Allgemeine Geschäftsbedingungen

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RA-MICRO GmbH & Co. KGaA (nachfolgend auch „RAM“, „RMO“), vertreten durch die Komplementärin RA-MICRO Verwaltungs GmbH, Tauentzienstraße 9-12, 10789 Berlin bietet RA-MICRO Online („RMO“) Services und Software (im Folgenden auch: „Dienste“, „Produkte“, Software oder Services) für diverse Plattformen an.


§ 1 Allgemeines
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) stellen die Grundlage für die Nutzung der RMO Services dar und regeln die vertraglichen Beziehungen zwischen Anbieter(n) und dem Kunden (im Folgenden auch Nutzer, Benutzer, Besteller oder Anwender genannt). Wenn und soweit es für Produkte gesonderte Lizenzvereinbarungen gibt (so z.B. Softwarelizenzverträge bzw. Abo-Bedingungen im RMO-Store, AGB von Drittanbietern etc.), so gelten diese ergänzend.

Leistungen von RMO erfolgen ausschließlich auf der Grundlage dieser AGB in ihrer zum Zeitpunkt der Nutzung jeweils gültigen Fassung. Abweichende Regelungen haben nur dann Geltung, wenn sie zwischen allen Parteien schriftlich vereinbart worden sind. Dieses Schriftformerfordernis gilt auch für die Abbedingung der Schriftform.

Die Registrierung für das RMO Kunden-Konto ist kostenlos. Es können nutzungsabhängige oder laufende Kosten entstehen, wenn und soweit RMO Services in Anspruch genommen bzw. Produkte oder Dienste lizenziert, aktiviert bzw. abonniert werden. Die Nutzung des RMO Kunden-Kontos setzt die wirksame Erteilung und Aufrechterhaltung einer gültigen Einzugsermächtigung (SEPA-Lastschriftmandat) voraus.

RMO ist berechtigt, Kunden aus wichtigem Grund unverzüglich ganz oder teilweise zu sperren, z.B. wenn gegen vertragswesentliche Pflichten verstoßen wird.

Die Nutzung einiger RMO-Services ist ausschließlich zugelassenen Berufsträgern vorbehalten. Die Auskunftsklasse („AK“) bestimmt, welche Recherchen und Produkte genutzt werden dürfen. Grundlage für die Funktion der RMO Services ist ferner, dass je Organisationseinheit nur eine Registrierung erfolgt.


§ 1a Auskunftsklasse 1
Anwender, die sich mit der AK1 registrieren, bestätigen, dass Sie

• zur Rechtsanwaltschaft zugelassen sind
• eine etwaige Statusänderung unverzüglich schriftlich anzeigen
• von Ihrer Kanzlei zur Registrierung bevollmächtigt sind.

§ 1b Schriftform, elektronischer Kommunikationsweg

Mit dem Kunden gilt der elektronische Kommunikationsweg als vereinbart.


§ 2 Vertragsverhältnis, Leistungsbeschreibung
1. Der Inhalt des Vertragsverhältnisses zwischen RMO und dem Kunden ergibt sich aus diesen AGB, den RAM Webseiten inkl. Online-Produktinformationen und RAM Produktblättern.

2. Auf aktuelle Meldungen, Produktblätter, Newsletter, Kundeninformationen wird ausdrücklich hingewiesen. Sofern nicht anders angegeben, unterliegen die Bereitstellung neuer Dienste und die Erweiterung von bestehenden Services diesen AGB.

3. RMO behält sich jederzeit Änderungen an Services im Zuge von Produktentwicklung und Produktpflege vor. RMO kann Inhalte/Merkmale einzelner Dienste bzw. die Dienste selbst aus wichtigem Grund vorübergehend oder auf Dauer ändern oder einstellen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist bzw. ein für den Kunden nachvollziehbarer, im Voraus als gewichtiger Grund erkennbarer, triftiger Umstand vorliegt.

Ein solcher gewichtiger Grund für eine Einschränkung, Einstellung oder Änderung der RMO Services liegt insbesondere dann vor, wenn

• aufgrund von rechtlichen, insbesondere auch datenschutzrechtlichen Gründen ein Dienst oder Produkt nicht mehr aufrechterhalten werden kann, oder
• ein von einem Kooperationspartner ursprünglich zur Verfügung gestelltes Produkt nicht oder nicht mehr verfügbar ist, oder
• sich mit der Zurverfügungstellung von Diensten oder Produkten im Zusammenhang mit der (versuchten) Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit unüberwindliche technische Schwierigkeiten ergeben, oder
• die Zurverfügungstellung von Diensten oder Produkten und die Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit derselben aus betrieblichen, unternehmerischen Gründen nicht mehr sinnvoll erscheinen.

RMO wird etwaige Änderungen per E-Mail, in der Software oder auch über Webinformationen/ Webseiten mitteilen. Eine Benachrichtigung kann auch auf anderem Wege erfolgen. Das Vertragsverhältnis wird dann mit den neuen Bedingungen/Merkmalen fortgesetzt.


§ 3 Zustandekommen des Vertrages
1. Der Vertrag zwischen RMO und dem Kunden kommt nach Maßgabe von Ziffer 2. dadurch zustande, dass der Kunde sich registriert, sein Einverständnis in die vorliegenden AGB erklärt und der RMO Datenschutzerklärung zustimmt (Angebot) und die Registrierung durch RMO schriftlich, per E-Mail oder sonst elektronisch bestätigt wird bzw. bei einzelnen Produkten/Diensten durch Lizenzierung von entsprechenden Produkten gemäß Ziffer 2 im RMO Store (Annahme).

2. Die Auskunftsklasse bzw. das lizenzierte Produkt bestimmt, mit welcher Gesellschaft ein Vertragsverhältnis begründet wird.
Für einige Produkte kann es von RAM abweichende Lizenzgeber/ Vertragspartner/ Anbieter geben.

Es gilt:

Registrierung

• AK1: RAM
• AK2: RAM
• AK3: RAM
• AK4: RAM
• AK0: RAM.

Lizenzierung von Services:

• je nach Angabe im RMO Store.


