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100 Jahre Frauen in juristischen Berufen: Jubiläumsveranstaltung im Bundesministerium der Justiz

von RAin und Syndikusrechtsanwältin Victoria Hippler | 12.07.2022

Mit dem „Gesetz über die Zulassung der Frauen zu den Ämtern und Berufen in der Rechtspflege“ vom 11. Juli 1922 wurden erstmals Frauen zu beiden Staatsexamina und damit zu den juristischen Berufen zugelassen.

Anlässlich dieses zentralen Jahrestags fand gestern, am 11. Juli 2022, die Jubiläumsveranstaltung im Bundesministerium der Justiz in Kooperation mit dem Deutschen Juristinnenbund (djB) in Hybridform statt. Nach der Begrüßung von Dr. Angelika Schlunck, (Staatssekretärin, Bundesministerium der Justiz, Berlin) und Prof. Dr. Maria Wersig (djb-Präsidentin, Berlin) erläuterte Prof. Dr. Marion Röwekamp (Rechtshistorikerin) die historischen Hintergründe, die zuerst 1914 zur Gründung des Deutschen Juristinnen-Vereins und später zum Gesetz führten.

Im Rahmen einer Paneldiskussion blickten Stefanie Otte (Präsidentin des Oberlandesgerichtes, Celle), Lucy Chebout, (Rechtsanwältin, Berlin) und Prof. Dr. Maria Wersig (djb-Präsidentin, Berlin) gemeinsam in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Was können wir von den ersten Juristinnen lernen? Wie ist der Status quo – ist die Gleichstellung gelungen? Ist die juristische Ausbildung geschlechtergerecht? Gibt es diskriminierende Benachteiligungen von Juristinnen bei Beförderungen?

Hierzu ein interessanter Gastbeitrag auf Legal Tribune Online „100 Jahre Frauen in juristischen Berufen: Gegen viele Widerstände“ von Johanna Groß und Sina Ness.