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Berufsrechtliche Hinweise in der vorweihnachtlichen Corona-Zeit

von RAin Andrea Brandenburg | 10.12.2020

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat die für Kolleginnen und Kollegen wichtigsten Fragen und Antworten zu möglichen Ausgangsbeschränkungen als FAQ zusammengestellt.

Damit reagiert die BRAK auf mögliche weitere Maßnahmen in Ländern mit hohen Infektionszahlen wie Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen oder Hessen. So ist im Falle einer Erkrankung oder der Verhängung von Quarantänemaßnahmen § 53 Abs. 1 BRAO zu beachten. Danach muss ein Rechtsanwalt für seine Vertretung sorgen, wenn er länger als eine Woche daran gehindert ist, seinen Beruf auszuüben oder wenn er sich länger als eine Woche von seiner Kanzlei entfernen will/muss. Dies gilt natürlich entsprechend auch bei einer urlaubsbedingten Abwesenheit.

In besonders betroffenen Gebieten ist es daher ratsam, entsprechend Vorsorge zu treffen, damit auch im Quarantänefall die Arbeitsfähigkeit sichergestellt ist. Hier empfiehlt es sich, notwendige technische Arbeitsmittel wie Laptop, Tablet, Kartenlesegerät etc. bereitzuhalten und notfalls täglich mit sich zu führen, damit ein Zugriff auf die Kanzleidaten sowie das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) auch aus dem Homeoffice garantiert werden kann.

Hilfreich kann auch die vorsorgliche Bestellung eines Vertreters sein. Bei Fragen rund um die Vertreterbestellung berät die zuständige regionale Rechtsanwaltskammer. Wie man einen Vertreter im beA hinterlegt und welche Rechte dafür erforderlich sind, hat die BRAK in ihren beA-Newslettern mitgeteilt.

Weitere Informationen zum beA-Zugriff über die beA-Schnittstelle der BRAK in RA-MICRO mittels Softwarezertifikat erhalten Sie in den RA-MICRO Online-Veranstaltungen sowie von den RA-MICRO Landesrepräsentanzen und Vor-Ort-Partnern.

Zu den FAQ der BRAK.