§ 3a Besondere Vermittlungs-Bedingungen für RMO Recherche
RMO fungiert über RMO Webseiten und Software als Vermittlungs- und Vertriebspartner verschiedener Recherche-Kooperationspartner (z.B. RISER, Adress-Research, BONIVERSUM etc.).
Die tatsächliche Leistungserbringung der auf den RMO Webseiten und innerhalb der Software beschriebenen Recherche- bzw. Auskunfts-Services erfolgt ausschließlich über die bei RMO Services genannten Kooperationspartner, auf deren gesonderte AGB hingewiesen wird.

Die Kooperationspartner/ Recherchedienstleister sind alleinige Leistungserbringer gegenüber Kunden. RMO erbringt zu keinem Zeitpunkt selbst die angebotenen Leistungen und haftet nicht für die beschriebenen Leistungen und deren Leistungserbringung.

Vorsorglich wird auf folgendes hingewiesen:

• bei Nutzung der RMO Recherche-Services, insbesondere bei Einwohnermeldeamtsanfragen und sonstigen Adressauskünften, aber auch Bonitäts- und Konsumentenauskünften sind genaue und korrekte Angaben zu den wesentlichen und erforderlichen Anfrageattributen zu machen (Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Straße, PLZ und Ort). Ansonsten kann es – gerade in Fällen, in denen eine manuelle Nachbearbeitung durch die Meldebehörde nicht vorgesehen ist – zu maschinellen, sog. falschen negativen Auskünften kommen, insb. wenn nicht alle Anfrageattribute korrekt angegeben wurden, da dann die angefragte Person evtl. nicht genau zugeordnet werden kann. Dies gilt insb. auch dann, wenn bei Angabe der erforderlichen Anfrageattribute Schreibfehler, z.B. Namensschreibfehler, unterlaufen.

• Wenn bei Bonitätsauskünften ein Ergebnis sinngemäß „Zu der angefragten Person liegen keine Merkmale vor” zurück gegeben wird, kann dies daran liegen, dass entweder zu der angefragten Person keine Negativmerkmale vorliegen oder die Person anhand der vom Nutzer übermittelten Anfragedaten nicht eindeutig identifiziert werden konnte (z.B. weil Schreibfehler bei der Eingabe vorliegen). In diesem Fall sollte ggf. ergänzend über RMO ein weiterer Bonitäts-Service abgefragt werden.


§ 4 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
1. Der Kunde ist für die richtige Eingabe seiner Daten bei Nutzung der RMO Services verantwortlich und muss wahrheitsgemäße, genaue, aktuelle und vollständige Angaben zu seiner Person machen (Registrierungsdaten) und diese regelmäßig aktualisieren. Falls der Kunde hiergegen verstößt, bzw. falls RMO dies annehmen sollte, insbes. dass Registrierungsdaten nicht aktuell bzw. unwahr oder unvollständig sind, ist RMO berechtigt, das Online-Konto des Kunden vorübergehend oder auf Dauer ganz oder teilweise zu sperren bzw. zu löschen und den Kunden von jeglicher Nutzung einzelner oder sämtlicher Services gegenwärtig und in Zukunft auszuschließen. Das gleiche gilt bei erheblichen Verstößen gegen die dem Kunden obliegenden Pflichten sowie bei begründeten erheblichen Verdachtsmomenten für eine Pflichtverletzung durch den Kunden.

2. Nach der Registrierung werden dem Kunden RMO Zugangsdaten übermittelt. Zugangsdaten, insb. Passwörter (im Folgenden auch RMO Zugangsdaten, Kennwörter oder Chiffren genannt), d.h. alle Buchstaben- und/oder Zahlenfolgen, welche dazu bestimmt sind, die Nutzung durch unberechtigte Personen auszuschließen, dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

RMO Zugangsdaten sind vor dem Zugriff durch Dritte geschützt aufzubewahren und müssen zur Sicherheit in regelmäßigen Abständen geändert werden. Soweit Anlass zu der Vermutung besteht, dass unberechtigte Personen von den RMO Zugangsdaten Kenntnis erlangt haben, hat der Kunde Kunden- bzw. Benutzer-Passwörter unverzüglich zu ändern und RMO schriftlich zu informieren.
Der Kunde hat zudem sicherzustellen, dass bei Nutzung von RMO Diensten über den zentralen Internetzugang des lokalen Netzwerkes des Kunden dieses lokale Netzwerk gegen das Eindringen unberechtigter Personen geschützt ist.

Der Kunde darf Zugangsdaten und Kennwörter in digitalen Medien nur in verschlüsselter (dem aktuellen Stand der Technik entsprechender) Form speichern oder übermitteln. Bei mehrmaliger Falscheingabe von Zugangsdaten kann dies zu einer Sperrung der Online-Kontos oder der Nutzungsmöglichkeit, für die das Kennwort gilt, führen.

3. Der Kunde trägt für alle Handlungen, die unter Verwendung seiner RMO Zugangsdaten in Verbindung mit seinem RMO Online-Konto vorgenommen werden, die Verantwortung. Der Kunde ist verpflichtet, RMO unverzüglich über jede missbräuchliche Benutzung der RMO Zugangsdaten und/oder des Online-Kontos sowie über jegliche sonstige Verletzung von kundenbezogenen Sicherheitsvorschriften zu unterrichten.

Der Kunde muss zudem sicherstellen, dass nach jeder Nutzung eine Abmeldung vom Online-Konto erfolgt.

4. RMO Software und Services werden laufend aktualisiert. Der Kunde wird über Updates informiert und kann entscheiden, ob er diese ausführen möchte oder nicht.

Die Installation aktueller Updates (auch und gerade der RA-MICRO Kanzleisoftware Programm-Updates) ist Voraussetzung für den Betrieb neuester Funktionalitäten und der Funktionalität der RMO Services insgesamt, derer Betrieb nicht oder nur eingeschränkt gegeben ist, wenn Update-Installationen unterbleiben.

