Menu
RA-Micro Logo

Akzeptanz für Videoverhandlungen steigt

von RA Dr. Stefan Rinke | 21.06.2021

Eine Auswertung tausender Gerichtsverfahren hat gezeigt, dass die technische Ausstattung der Gerichte zur Videoverhandlung sowie deren Akzeptanz zunimmt. 

Eine Analyse von mehr als 3.000 „Diesel-Verfahren“ hat gezeigt, dass gut 2/3 der ausgewerteten Fälle bereits per Videoverhandlungen geführt werden. In knapp der Hälfte aller Fälle wurde ein Antrag auf Videoverhandlung zugestimmt. Nur ca. 1/3 der Fälle mussten aufgrund mangelnder technischer Ausstattung abgelehnt werden. Der Mittelwert ist vergleichsweise repräsentativ, im vergangenen Jahr gingen bundesweit 30.000 „Diesel-Fälle“ in die Instanz, wie auch die aktuelle NJW berichtet (NJW-aktuell 25/2021, S. 17).

Eine Anwaltskanzlei hat anhand ihrer deutschlandweit und über verschiedene Eingangs- und Rechtsmittelinstanzen geführten Rechtsstreitigkeiten die Kasuistik entsprechend ausgewertet. Insbesondere gibt es auch Unterschiede zwischen der 1. und 2. Instanz. Der Rechtsmittelzug verweist vergleichsweise und prozentual weniger auf eine fehlende technische Ausstattung und scheint damit ggf. auch schon wegen seiner Charakteristik eher zu einer Videoverhandlung zu neigen.

Auch wenn die Zahlen noch viel Potential ersichtlich machen, zeigen sie schon deutlich, dass der Nutzen immer mehr dem Aufwand überwiegt. Mit vOffice steht der Anwaltschaft (auch für nicht RA-MICRO Kunden) zudem ein hochsicheres und auf den Berufsstand zugeschnittenes Tool zur Verfügung, was den Einsatz für alle Beteiligten wesentlich erleichtert. Vor diesem Hintergrund setzt sich RA-MICRO für einen bundeseinheitlichen Standard für Videogerichtsverhandlungen ein.