Windows vServer System mit Remote vDesktop Fernarbeitsplätzen mit Endgeräten der Systeme Windows, Apple, Android, Linux.

Alles aus einer Hand Komplett-Lösung

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Der heutige Stand der Technik für die Einrichtung einer neuen Kanzlei-EDV ist eine Cloud Lösung im deutschen Rechenzentrum. In der Kanzlei sind an den Arbeitsplätzen vorwiegend einfache End-Geräte wie Thin Client PCs, Tablets, die auf die vom vServer erzeugten vDesktop Fernarbeitsplätze zugreifen. s. dazu auch RA Dr. Becker, die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud.

RA-MICRO hat in mehrjähriger aufwändiger Forschung und Entwicklung mit vCloud eine spezifische Cloud Lösung entwickelt, die für die organisatorischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der typischen deutschen Anwaltskanzlei passend ist und die besonderen anwaltlichen Sicherheitsanforderungen erfüllt. vCloud bietet im Gegensatz zu verbreitet angebotenen einfachen Public Cloud Lösungen eine aufwändig ausgestattete Private Cloud Lösung auf separater Hardware im deutschen Rechenzentrum an. Bei vCloud wird der vServer der Kanzlei virtualisiert und wird per VPN auf einem NAS-Gerät in der Kanzlei als sofort betriebsbereiter Sicherungs-Klon aktuell vorgehalten. Je nach Kanzleigröße bietet für die individuelle Ausgestaltung der vCloud Lösung das Rechenzentrum eine Vielzahl von Optionen angefangen von der günstigen Einplatz-Lösung bis hin zu HA (High Availability) Cluster Lösungen mit drei Servern und georedundanter Datenhaltung.

Neu!

Günstige Cloud Einstiegslösung
für bis zu 4 Fern-Arbeitsplätze

vCloud Entry

98 €/mnt. je Arbeitsplatz*

Leistungen

Zurverfügungstellung virtualiserte Windows Server 2019 und RA-MICRO Kanzleisoftware Installation mit VPN Fernarbeitsplatz-Zugängen virtualisiert auf gesonderter Serverhardware je Kanzlei mit Intel i7 Prozessor in deutschem Rechenzentrum. Software Technischer Support incl. 24/7 Hotline. Software-Lizenzen: 1 RA-MICRO Kanzleisoftware Standard vLizenz je Arbeitsplatz. Speicher je Arbeitsplatz (bei mehreren Arbeitsplätzen kumuliert) 12 GB RAM Speicher – 200 GB NVMe / SSD System- und Datenspeicher, 400 GB SATA Archivspeicher, 500 GB FTP Sicherungsspeicher.

Optionen

laufende Klone-Datensicherung auf NAS Gerät in der Kanzlei eigenes Rechenzentrum Kundenkonto mit RA-MICRO Treuhandadministration DictaNet Lizenzierung und betriebsfertige Installation

  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.