5. Der Kunde hat die Pflicht, seine Daten regelmäßig auf eigenen Medien zu sichern.

6. Der Kunde ist für die Inhalte, welche über sein Online-Konto eingestellt oder verbreitet werden, verantwortlich, insbesondere für deren Rechtmäßigkeit. Die Verantwortung für sämtliche Medien und Inhalte, d.h. Informationen, Daten, Texte, Software, Fotos, Grafiken, Videos, Nachrichten oder sonstige Materialien, die übermittelt werden, liegt ausschließlich beim Kunden, d.h. beim Nutzer und Verwender.
Der Kunde darf keine Inhalte versenden, die schädlichen Code, Software-Viren, Spam- oder Werbe-Code bzw. andere Informationen, Dateien oder Programme enthalten, die die Funktion von Soft- oder Hardware oder von Telekommunikationsvorrichtungen unterbrechen, zerstören und/oder einschränken können. Der Kunde darf auch nicht in die den RMO Diensten zugrundeliegenden Server oder Netzwerke eingreifen oder diese unterbrechen.
Der Kunde darf RMO Dienste nicht als Wiederverkäufer nutzen.

7. Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er für die Einhaltung der berufs- und standesrechtlichen wie auch der allgemeinen Vorschriften des Strafgesetzbuches, des Datenschutzrechtes und der Vorschriften zum Schutz von Persönlichkeitsrechten im Rahmen der Nutzung der RMO Dienste verantwortlich ist.

8. Der Kunde wird explizit darauf hingewiesen, dass Informationen über Änderungen /Verbesserungen /Einstellungen an bzw. von Produkten- bzw. Diensten regelmäßig über die RMO-Webseiten publiziert werden. Der Kunde hat sich regelmäßig über das insoweit auf der Webseite publizierte Leistungsangebot zu informieren (siehe insoweit auch § 2 dieser AGB).

9. Soweit spezielle Systemvoraussetzungen für die Nutzung von RMO-Diensten oder Produkten genannt sind, so hat der Kunde sicherzustellen, dass diese durch sein System erfüllt werden.

10. Der Kunde stellt RMO von jeglichen Ansprüchen Dritter, denen aufgrund der Verletzung von Bestimmungen in diesen AGB ein Schaden entstanden ist, frei. RMO behält sich vor, bei Verstoß gegen diese AGB das Online-Konto des Kunden zu sperren und ggf. zu löschen, sowie auch Inhalte des Kunden auf RMO Servern nicht mehr weiter allgemein zugänglich zu machen bzw. zu löschen.


§ 5 Datenschutz
1. RMO weist den Kunden darauf hin, dass die im Rahmen des Vertragsschlusses aufgenommenen Daten gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und dem Telemediengesetz (TMG) von RMO zur Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Vertrag erhoben, verarbeitet und genutzt werden.

Dies gilt insbesondere für die personenbezogenen Daten des Kunden, d.h. seine Kontaktinformationen, einschließlich Namen, Telefon- und Telefaxnummern sowie E-Mail Adressen. Der Kunde erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass RMO die vorbezeichneten Daten erheben, speichern und nutzen darf. Der Kunde erklärt sich ferner damit einverstanden, dass die vorgenannten Daten z.B. für Werbung, E-Mail Informationen, Newsletter und/oder zur Marktforschung durch RMO oder/und anderen Unternehmen der RA-MICRO Unternehmensgruppe genutzt werden können.

Personenbezogene Kunden- und Abrechnungsdaten können im Rahmen der bestehenden Geschäftsbeziehung verarbeitet und genutzt werden und an Kooperationspartner, Subunternehmer, Vertriebspartner sowie Bevollmächtigte von RMO und seiner verbundenen Unternehmen zum Zwecke der gemeinschaftlichen Geschäftsaktivitäten, der Kundenbetreuung, der Kundeninformation und des Vertriebs, weitergegeben werden. Hiermit erklärt sich der Kunde ausdrücklich einverstanden.

2. RA-MICRO Neukunden erklären sich zum Zwecke der Verbesserung der Dienstleistung damit einverstanden, dass ihre RMO Zugangsdaten dem von ihnen ausgewählten RA-MICRO Software-Vertriebspartner (d.h. dem LG2 im RA-MICRO Softwarelizenz-Vertrag) übermittelt werden, so dass im Rahmen der Vor-Ort-RA-MICRO Softwareinstallation auch die RMO Einrichtung erfolgen kann. RMO Zugangskennwörter sind vom Kunden nach der erfolgten Ersteinrichtung unverzüglich zu ändern. Es gilt insoweit § 4.

3. Der Kunde hat das Recht, die von ihm erteilte Einwilligung in Bezug auf die Verwendung und Nutzung seiner personenbezogenen Daten mit Wirkung für die Zukunft jederzeit zu widerrufen.

Die vorgenannten Daten (mit Ausnahme der RMO Zugangsdaten) können zum Zweck von Bonitätsprüfungen auch an Beauftragte und gemäß § 11 BDSG sorgfältig ausgesuchte Partner von RAM übermittelt werden.

Eine Weitergabe personenbezogener Kundendaten durch RMO an Dritte kann nach Maßgabe von Abs. 1 erfolgen und wenn und soweit eine durch Gesetz begründete Rechtspflicht hierzu besteht. An sonstige Dritte (über die in Abs. 1 genannten hinaus) erfolgt eine Datenweitergabe nur dann, wenn und soweit eine durch Gesetz begründete Rechtspflicht hierzu besteht.

Für den Fall, dass RMO oder Unternehmensteile von RAM mit anderen Gesellschaften der RA-MICRO-Gruppe verschmolzen werden sollte, gilt die vom Kunden abgegebene Einwilligungserklärung zur Erhebung, Speicherung und Nutzung personenbezogener Daten auch zugunsten der Gesellschaft, in die die Kundenbeziehungen übertragen wurden. Dies gilt gleichfalls für eine abgegebene Einzugsermächtigung.
Im Falle einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung wird der Kunde, auch über das Recht zum Widerruf der Einwilligung in die Nutzung, Erhebung und Speicherung der personenbezogenen Daten gesondert per E-Mail oder auf sonstigem elektronischen Weg informiert.

4. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die im Zuge der Nutzung der RMO Recherchen erlangten Daten nur im Rahmen einer bereits bestehenden Kundenbeziehung (z.B. Wiederaufnahme des Kontaktes mit unbekannt verzogenen Geschäftspartnern) oder zur Durchsetzung von Rechtsansprüchen (vorgerichtliche und gerichtliche Korrespondenz) zu verwenden sind (berechtigtes Interesse) und diese zudem weder zum Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung genutzt, noch an Dritte weitergegeben werden dürfen.

5. Es gelten ergänzend die allgemeine RMO Datenschutzerklärung sowie etwaige produktbezogene Bestimmungen, die bei der Nutzung angezeigt werden können.


§ 5a Datenschutz, Dateien und Daten – Schnittstellen zu Drittanbietern
Einige RMO Produkte können Schnittstellen zu Anwendungen und Produkten von Drittanbietern, wie z.B. Dropbox, Microsoft OneDrive etc. bieten. Für die Nutzung dieser Anwendungen der Drittanbieter ist es erforderlich, dass der Kunde sich dort anmeldet und die dortigen Nutzungs-, Geschäftsbedingungen akzeptiert. RMO macht darauf aufmerksam, dass diese Anwendungen von Drittanbietern möglicherweise abweichende Regelungen für die Nutzung von Kunden-Daten und Kunden-Dateien getroffen haben. Bei der dortigen Registrierung sollte der Kunde diese Bedingungen sowie die Datenschutzrichtlinien prüfen und jeweils über die Nutzung der bereitgestellten Funktionalitäten entscheiden. RMO weist ferner bei der erstmaligen Aktivierung von RMO Software bzw. Applikationen darauf hin, dass Produkte von Drittanbietern genutzt werden (können). Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, die Nutzung der Schnittstelle/n zu beenden, wobei dann der Funktionsumfang der RMO Software eingeschränkt sein kann.


§ 6 Haftungsbeschränkung
1. RMO haftet nicht für Schäden, die kausal aus einer vom Kunden zu vertretenden Pflichtverletzung herrühren, soweit diese bei pflichtgemäßem Handeln des Kunden nicht eingetreten wären. Zudem wird der Kunde darauf hingewiesen, dass die Datenkommunikation über das Internet nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht gänzlich fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden kann. RMO haftet daher weder für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit des Onlinesystems noch für etwaige technische und elektronische Fehler der RMO Software, Applikationen und Services.

RMO wird sich bestmöglich bemühen, die RMO Services mit so wenigen Unterbrechungen wie möglich bereitzustellen, kann aber nicht zu 100% sicherstellen, dass die Produkte und Dienste immer ohne Unterbrechungen, Verzögerungen oder sonstige Mängel funktionieren. Dies liegt daran, dass die Produkte über (öffentliche) Internetleitungen übertragen werden können und daher Stromausfälle oder Internetdienstunterbrechungen möglich sind, es z.B. so zu Ausfällen kommen kann, z.B. Datenpaketverluste und Verzögerungen, die die Qualität der Kommunikation beeinträchtigen können.

Generell gilt: Eine etwaige Haftung von RMO (Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen), sofern eine solche aus welchem Rechtsgrund auch immer gegeben sein sollte, richtet sich nach den Bestimmungen dieses Paragrafen.

2. Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Dienstleisters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Dienstleisters beruhen, haftet RMO unbeschränkt.

3. Bei den übrigen Haftungsansprüchen haftet RMO unbeschränkt nur bei nicht Vorhandensein der garantierten Beschaffenheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit auch seiner gesetzlichen Vertreter und leitenden Angestellten.

RMO haftet für das Verschulden sonstiger Erfüllungsgehilfen nur im Umfang der Haftung für leichte Fahrlässigkeit nach Abs. 4.

4. Für leichte Fahrlässigkeit haftet RMO nur, sofern eine Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflicht). Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer Kardinalpflicht ist die Haftung beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

5. Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrenentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre. Es sei denn, es liegt eine der Voraussetzungen nach Abs. 2 oder Abs. 3 vor.

6. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

7. Die vertraglichen Haftungsansprüche verjähren nach einem Jahr.

8. Der Kunde ist sich bei Verwendung einer als „Betaversion“ gekennzeichneten Software oder eines Dienstes/Services darüber bewusst, dass die Software bzw. der Dienst/Service noch fehlerhaft sein kann und Beschädigungen am System unter Umständen möglich sein können.

Der Kunde ist damit einverstanden, im Falle solcher Beschädigungen keine direkten oder indirekten Ansprüche an RMO zu stellen.

RMO versichert, jeden vom Kunden benannten Softwarefehler, der Dringlichkeit und den technischen Gegebenheiten entsprechend, schnellstmöglich beheben zu wollen.
Der Kunde stellt sicher, dass durch den Einsatz einer als Betaversion gekennzeichneten Software bzw. eines Dienstes/Services keine Systeme betroffen werden können, die in irgendeiner Form sicherheitsrelevant sind.


§ 7 Haftung des Kunden, Folgen von Obliegenheitsverletzungen
Bei durch ihn zu vertretenden Verletzungen von Rechten Dritter haftet der Kunde gegenüber diesen Dritten selbst und unmittelbar. Bei begründeten Ansprüchen Dritter ist der Kunde verpflichtet, RMO freizustellen, wobei etwas anderes nur dann gilt, soweit der Kunde nachweist, dass er die schadensursächliche Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.


§ 8 Zahlungspflichten, Abrechnung, Verwaltung, elektronische Rechnung
Der Kunde erhält eine monatliche Rechnung, in der ausdrücklich auf eine Zahlungsfrist hingewiesen wird. Die Rechnung erfolgt in elektronischer Form und wird monatlich im Kunden-Konto des RMO Online-Kontos zur Ansicht und zum Download bereitgestellt. Im Falle des Zahlungsverzuges gelten die gesetzlichen Regeln. Ein Aufrechnungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder anerkannt ist. Das Zurückbehaltungsrecht, insbesondere die Einrede des nicht erfüllten Vertrages, bleibt unberührt. RMO kann – unbeschadet anderer Rechte – das RMO Online-Konto eines Kunden aufgrund erheblicher Pflichtverletzungen sperren, z.B. im Falle eines Zahlungsverzuges in Höhe von mindestens 50,- €. Im Falle einer Sperrung bestehen die Zahlungspflicht sowie die Geltendmachung weiterer Ansprüche wegen Zahlungsverzuges fort.


