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Fördermittel für die Digitalisierung

von Raphael Szkola | 28.07.2022

Ein aktueller Förderaufruf der hessischen Wirtschafts- und Infrastrukturbank zeigt, dass sich ein Blick auf Fördermöglichkeiten lohnt.

Mit Verabschiedung des Bundeshaushalts 2022 stehen für das Ressort „Digitale Infrastruktur“ knapp eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung. Die Auszahlungen wurden teilweise seit Jahreswechsel, bis auf vorläufige Bewilligungen, bis zu dessen in Kraft treten gestoppt. Seit dem 22. Juni ist der Bundeshaushalt nun in Kraft, womit die Fördertöpfe für die Digitalisierung wieder zur Auszahlung bereitstehen. Für freiberuflich Tätige gibt es auf Bundesebene etwa die „Digital Jetzt“– Förderung.

Auf Landesebene gibt es aktuell zum Beispiel in Hessen ein attraktives Förderprogramm. Das Land mit bundesweit einer der höchsten Anwaltsdichte ermöglicht mit dem „DIGI-Zuschuss“ die Anschaffung von IKT-Hard- und Software (Informations- und Kommunikationstechnik) zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsprozessen sowie Implementierung einer Sicherheitslösung. Auch die Schulung von Mitarbeitern auf den neuen digitalen Systemen wird damit finanziell unterstützt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben können sogar bis zur Hälfte gefördert werden, wobei die Förderhöchstgrenze bei 10.000 € liegt.

Übrigens: Aktuell und noch bis morgen, den 29. Juli, 9:00 Uhr findet hierzu ein Förderaufruf der hessischen Wirtschafts- und Infrastrukturbank statt, der es Interessierten ermöglicht, sich über ein Onlineformular für die Antragstellung zu bewerben. Wer den Antragszeitraum verpasst, bekommt am 30. August 2022 ab 9:00 Uhr nochmals für 48 Stunden erneut die Gelegenheit dazu.