich komfortabel zusammenstellen und wahlweise per E-Versand, Drucker oder Briefdatei ausgeben. Die maßnahmenbezogene Textauswahl, die Grußformeln und die Inhalte des Übersendungsanschreibens werden weiterhin aus den gewohnten fachlichen Vorlagen übernommen, sodass der vertraute Ablauf erhalten bleibt. Zusätzlich kann der Forderungsbetrag als GiroCode (QR-Code) auf das Anschreiben gedruckt werden, was Empfängern eine schnelle und sichere Zahlung erleichtert. 

Foko-Kostenaufstellung 

  • In der Foko-Kostenaufstellung werden die Kosten nun zusätzlich mit einer Zwischensumme netto ausgewiesen. Für Brutto-Beträge – etwa über „Foko buchen“ erfasste Gebühren sowie für im Zusammenhang mit einer ZV-Maßnahme gespeicherte Gebühren – steht damit eine klar erkennbare Netto-Zwischensumme zur Verfügung. Die bereits vorhandene Zwischensumme für Gebührenpositionen bei Anrechnung der Gebühren bleibt unverändert erhalten, sodass die Kostenaufstellung insgesamt übersichtlicher und für Fachanwender nachvollziehbarer dargestellt wird. 
  • Bei der Wandlung der Position „2300 Abs. 1 VV RVG" in einen Verzugsschaden mit 0 % Umsatzsteuer wird der Betrag für vorsteuerabzugsberechtigte Mandanten in der Rechnung ZV (G91) nun vollständig nach der vorgesehenen steuerlichen Logik ausgewiesen. Die Umsatzsteuer wird dabei einheitlich aus dem Gesamtbetrag ermittelt, sodass die Rechnung ZV den korrekten Nettobetrag berücksichtigt. 
  • Bei manuellen Buchungen im Rahmen der ZV-Androhung wird die Foko-Kostenaufstellung jetzt zuverlässig erstellt und übersichtlich angezeigt. 

ZV-Formulare 

  • Im ZV-Auftrag Formular werden bei mehreren gebührenauslösenden Aufträgen die bereits entstandenen Kosten der Zwangsvollstreckung nun vollständig berücksichtigt. Werden innerhalb eines ZV-Auftrags mehrere gebührenauslösende Module ausgewählt, wird die jeweils zuvor entstandene Gebühr dem Gegenstandswert des nachfolgenden Auftrags hinzugerechnet. Die fachliche Begrenzung des Gegenstandswerts auf 2.000 EUR für die Vermögensauskunft und die Einholung von Auskünften Dritter bleibt dabei erhalten, sodass die Gebührenberechnung den fachlichen Vorgaben entspricht. 
  • In den Modulen ZV-Auftrag Formular, ZV-PfÜB und ZV-Durchsuchung wird die allgemeine Einstellung „Aktenretent bei E-Versand drucken" beim Öffnen des Formulars bzw. beim Laden einer Akte nun wieder berücksichtigt.  
  • Die aktualisierten ZV-Formulare 2026 werden ab dem 01.10.2026 automatisch bereitgestellt. Bis zu diesem Stichtag stehen weiterhin die bisher gültigen Formulare zur Verfügung; die Umstellung erfolgt automatisch und ohne manuellen Eingriff. Entwürfe, die mit den bis zum 30.09.2026 gültigen Formularen erstellt wurden, können auf die ab dem 01.10.2026 gültigen Formulare nicht übertragen werden. 

ZV-PfÜB 

  • In der Forderungsaufstellung ZV-PfÜB Geldforderungen stehen im Bereich „II. Renten aus Anlass einer Verletzung des Körpers oder der Gesundheit“ für die Angaben „laufend ab“ und „bis“ nun standardisierte Datumseingabefelder zur Verfügung. Die Eingabe erfolgt damit komfortabel über das gewohnte RA-MICRO Datumsfeld, und die Werte werden passend zum aktuellen XJustiz-Schema übergeben. 
  • In der Forderungsaufstellung des Formulars ZV-PfÜB Geldforderungen wurde die Validierung im Abschnitt II „Renten aus Anlass einer Verletzung des Körpers oder der Gesundheit" optimiert. Erforderliche Angaben werden nun direkt an der jeweiligen fehlenden Eingabe ausgewiesen. 

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