§ 9 Kündigung, Laufzeit
1. Das Vertragsverhältnis kann vom Kunden jederzeit, jedoch nicht vor Ablauf der Kündigungsfrist eines von ihm abonnierten Produktes, mit sofortiger Wirkung schriftlich gekündigt werden. (Mindest-)Laufzeiten, Kündigungsfristen von Produkten und Services sind im RMO Online Konto, dort im RMO-Store beim jeweiligen Dienst bzw. Produkt genannt und werden durch Aktivierung eines Abos bzw. einer Lizenz vom Kunden akzeptiert im Rahmen des Bestellvorganges. Sofern nicht anders im RMO Store technisch realisiert, hat eine Kündigung vom Kunden in Schriftform zu erfolgen.
Von RMO kann das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 2 Wochen zum Ende eines Kalendermonats schriftlich gekündigt werden.

2. Das Vertragsverhältnis kann zudem von RMO fristlos aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden, so insbesondere, wenn der Kunde mit der Zahlung für zwei aufeinander folgende Monate bzw. mit einem nicht unerheblichen Teil gegenüber RMO in Verzug ist oder RMO das Festhalten an dem Vertragsverhältnis nicht weiter zugemutet werden kann, z. B. weil die Geschäftsgrundlage wegefallen ist oder das vertragliche Vertrauensverhältnis nicht mehr besteht.

3. Sofern nichts anderes vereinbart, ist mit Beendigung des Vertragsverhältnisses der Kunde verpflichtet, die RMO Software unverzüglich von seinen Systemen zu entfernen.


§ 10 Auftragsdatenverarbeitung, Geltung von weiteren AGB und besondere Bestimmungen
1. Der Kunde ist im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung in Bezug auf die über RMO Dienste angefragten bzw. übermittelten Daten und Datensätze für die Einhaltung sowohl des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) als auch der anderen Bestimmungen über den Datenschutz allein verantwortlich. Er verpflichtet sich, RMO unter Angabe von Kontaktdaten (Name, Organisation, Telefonnummer etc.) die Personen schriftlich mitzuteilen, die gegenüber RMO in Bezug auf die Auftragsdatenbearbeitung weisungsberechtigt sind oder als Ansprechpartner fungieren.

2. Der Kunde ist ferner verpflichtet, den Auftragnehmer über bekannt gewordene Fehler oder Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsdatenverarbeitung unverzüglich und vollständig zu unterrichten.

3. RMO verpflichtet sich, die an sie übermittelten Daten zweckbestimmt und nur im Rahmen der Weisungen (zu Weisung, Weisungsberechtigung s.o.) des Kunden (d.h. allein im Rahmen der Nutzung der RMO Dienste) zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen. RMO trifft die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen im Sinne des § 9 BDSG, um die Einhaltung von Datenschutzvorschriften zu gewährleisten.
RMO unterrichtet den Kunden umgehend bei schwerwiegenden Störungen des Betriebsablaufs, bei Verdacht auf Datenschutzverletzungen oder andere Unregelmäßigkeiten bei der Verarbeitung der Daten des Kunden.

4. Auf schriftliche Anfrage des Kunden hin wird RMO diesem jene Informationen bereitstellen, die der Kunde zur Erfüllung seiner datenschutzrechtlichen Verpflichtungen benötigt.

5. Der Kunde ist damit einverstanden, dass RMO zur Erfüllung der vertraglich vereinbarten Leistungen verbundene Unternehmen von RMO (RA-MICRO Unternehmensgruppe) sowie weitere Dritte zur Leistungserfüllung heranziehen kann bzw. Unternehmen mit Leistungen unterbeauftragen kann (Subunternehmer).
Wenn und soweit Subunternehmer eingeschaltet werden, so werden die vertraglichen Vereinbarungen zwischen RMO und dem Subunternehmer so gestaltet, dass sie den Anforderungen zu Vertraulichkeit, Datenschutz und Datensicherheit zwischen den Vertragspartnern dieses Vertrages entsprechen.

6. RMO bietet als Vermittlungspartner dem Kunden die Möglichkeit, Adressauskünfte, insb. Melderegisterauskünfte über einen der Recherche-Kooperationspartner (z.B. RISER, Regis24, Adress-Research etc.) einzuholen. Adressermittlungsaufträge darf der Kunde nur in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit erteilen. Bei den Melderegisteranfragen wird den Meldebehörden dabei mitgeteilt, dass diese zum Zweck des Forderungsmanagements bzw. der Aktualisierung eigener Bestandsdaten erfolgen.
Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Daten aus den eingeholten Melderegisterauskünften ausschließlich zu diesem Zweck (Forderungsmanagement oder Aktualisierung eigener Bestandsdaten) und nicht zu den Zwecken der Werbung oder des Adresshandels verwendet werden dürfen. Bei einer zweckwidrigen Verwendung der Daten stellt der Kunde RMO von allen Ansprüchen Dritter frei.

7. Für die Nutzung des E-Rechtsschutz-Dienstes zur Kommunikation mit ausgewählten Versicherern über proprietäre Schnittstellen von und über Drittanbieter(n) (z.B. adesso/drebis, e.Consult) gelten zudem die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Datenschutzerklärungen der Drittanbieter zur Nutzung dieser Schnittstellen ergänzend, womit sich der Kunde ausdrücklich einverstanden erklärt. Im Einzelnen sind dies:

• die AGB wie auch die Datenschutzerklärung der adesso AG, Stockholmer Allee 24, 44269 Dortmund für die E-Rechtsschutz Schnittstelle über drebis (oder auch drebis-Portal).

• die AGB wie auch die Datenschutzerklärung der e.Consult AG, Neugrabenweg 1, 66123 Saarbrücken für die E-Rechtsschutz Schnittstelle über e.Consult Schnittstelle unter Nutzung der E-Rechtsschutz-Schnittstelle.

Bei erstmaliger Nutzung des E-Rechtsschutz-Dienstes wird der Kunde automatisch bei den Versicherungsdienstleistern adesso/drebis bzw. e.Consult registriert.

