Mit vCloud E bietet RA-MICRO eine betriebsfertig eingerichtete Rechenzentrums-Lösung mit bis zu zwei Fernarbeitsplätzen speziell für kleinere Kanzleien. Dabei übernimmt RA-MICRO als besondere Serviceleistung die Bereitstellung der Ressourcen im deutschen Vertragsrechenzentrum OVH und das administrative Hosting. Im Lieferumfang enthalten sind eine vorkonfigurierte virtuelle Maschine mit Windows Server Betriebssystem (Server 2019) und vorinstallierte Anwendungssoftware wie RA-MICRO, […]

Mit der Konsumentenauskunft von CRIFBÜRGEL können RA-MICRO Kunden aktuelle Informationen über die Bonität eines Forderungsschuldners einholen. Neben Rechtsanwälten steht diese Möglichkeit auch Mitarbeitern in Behörden und Gerichten sowie Notaren und Steuerberatern im Rahmen ihrer Mandanten-Beratung zur Verfügung. Im RMO Store kann zwischen den beiden Recherchen ConsumerCheck (ConCheck) und NegativCheck gewählt werden. Während der ConCheck auch […]

Vollstreckungsaufträge wegen Geldforderungen können jetzt mit RA-MICRO über das ZV-Auftrag Formular elektronisch direkt via beA an den Gerichtsvollzieher gesendet werden. Zu berücksichtigen ist lediglich, dass die Beifügung des Originaltitels nur unter den Voraussetzungen des § 754a ZPO entbehrlich ist. Inkassobüros und Rechtsabteilungen können als Versandweg das EGVP nutzen. Als Ersatz für den EGVP Classic Client […]

RA-MICRO Apel & Witte OHG – das IT-Systemhaus für Juristen – entstand 2011 aus dem Zusammenschluss der Unternehmen von Bert Apel (Landsberg bei Halle) und Mario Witte (Magdeburg). Schon mit ihren Einzelunternehmen waren die Inhaber langjährig als RA-MICRO Vertriebs- und Schulungspartner tätig und brachten dadurch einen Bestand von fast 500 aktiv betreuten Anwaltskanzleien, Notariaten und […]

Bereits beim Empfang mit rotem Teppich wurde deutlich, dass es sich bei der Eröffnung der neuen RA-MICRO Landesrepräsentanz West in Düsseldorf um eine besondere Veranstaltung handelte. Über 70 Gäste fanden sich am Mittwoch, den 25. September 2019, in bester Lage direkt gegenüber dem Landgericht Düsseldorf ein, um das neue Kompetenz- und Beratungszentrum für anwaltliche Kanzleiorganisation […]

Die von RA Dr. Becker entwickelte anwaltlich-praxisgerechte Kanzleitextverarbeitung (KTV) erfreut sich großer Beliebtheit. Um die Produktivität weiter zu verbessern, wurde der E-Versand daher in die KTV integriert. Somit können Dokumente und Anlagen direkt aus der KTV per E-Brief an das beA Postausgangsfach oder per E-Mail/E-Brief an einen Beteiligten übermittelt werden. Sämtliche Versandoptionen werden dafür übersichtlich […]

Die in RA-MICRO implementierte Version „V2“ der beA Kanzleisoftware-Schnittstelle wird ab 1. Oktober 2019 von der BRAK nicht mehr unterstützt. Die Umstellung auf die Version „V3“ ist in RA-MICRO ab Version 2019.09.016 vom 17. September 2019 enthalten. Bis 1. Oktober 2019 ist eine Aktualisierung auf diese Version für die beA-Nutzung erforderlich.

Wer für die Ermittlung von Entschädigungswerten auf die influx (c) Nutzungsausfalltabelle zurückgreifen möchte, kann diese ab sofort über den RA-MICRO Online Store abfragen. Das Angebot des GPJ Verlags bietet Zugriff auf die Daten von über 65.000 Pkw, Transportern und Geländewagen und ermittelt für nahezu alle Fahrzeugmodelle den im Rahmen einer Schadenabwicklung zu erstattenden Entschädigungsbetrag pro […]

Eine stabile und schnelle Internetverbindung zählt heute zu den Voraussetzungen moderner anwaltlicher Kanzleiorganisation. Außerhalb von Ballungsräumen ist Breitband-DSL jedoch oftmals nicht durchgängig verfügbar. Hybrid-Router schaffen hier mit der kumulativen Nutzung von Kabelanschluss und Mobilversorgung eine praktische Abhilfe. Mehr erfahren.

Der E-Workflow von RA-MICRO ermöglicht effizientes und rechtssicheres Arbeiten mit elektronischen Dokumenten. In unserer Musterkanzlei stellen wir die zentralen Komponenten eines digitalen Workflows mit RA-MICRO vor. Mehr erfahren.

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.