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Digitalisierung im Notariat: Das elektronische Urkundenarchiv startet 2022

von RAin Victoria Hippler | 09.09.2021

Nach der Einführung des elektronischen Handelsregisters, des elektronischen Rechtsverkehrs in Grundbuchsachen und des zentralen Vorsorge- und Testamentsregisters kommt nun bald das elektronische Urkundenarchiv. 

Ab dem 01.01.2022 müssen Notariate alle Urkunden verpflichtend digitalisieren und in einer elektronischen Urkundensammlung verwahren. Dazu richtet die Bundesnotarkammer ein elektronisches Urkundenarchiv ein, das die sichere Aufbewahrung der Urkunden für 100 Jahre ermöglicht.

Welche Vorteile ergeben sich daraus? Insbesondere Gerichte, Ämter und Banken werden davon profitieren, da sie Papierurkunden nicht mehr archivieren müssen. Stattdessen können sie notarielle Dokumente in elektronischen Aktensystemen weiterverarbeiten, ohne dass diese erst eingescannt werden müssen. Aber auch für die Bürger werden sich daraus Vorteile ergeben, da Prozesse schneller und effizienter ausgestaltet werden können.

Das RA-MICRO Modul „Notariat“ unterstützt mit umfangreichen Funktionen den Arbeitsalltag von Notaren. Weiterführende Informationen über die Änderungen im Notariat finden Sie in der für RA-MICRO Kunden kostenfrei zur Verfügung stehenden aktuellen Ausgabe der RENOpraxis 9/2021, S. 212 - 217.