Die verschlüsselte Korrespondenz ist unter dem Aspekt der Vertraulichkeit ein Grundpfeiler des Elektronischen Rechtsverkehrs (vgl. BT-Drucks. 17/12634, S. 45). Wie in der aktuellen NJW hervorgehoben wird (Schula, Elektronische Anwaltskommunikation, NJW-aktuell 23/2018, S. 16), betrifft das Thema spätestens mit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auch unter dem Gesichtspunkt der Datensicherheit die gesamte Anwaltskommunikation, auch und insbesondere die Kommunikation mit der Mandantschaft.

Fügt man beiden Gesichtspunkten ein aktuelles Urteil des BVerwG hinzu, welches dem Bundesnachrichtendienst das Abgreifen von Datenströmen erlaubt (Urt. v. 30. Mai 2018, Az. 6 A 3.16, noch unveröffentlicht), ergibt sich unter jedem Gesichtspunkt die berufsrechtliche Notwendigkeit, verschlüsselt zu kommunizieren.

RA-MICRO setzt in der anwaltlichen Berufspraxis seit Langem auf Verschlüsselungstechnologien mit 256 Bit AES-Standard, der z.B. auch beim Onlinebanking eingesetzt wird. Bewährte Lösungen sind in der RA-MICRO Kanzleisoftware die E-Brief-Verschlüsselung oder in den mobilen Anwendungen die RA-MICRO Apps. Auch verschlüsselte Diktierlösungen oder das neue Add-In RA Krypt für den E-Mail-Versand mit Microsoft Outlook bieten auf Grundlage einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zahlreiche Lösungen für jede Kanzleigröße und Arbeitsweise.

RA-MICRO plant, die Integration von Microsoft Outlook als Kommunikationsstandard mit einem speziellen Anwalts Desk zu erweitern, der ebenfalls das Senden und Empfangen verschlüsselter E-Mails gewährleistet und Ende Juli 2018 zur Veröffentlichung ansteht.

Überzeugen Sie sich auf dem Deutschen Anwaltstag gerne vor Ort von Verschlüsselungsmöglichkeiten aus dem Hause RA-MICRO