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Das Tablet ist ein produktives Arbeitswerkzeug für alle Kanzleimitarbeiter der digitalen Anwaltskanzlei

Um Komfort und Produktivität der Papierakte auch in der Digitalen Kanzlei zu erhalten, ist die Nutzung eines leistungsstarken Tablets mit Touchbedienung erforderlich. Das RA-MICRO Konzept der Digitalen Anwaltskanzlei sieht grundsätzlich zusätzlich zur herkömmlichen Mouse und Tastatur für alle Kanzlei-Mitarbeiter ein Tablet als Arbeitsgerät vor für die Arbeitsabläufe mit E-Dokumenten und E-Akten. Auf den Tablets wird eine neuartige App „E-Desk“ (s.rechts) in Synchronisation mit dem Kanzlei-Datenbestand die bisherige Arbeitsweise mit Aktenstapeln und Dokumentenkörben nachbilden. Tablets gibt es mit den Systemen Android, Apple iOS, Windows. Für gewöhnliche PC-Kanzleiarbeitsplätze kann grundsätzlich jedes Android Tablet genommen werden, diese sind bereits ab etwa 150 Euro erhältlich. Für den Anwalt empfehlen sich die High End Geräte Apple iPad oder Samsung Tab. Nachfolgend ein Überblick über besonders geeignete und getestete Geräte. Insb. die RA-MICRO Landesrepräsentanzen, aber auch die RA-MICRO Vor-Ort Partner beraten gern individuell.

Dell Latitude 7285

„Das weltweit schlankste und leichteste 2-in-1 System auf Windows Basis für Geschäftskunden“

Technische Daten
Display
12,3″
CPU
Intel® Core™ i7-7Y75 (Dual-Core, bis zu 3,6 GHz)
Batterie
Bis zu 17 Std
Gewicht Tastatur
674 g
Gewicht Tablet
1.362 g
Betriebssystem
Windows 10 Pro
ALTERNATIVE
Microsoft Surface

Surface Book

Technische Daten
Display
13,5″
CPU
Intel® Core™ i7 Prozessor der 6. Generation
Batterie
Bis zu 16 Std
Gewicht Tastatur
674 g
Gewicht Tablet
1,516 g
Betriebssystem
Windows 10 Pro

Surface Book 2

Technische Daten
Display
13,5″
CPU
Intel® Core™ i7-8650U Quad-Core-Prozessor der 8. Generation, 4,2 GHz Max
Batterie
Bis zu 17 Std
Gewicht Tastatur
674 g
Gewicht Tablet
1.533 g
Betriebssystem
Windows 10 Pro

Surface Pro (5. Generation)

Technische Daten
Display
12,3″
CPU
Intel® Core™ i7 Prozessor der 7. Generation
Batterie
Bis zu 13,5 Std
Gewicht Tastatur
674 g
Gewicht Tablet
784 g
Betriebssystem
Windows 10 Pro

iPad Pro

Technische Daten
Display
11″
CPU
A12X Bionic Chip mit 64-Bit Architektur
Batterie
Bis zu 10 Std
Gewicht Tastatur
297 g
Gewicht Tablet
468 g
Betriebssystem
iOS (Apple)
ALTERNATIVE
Apple iPad 12,9″

iPad Pro

Technische Daten
Display
12,9″
CPU
A12X Bionic Chip mit 64-Bit Architektur
Batterie
Bis zu 10 Std
Gewicht Tastatur
340 g
Gewicht Tablet
633 g
Betriebssystem
iOS (Apple)

Samsung Tab S4

Technische Daten
Display
10,5″
CPU
Snapdragon 2,35 GHz Octa-Core
Batterie
Bis zu 15 Std
Gewicht Tablet
481 g
Betriebssystem
Android
ALTERNATIVE
Samsung Tab S5

Samsung Tab S5

Technische Daten
Display
10,5″
CPU
Snapdragon 2 GHz, 1,7 GHz Octa-Core
Batterie
Bis zu 15 Std
Gewicht Tablet
400 g
Betriebssystem
Android

Option: Thin Client Kanzlei-Fernarbeitsplatz mit Samsung Tablet und DeX Software 
(ab ca. 300 € netto)

*Bilderquelle: Samsung

  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.