Bei einer weiteren Verwendung loggt das E-Rechtsschutz-System den Kunden automatisch im Hintergrund bei den Diensten der jeweiligen Anbieter (adesso/drebis bzw. e.Consult) ein. Die personenbezogenen RMO Zugangsdaten für das E-Rechtsschutz-System wie auch für das automatische Login beim Dienst der Versicherungsdienstleister (Drittzugangsdaten) werden dabei auf dem RMO Datenserver gespeichert.

RMO verpflichtet sich, von den Drittzugangsdaten nur insoweit Gebrauch zu machen, als dies zur automatisierten Durchführung des E-Rechtsschutz-Dienstes erforderlich ist. Eine Einsichtnahme in zugangsgesicherte Dokumentenbereiche bei den Drittanbietern adesso/drebis bzw. e.Consult erfolgt durch RMO oder Mitarbeiter von RMO nicht. Sollte eine Einsichtnahme zu Supportzwecken notwendig sein, so verpflichtet RMO sich, eine Einsichtnahme nur mit Zustimmung des Kunden vorzunehmen.

Mit der erstmaligen Nutzung bzw. Informationsübertragung kommt zwischen dem Kunden und der adesso AG bzw. e.Consult AG ein Vertrag zustande. Auf die AGB der Anbieter adesso bzw. e.Consult wird ausdrücklich hingewiesen.

Welche Daten an die vorgenannten Anbieter adesso/drebis bzw. e.Consult durch die Nutzung im Einzelfall übertragen werden, entnehmen Sie bitte der RMO Datenschutzerklärung bzw. den AGB der vorgenannten Anbieter.

§ 10a RMO SCHUFA Schnittstelle, Auftragsdatenverarbeitung, besondere Haftung

RMO bietet für Anwälte die Möglichkeit, elektronisch mit der SCHUFA einen SCHUFA-Anschlussvertrag abzuschließen und die RMO SCHUFA Schnittstelle zu nutzen. Für die Nutzung der SCHUFA Schnittstelle gilt bei Abschluss eines SCHUFA-Anschlussvertrages durch den Kunden:

1. Der Kunde wird datenschutzrechtlich verantwortliche Stelle hinsichtlich der personenbezogenen Daten, die RMO von der SCHUFA im Rahmen der Durchführung des SCHUFA Anschlussvertrages im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erhält. Bei der Verwendung der Daten ist RMO entsprechend den datenschutzrechtlichen Anforderungen an die Weisungen des Vertragspartners gebunden.
RMO stellt insoweit die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben sicher und ist insoweit gemäß § 11 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verpflichtet. RMO ist insbesondere entsprechend den datenschutzrechtlichen Vorgaben den Weisungen des Kunden hinsichtlich der Verwendung der von der SCHUFA an RMO gelieferten personenbezogenen Daten unterworfen. RMO wird SCHUFA-Leistungen nur anfordern, soweit der Kunde im Einzelfall diese RMO gegenüber angefordert durch Nutzung der Schnittstell angefordert hat. Der Kunde ist hinsichtlich der übermittelten Daten verantwortliche Stelle im datenschutzrechtlichen Sinne.

2. Auskünfte über Betroffene können und dürfen nur dann eingeholt werden, wenn ein berechtigtes Interesse nach BDSG gegeben ist.
Im Rahmen des separat abzuschließenden SCHUFA-Anschlussvertrags bedeutet dies, dass Rechtsanwälte nur zur Auskunftseinholung und/oder Meldung berechtigt sind, soweit sie im Bereich Forderungsmanagement tätig werden.
Forderungsmanagement bedeutet dabei, dass dem RMO Kunden vom Mandanten ein Forderungsmandat übertragen worden sein oder die Forderung vom RMO Kunden gekauft worden sein muss. Auskunftseinholungen zur Ermittlung der Zahlungsfähigkeit eines eigenen Mandanten sind nur zulässig, sofern dem Rechtsanwalt die Einwilligung (sog. SCHUFA-Klausel) des Mandanten hierzu vorliegt. Auskunftseinholungen zur Prüfung der Erfolgsaussichten einer Klage sind nicht zulässig.
Für Meldungen müssen zusätzlich die Voraussetzungen des BDSG vorliegen sowie weitere Voraussetzungen, die im SCHUFA-Anschlussvertrag bestimmt sind.

3. Der Kunde willigt ein, dass er für jeden Fall einer von ihm verschuldeten zweckwidrigen Anfrage, Meldung, Auskunft, Nachmeldung sowie Verarbeitung oder Nutzung von SCHUFA-Daten sowie bei sonst jedem Verstoß gegen Ziffer 1 einer von RMO festzusetzenden, angemessenen Vertragsstrafe in Höhe von bis zu 1.000 €, bezogen auf jeden Datensatz bzw. jede Person, unterworfen werden kann. Die Angemessenheit der nach billigem Ermessen festgesetzten Vertragsstrafe unterliegt im Streitfall der gerichtlichen Nachprüfung.


§ 11 Änderungen von AGB, Leistungsbeschreibungen, Preise, Preiserhöhungen, Leistungen von Drittanbietern
1. Soweit wesentliche Bestimmungen des geschlossenen Vertrages nicht tangiert werden und es zur Anpassung an aktuelle Entwicklungen erforderlich ist, welche bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren und deren Nichtberücksichtigung die Ausgewogenheit des Vertragsverhältnisses merklich beeinträchtigen würde, ist eine Änderung dieser AGB zulässig.

Die AGB können auch angepasst, ergänzt oder sonst verändert werden, soweit dies zur Beseitigung von etwaigen Schwierigkeiten bei der Durchführung des Vertrages, z.B. aufgrund von nach Vertragsschluss entstandenen Regelungslücken erforderlich ist, so z.B. wenn sich die Rechtsprechung ändert und eine oder mehrere Klauseln dieser AGB hiervon betroffen sind.

2. Auch können die z. B. in Produktblättern enthaltenen Leistungsbeschreibungen aus wichtigem Grund geändert werden, soweit der Kunde hierdurch gegenüber der bei Vertragsschluss einbezogenen Leistungsbeschreibung objektiv nicht schlechter gestellt wird.

