von Marko Schumann | 20.10.2022
Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur IT-Sicherheit mit Besprechung in der aktuellen CHIP-Ausgabe
Als oberste deutsche Behörde für die IT-Sicherheit gibt das BSI regelmäßig Basisempfehlungen für Verbraucher und Unternehmen heraus, um über aktuelle Gefahren für die Sicherheit der Informationstechnik und passende Gegenmaßnahmen zu informieren. Die Fachzeitschrift CHIP greift diese Empfehlungen auf und verbindet sie, in einem Artikel der Oktoberausgabe 2022, mit praktischen Umsetzungstipps, die auch für die tägliche Arbeit in der Kanzlei geeignet sein können.
So macht das BSI hauptsächlich folgende grundsätzliche Regeln aus, die sich zum großen Teil auch automatisieren lassen: Neben einer aktuellen und sorgfältig eingerichteten Firewall und einem sich selbst im Hintergrund aktualisierenden Virenschutz ist gerade auch in Kanzleien auf eine Updatepolitik zu achten, die die Arbeitsabläufe innerhalb der Kanzlei nicht behindert, gleichzeitig jedoch die Sicherheitsbelange nicht außer Acht lässt. Zu beachten sind dabei nicht nur die sicherheitsrelevanten Updates der jeweiligen Betriebssysteme und jeder in der Kanzlei benutzten Software, sondern auch die der Router und Smart-Devices.
Ebenso sollten Passwörter nicht nur möglichst stark, sondern auch abwechslungsreich sein. Hilfreich erscheint dabei ein guter Passwortmanager, der sowohl auf dem PC als auch auf dem Handy funktioniert. Im besten Fall werden Zugriffe zusätzlich über die sogenannte 2-Faktor-Authentifizierung, also einer zusätzlichen Abfragemethode, gesichert. Hier eignen sich aus praktischen Gründen insbesondere Smartphone-Apps.
Besondere Beachtung gilt regelmäßiger Backups. Hier sollten speziell im professionellen Bereich in größeren Intervallen möglichst das komplette System sowie in kleinen Intervallen wichtige Dateien, wie z.B. das RA-MICRO Datenverzeichnis, separat gesichert werden. Dies lässt sich je nach Einrichtung automatisieren. Dabei sollten Sicherungsdatenträger genommen werden, die auch an einen sicheren Ort verbracht werden können, wie z.B. externe Laufwerke. Ebenso wichtig: Das Backupsystem sollte regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit, gesicherte Daten regelmäßig auf Aktualität und Vollständigkeit geprüft werden.
Nicht zuletzt spielt auch das Anwenderverhalten eine wichtige Rolle. Internetseiten und E-Mails können Sicherheitsrisiken beinhalten. Links sollten daher weder bei dem einen noch dem anderen blind angeklickt werden. Insbesondere ist bei E-Mails auf vertrauenswürdige Absender zu achten.
Lassen Sie sich regelmäßig von Ihrem RA-MICRO Vor-Ort-Partner oder Ihrem IT-Fachmann individuell und gezielt zu den kanzleirelevanten Sicherheitsbedürfnissen Ihrer Kanzlei beraten oder informieren Sie sich zu den RA-MICRO Cloud-Produkten. Ihre RA-MICRO Vor-Ort-Partner stehen Ihnen mit Ihrem Know-how gern zur Verfügung. RA-MICRO bietet außerdem einen Kanzleicheck.
Den hier erwähnten Artikel mit weiteren und ausführlichen Tipps finden Sie in der CHIP 10/2022, S. 42ff.