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Kanzleisoftware-Schnittstelle – Quo vadis?

von RA Dr. Stefan Rinke | 21.09.2022

Besprechung im Berliner Anwaltsblatt zur Kanzleisoftware-Schnittstelle

Nachdem EDV-Gerichtstag (EDVGT) hat heute nun auch der Deutsche Juristentag (DJT) als größte juristische Fachtagung in Europa seine Türen geöffnet. Im Fazit zum traditionellen Saarbrückener Gerichtsforum gab es bereits spannende Ausblicke auf die Entwicklung des beA. Auch der Juristentag wird dieser Tage in Bonn interessante Themen nicht nur rund um Rechtsbereiche, sondern auch die Fortentwicklung der Justiz besprechen. Inmitten der aktuell so intensiven Tagungswochen, mit den zusätzlich derzeit stattfinden Anwaltstagen vieler Anwaltskammern, liegt sicherlich das für die anwaltliche Praxis so entscheidende Thema der Kanzleisoftware-Schnittstelle. 

In der aktuellen Ausgabe des Berliner Anwaltblatts (10/2022) wird die Zukunft für die rechtliche Ausgestaltung der BRAK-Schnittstelle besprochen. Hintergrund und Diskussionsstand sowie die rechtlichen Auswirkungen werden ausführlich dargestellt, insbesondere die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Unterstützung der Anwaltschaft werden nochmals betont. Zwischen den Arbeitskreisen und Schwerpunkten des EDVGT, des DJT und der Anwaltstage wird sicherlich die praxisgerechte Ausgestaltung der Kanzleisoftware-Schnittstelle eine prägende Rolle spielen, wovon letztlich auch der Erfolg des Elektronischen Rechtsverkehrs abhängt.

Damit schließt sich der Kreis zur Gemeinsamen Stellungnahme des Softwareindustrieverband Elektronischer Rechtsverkehr e.V. (SIV-ERV) anlässlich des beA-Kartentauschs sowie der Umstellung des Signaturverfahrens, das im aktuellen Beitrag zusammengefasst wird und damit die Forderung nach einer stärkeren Unterstützung der Anwaltschaft bekräftigt.