von RA Jan Lehniger | 29.09.2026
Doppel, Dialog und digitale Arbeitswelt: RA-MICRO war als Premium Sponsor beim JURISTA CUP 2026 in Berlin auf dem Court und im Gespräch mit der Branche.
Am 26. September 2026 lud Prof. Dr. Mandy Risch-Kerst zum dritten JURISTA CUP in das TCW Sports in Berlin ein. Auf fünf Hallenplätzen spielten Juristinnen und Juristen aus Anwaltschaft, Justiz, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie aus Studium und Referendariat ein Doppel Mixed Turnier. Dabei werden die Doppelpaarungen für jedes Spiel neu aus dem Teilnehmerkreis ausgelost. Dieser ist im Vergleich zum Vorjahr wieder gewachsen, was zeigt, wie gut dieses Format in der juristischen Community angenommen wird.
Vom Happy-Seconds-Sieg ins Viertelfinale
Für RA-MICRO stand auch in diesem Jahr ein eigener Spieler auf dem Platz. Nach dem Sieg bei den „Happy Seconds“ im Vorjahr erreichte der Autor 2026 das Viertelfinale der „Happy Champions“. Sportlich war das eine Steigerung, auch wenn der Pokal diesmal anderen vorbehalten blieb. Darin zeigt sich der Reiz des Modus. Wer mit wechselnden Partnerinnen und Partnern spielt, muss sich in jedem Match neu abstimmen. Erfolg entsteht aus Kommunikation und gegenseitigem Vertrauen, nicht aus eingespielter Routine.
Eine Kunstwerk als besondere Erinnerung
Einen Pokal gab es in diesem Jahr nicht, dafür ein ganz persönliches Geschenk. Als Vertreter des Premium Sponsors RA-MICRO erhielt der Autor eine eigens gerahmte Karikatur des Berliner Karikaturisten Philipp Heinisch, auf der er selbst zu sehen ist. Heinisch ist selbst Jurist und war lange als Strafverteidiger tätig. Seine rechtspolitischen Zeichnungen sind in der Anwaltschaft weit bekannt. Erst in diesem Jahr wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Karikatur verbindet auf ihre Weise Recht, Humor und persönliche Begegnung und damit genau das, wofür der JURISTA CUP steht.
KI im juristischen Arbeitsalltag, über alle Bereiche hinweg
Bei der Players' Party wurden die auf dem Platz geknüpften Kontakte vertieft. Die Bandbreite der Teilnehmenden prägte auch die Gespräche. Die Perspektiven reichten von Kanzleien über Rechtsabteilungen in Unternehmen bis zu Verwaltung und Ministerien. So unterschiedlich die Arbeitsumfelder sind, so ähnlich sind vielfach die Herausforderungen: wachsende Dokumentenmengen, komplexe Sachverhalte, Zeitdruck und der Anspruch an rechtssichere Ergebnisse.
Entsprechend vielfältig waren die Erwartungen an künstliche Intelligenz. In Kanzleien ging es um die Entlastung bei Akten- und Mandatsarbeit. In der Wirtschaft stand die effiziente Prüfung von Verträgen und internen Vorgängen im Vordergrund. Aus der Verwaltung kam der Wunsch nach Unterstützung bei der Aufbereitung umfangreicher Vorgänge und Stellungnahmen. Mancher Einsatz ist bereits Alltag, anderer vorerst noch Wunsch oder offene Frage.
Ein Thema verband alle Gespräche: KI muss rechtskonform eingesetzt werden. Für Anwältinnen und Anwälte stehen berufsrechtliche Verschwiegenheitspflichten im Mittelpunkt. Unternehmen müssen Geschäftsgeheimnisse und Compliance-Vorgaben wahren. In Verwaltung und Ministerien kommen Dienstgeheimnis und besondere Anforderungen an die Datenverarbeitung hinzu. Der Datenschutz betrifft sie alle. Vertrauenswürdige KI ist deshalb für die gesamte juristische Arbeitswelt die Voraussetzung jeder Nutzung, nicht bloß eine Zusatzanforderung.
Hier setzt RA-MICRO mit seinen KI-Lösungen an. Ziel ist, künstliche Intelligenz dort nutzbar zu machen, wo juristische Arbeit tatsächlich stattfindet. Die Gespräche in Berlin haben gezeigt, wie konkret und wie breit gefächert der Bedarf ist.
Partnerschaft mit Fortsetzung
Der JURISTA CUP 2026 hat bestätigt, was RA-MICRO bereits mit dem Sponsoring verbunden hat: Gute Partnerschaften entstehen dort, wo Menschen sich auf Augenhöhe begegnen, auf dem Platz ebenso wie im beruflichen Alltag. RA-MICRO dankt Prof. Dr. Mandy Risch-Kerst und dem gesamten Organisationsteam für einen gelungenen Tag und freut sich auf die nächste Auflage.