3. Für die Inanspruchnahme der einzelnen Leistungen gelten die genannten Preise im Online-Konto, RMO-Store bzw. die innerhalb des Produktes bzw. Dienstes angegebenen Preise. Alle genannten Preise für die einzelnen kostenpflichtigen Inhalte bzw. Dienste sind Netto-Preise und verstehen sich zzgl. Umsatzsteuer (derzeit 19%). Entstandene Kosten werden monatlich zusammengefasst abgerechnet und auf Grundlage der erteilten Einzugsermächtigung eingezogen. Wird der Rechnungsbetrag trotz erteilter Einzugsermächtigung aus Gründen zurückgebucht, die RAM nicht zu vertreten hat, ist RMO berechtigt, eine Pauschale für die entstandenen Bankgebühren in Höhe von bis zu 10,00 € zu erheben.“

4. Vereinbarte Preise, insb. Preise von laufenden Abos, können zum Ausgleich von gestiegenen Kosten erhöht werden, so z.B. auch, wenn die Umsatzsteuer erhöht wird, eine Preiserhöhung von der Bundesnetzagentur aufgrund von Regulierungsvorschriften verbindlich gefordert wird oder sich die Preise unserer Dienstleister erhöhen.

Preisänderungen/Preiserhöhungen werden dem Kunden von RMO mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende schriftlich bekannt gegeben.

Die Änderungen gelten als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht schriftlich innerhalb von einem Monat nach Bekanntgabe der Änderungen Widerspruch erhebt. Auf diese Folge wird der Kunde von RMO bei der Änderung ausdrücklich hingewiesen. Zur Fristwahrung genügt die fristgerechte Absendung des Widerspruches.

5. Werden Leistungen in Anspruch genommen, die von Drittanbietern erbracht werden, so gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Anbieter ergänzend. Eine Liste der jeweils aktuell gültigen Bedingungen wird auf den RMO Webseiten veröffentlicht.


§ 12 Ergänzende Bestimmungen zum DASD
Für die Nutzung des Deutschen Anwaltssuchdienstes DASD gelten die nachfolgenden Punkte § 12 Ziffer 1 – 8 ergänzend, soweit dies nicht im Widerspruch zu vorliegenden AGB steht.

1. Der Vertrag über den oder die Einträge im DASD kommt dadurch zustande, dass der Besteller im RMO Store Einträge bestellt und über das DASD-Bestell- und Editierformular Daten an RMO übermittelt (Vertragsbeginn). Die Daten, die in den DASD Einträgen angezeigt werden sollen, werden durch den Besteller über das DASD-Bestell- und Editierformular RMO mitgeteilt und anschließend im Rahmen des DASD und/oder mit dem DASD verbundenen Applikationen der RMO Unternehmensgruppe zum Online-Abruf im Internet bereitgestellt. Der Besteller erhebt keine Einwände dagegen, dass andere Internet-Anbieter auf die Daten des DASD verlinken dürfen, um so den DASD möglichst umfassend zu verbreiten. Der DASD offeriert dem Publikum den Nachweis von erstklassig organisierten Anwaltskanzleien mit einem optimalen Dienstleistungsangebot.

2. Die Abrufmöglichkeit des DASD Internetangebots wird an sieben Tagen in der Woche, 24 Stunden am Tag, hergestellt. Notwendige Unterbrechungen der Bereithaltungszeit durch Aktualisierungen, Wartung, Reparaturen etc. werden so kurz wie möglich gehalten.

3. Der Besteller überträgt RMO alle für die Erstellung des Eintrags erforderlichen Nutzungsrechte an den von ihm gelieferten Daten und versichert gleichzeitig, die ausschließlichen Nutzungsrechte an diesen zu besitzen.

4. Die redaktionelle Verantwortung für den Inhalt der im DASD und DASD Blog veröffentlichten Daten und Texte trägt allein der Besteller. Dem Besteller obliegt es, Änderungen seiner Daten über die Webseite(n) http://www.ra-micro.de bzw. http://www.dasd.de, http://www.anwaltssuchdienst.de und http://www.dasd-aktuell.de soweit möglich selbstständig vorzunehmen oder RMO schriftlich mitzuteilen. RMO ist berechtigt, die Daten zu speichern und im Rahmen der Dienstleistungen des DASD an Dritte bekannt zu geben.

Der Kunde ist für die Inhalte, welche über seinen DASD Eintrag eingestellt oder verbreitet werden, verantwortlich, insbesondere für deren Rechtmäßigkeit. Die Verantwortung für sämtliche Inhalte, d.h. Informationen, Daten, Texte, Software, Fotos, Grafiken, Videos, Verlinkungen zu Videos, Nachrichten oder sonstige Materialien, die übermittelt werden, liegt ausschließlich beim Kunden, d.h. beim Nutzer und Verwender. Dies gilt auch, wenn auf externe Seiten oder Plattformen verlinkt bzw. Bezug genommen wird.

Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er für die Einhaltung der berufs- und standesrechtlichen wie auch der allgemeinen Vorschriften des Strafgesetzbuches, des Datenschutzrechtes und der Vorschriften zum Schutz von Persönlichkeitsrechten im Rahmen der Nutzung der RMO Dienste und des DASD verantwortlich ist.

5. Vom Besteller übermittelte Texte und Daten müssen frei von Rechten Dritter sein, welche einer Veröffentlichung oder sonstigen Nutzung im Rahmen der Dienstleistungen des DASD entgegenstehen können. Der Besteller räumt durch den Upload von Texten und Daten in den DASD bzw. den DASD Blog RMO das nichtausschließliche, übertragbare, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht ein, die übermittelten Texte und Daten zu nutzen. Dies umfasst insbesondere das Recht, diese in jeder Form zu archivieren und insbesondere auch digitalisiert zu erfassen, in Datenbanken einzustellen und auf allen bekannten Speichermedien und auf beliebigen Datenträgern zu speichern und mit anderen Werken und Werkteilen zu verbinden.
Ferner die Texte und Daten beliebig zu speichern, zu vervielfältigen und in elektronischen und anderen Medien ganz oder teilweise zu veröffentlichen, bzw. zugänglich zu machen, zu verbreiten sowie die Inhalte beliebig zu bearbeiten, insbesondere zu ändern, zu kürzen, zu ergänzen und mit anderen Inhalten zu verbinden.

