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Bereits seit Anfang 2017 dürfen Schutzschriften ausschließlich elektronisch eingereicht werden. Über die beA-Schnittstelle der BRAK ist dies einfach und effektiv aus RA-MICRO möglich. Die komplett elektronische Arbeitsweise mit der RA-MICRO E-Akte kann somit in immer mehr Verfahrensfeldern medienbruchfrei erfolgen, wozu auch unsere jüngsten News zu den Bereichen Akteneinsicht und Zwangsvollstreckung informieren. Für die elektronische Schutzschrifteinreichung […]

Am 8. und 9. November stand bei RA-MICRO alles im Zeichen der Qualitätssicherung unserer Supportkräfte. Nach dem DictaNet TechDay und dem RA-MICRO Händlertreffen fand mit dem Qualitäts-Center 2019 eine weitere Veranstaltung zur internen Schulung von Mitarbeitern und Vor-Ort-Partnern statt. Mit über 160 Teilnehmern war das RA-MICRO Qualitäts-Center 2019 gut besucht und bot Einblicke in die Innovationen […]

Nachdem der Deutsche Anwaltstag in Leipzig stattfand, wurden die Mitglieder der Sächsischen Anwaltskammer zum diesjährigen Sächsischen Anwaltstag (SAT) in die Landeshauptstadt Dresden geladen. Der SAT bot am 1. und 2. November ein Fachprogramm sowie ein begleitendes Ausstellungsprogramm. RA-MICRO war mit einem eigenen Präsentationsstand vertreten, der vom RA-MICRO Vor-Ort-Partner IT-Consulting Zieschang betreut wurde. Insbesondere zum beA […]

Das RA-MICRO Anwendertreffen hat am 6. November 2019 im gut besuchten Leonardo Hotel in Mannheim stattgefunden. Die beliebte Veranstaltungsreihe bietet unseren Kunden neben aktuellen Fachbeiträgen zu RA-MICRO und DictaNet auch die Möglichkeit, eigene Fragen im individuellen Austausch mit dem RA-MICRO Präsentationsteam zu erörtern. Rechtsanwältin Sandra Lingnau referierte neben den nach wie vor für Anwälte relevanten […]

Ab sofort können RA-MICRO Programmkunden über die Supercheck-Schnittstelle aus dem Adressfenster (Lupe/RMO Anfragen in der Abschlussleiste) eine Erweiterte EMA veranlassen. Merkmale wie frühere Namen, Geburtsdatum und -ort, frühere Anschriften sowie Einzugs- und Auszugsdatum können angefordert werden. Der Nachweis des berechtigten Interesses gegenüber der Meldebehörde, z. B. aufgrund eines Titels, ist für die Beauskunftung zwingend zu […]

Schon seit 1985 versorgt die Datentechnik Blum GmbH Anwaltskanzleien mit innovativen Lösungen. Fast ebenso lang zurück datiert die Kooperation mit RA‑MICRO. Im Jahr 1990 wurde das erfahrene Team zum autorisierten Partner für die RA-MICRO Kanzleisoftware und verfügt entsprechend über umfangreiche Expertise bei der Einrichtung und dem Betrieb der marktführenden Kanzlei-Management-Lösung. Davon profitieren auch Interessenten, die […]

Die in RA-MICRO implementierte Version „V3“ der beA Kanzleisoftware-Schnittstelle wird ab 1. November 2019 von der BRAK nicht mehr unterstützt. Die Umstellung auf die Version „V5“ ist in RA-MICRO ab Version 2019.10.024 vom 28. Oktober 2019 enthalten. Bis 1. November 2019 ist eine Aktualisierung auf diese Version für die beA-Nutzung zwingend erforderlich.

Mit regelmäßigen Händlertreffen hält RA-MICRO seine bundesweit im Einsatz befindlichen Vor-Ort-Partner informiert. Über 100 Teilnehmer fanden sich am Freitag, den 25. Oktober 2019, im Zentrum Berlins zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Strategien und Neuerungen auszutauschen. Geladen wurde in das Hotel Steigenberger am Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe zum baldigen Firmensitz von RA-MICRO. Der dort entstehende […]

Bislang wurde die anwaltliche Akteneinsicht nur in Papierform gewährt – entweder wurden die Akten zur Abholung bereitgestellt oder auf dem Postweg übersandt, was oftmals zu langen Wartezeiten führte. Mit dem elektronischen Akteneinsichtsportal, das seit Juli 2019 an den Start ging, können Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte nunmehr Einsicht in die elektronische Akte nehmen. Die Akteneinsicht erfolgt damit […]

Stetige technologische Innovation von Kanzlei- und Diktiersoftware ist ein herausstehendes Merkmal der RA-MICRO Unternehmensgruppe. Damit dieser Fortschritt auch in den Kanzleien realisiert werden kann, bedarf es versierter Partner, die durch kontinuierliche Fortbildung bestmöglichen Kundenservice leisten können. Kernthema der diesjährigen Schulung „DictaNet TechDay“ war daher die Einrichtung und der Betrieb von DictaNet in Cloud- und Terminalserverumgebungen. […]

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.