von RA Dr. Stefan Rinke | 08.05.2024
In der aktuellen Ausgabe des Berliner Anwaltsblatts spricht Rechtsanwältin und Syndikusrechtsanwältin Victoria Hippler über Perspektivwechsel in der Anwaltspraxis
Das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist omnipräsent. Für Familien dürften diese Themen diese Woche besonders auffallen, weil in der Reihenfolge Vatertag und anschließend Muttertag in eine Woche fallen. Für viele ist die anwaltliche Tätigkeit aber auch ein Weg von Beruf und Berufung. Die richtige Balance zwischen allen zu finden ist eine Herausforderung, die jeden Tag viele Entscheidungen lenkt. Einen praktischeren Ansatz verfolgt Rechtsanwältin und Syndikusrechtsanwältin Victoria Hippler, die anstelle des Ausbalancierens ein realitätsnahes Ineinanderfließen („Blending“) ins Spiel bringt. Unter „Anwaltspraxis neu definiert“ erläutert sie in der aktuellen Ausgabe des Berliner Anwaltsblatts (BAB 05/2024, S. 184 f.) unter anderem die Potentiale des Work-Life-Blendings.
Mit diesem Ansatz werden die Bereiche, die jeder für sich definiert und gewichtet, nicht mehr auseinander gegrenzt und eine Abwägung der widerstreitenden Interessen versucht, wie es juristisch üblich wäre. Maßgebend ist vielmehr eine Vernetzung und gegenseitige Bereicherung von Beruf und Privatleben. Mit diesem Perspektivwechsel werden die Möglichkeiten der Digitalisierung auch zum Schlüssel des Erfolgs.