6. Werden über die Eintragung im DASD und die Beauskunftung per Internet hinaus freiwillig noch weitere Leistungen durch RMO erbracht, sind diese Leistungen nicht Inhalt der geschuldeten Leistung und jederzeit einstellbar.

7. Anwälte mit Kanzleisitz im Ausland: Die Überweisung des Rechnungsbetrages hat so zu erfolgen, dass der Anwalt sämtliche anfallenden Gebühren des grenzüberschreitenden Geldverkehrs trägt. Gerichtstand für diesen Vertrag ist der Sitz von RMO. Für alle Leistungen dieses Vertrags gilt deutsches Recht.

8. Im DASD Abonnement enthalten ist die Berechtigung zur Inanspruchnahme des RA-MICRO Software-Technischen Hotline Centers Berlin zu allen Fragen der Kanzlei-EDV einschließlich der anwaltlichen Mobilgeräte und einschließlich des 24 Stunden Hotline Notdienstes.


§ 13 Probe-, Test- und Basisversionen von Software bzw. Diensten
RMO kann Software, Services und Applikationen mit kostenloser, eingeschränkter Basisfunktionalität, z.B. auch für einen bestimmten Probezeitraum, anbieten. Über Art und Umfang der Funktionalitäten wird RMO jeweils informieren. RMO ist berechtigt, mit Ablauf des Probezeitraums Daten und Datenbestände des Kunden auf RMO-Servern zu löschen.


§ 14 Sonstiges
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Geltung des UN-Kaufrechts wird ausgeschlossen.

2. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin. Dies gilt auch, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, ein Kunde nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in das Ausland verlegt hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt ist.

3. Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag können nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von RMO auf Dritte übertragen werden.

  • RA-MICRO Online Login
  • Die RA-MICRO Landesrepräsentanzen Informieren die RA-MICRO Kunden des Bundeslandes zu allen Themen rund um RA-MICRO und seine Anwendung. Sie sind der primäre regionale Ansprechpartner für Themen der Kundenbeziehung, für Veränderungs- und Erweiterungwünsche und für die Beratung zur optimalen anwaltlichen Kanzlei-Organisationen. Gern präsentieren die LRPR den neuesten Stand der RA-MICRO Produkte und die Empfehlungen für Geräteanschaffungen auf der Grundlage der RA-MICRO Musterkanzlei.

  • Die vStation ist ein moderner, leistungsstarker (Host-) PC mit Windows, Linux oder Mac OSX Betriebssystem, der mit der vStation Software auf einem modernen SSD Laufwerk 1-10 Windows 10 PCs (vPCs) virtualisiert. Die vPCS können durch den Benutzer des Host-PCs und/oder durch andere Netzwerk- Benutzer für remote Zugänge mit browserfähigen Endgeräten zum Netzwerk-Datenbestand genutzt werden. Eine vStation kann mit dem vNAS Modul den zentralen Datenbestand verwalten, eine weitere vStation im Netzwerk kann als Redudanz-Gerät mit dem vClone Sicherungssystem als Redundanz-Gerät mit gespielten vNAS Datenbestand dienen. Die Anzahl der vPC, die von einer vStation virtualisiert werden können, hängt von dem Boot-Betriebssystem des vStation PCs, von seiner Systemleistung und Speicher-Ausstattung ab. Windows 10 PCs können maximal 2 vPC virtualisieren, Mac OSX und Linux PCs bis zu 10 vPCs. Bis 4 vPCs kann die vStation als PC-Arbeitsplatz genutzt werden; dabei soll aus Stabilitätsgründen nicht auf dem vStation PC Boot-Betriebssystem gearbeitet werden, sondern ausschließlich auf einem oder mehreren der vPCs dieser vStation.

  • RA-MICRO Landes-Repräsentanz Brandenburg

    Heinrich-Hertz-Straße 4
    14532 Kleinmachnow

  • Die vStation ist ein PC-Arbeitsplatz, der mittels der Leistungserweiterung durch PC-Desktop-Virtualisierung zusätzlich zentrale Netzwerkaufgaben wahrnehmen kann.

    Die vStation ist die moderne Alternative zum herkömmlichen Windows-Netzwerkserver oder zu einem NAS-Gerät. Die Datenhaltung erfolgt virtuell anstatt hardwarebasiert; die Remote Zugänge erfolgen über gesonderte virtuelle Benutzer-PCs anstelle von Terminal-Server-Zugängen. Anstelle der zentralen Server-Netzwerkorganisation kann eine ausfallsicherere, mehr die Last verteilende, dezentrale Netzwerkorganisation treten. Die vStation kann herkömmliche Netzwerke ergänzen, entlasten oder gänzlich ablösen.

    Die vStation Software virtualisiert einen bis 6 vPCs für den ortsunabhängigen Remote Zugriff mit PCs, Tablets und Smartphones. Optional kann eine vStation je Netzwerk die zentrale Netzwerkdatenhaltung mit der vNAS Version durchführen. Die getrennte Virtualisierung von vNAS und vPC Arbeitsplätzen ermöglicht die sichere gleichzeitige Benutzung eines vStation-PCs als Arbeitsplatz und für die zentrale Datenhaltung und Datensicherung. Das lizenzkostenfreie Linux vNAS-Modul speichert die Daten sicher verschlüsselt.

    So kann das vNAS-Modul auf mobilen PCs mitsamt des Kanzleidatenbestandes sicher und kostenfrei mitgeführt werden, entweder intern im mobilen PC oder auf einem USB vStick.

    Auf die vPCs wird remote mit einer Client-Software durch die eigentlichen Arbeitsplatzgeräte zugegriffen. Als Remote Client Software steht die integrierte  Software zur Verfügung (s. u.), ebenso kann auch der kostenlose RDP-Client von Microsoft genutzt werden. Verbunden werden können Geräte mit Android-, Apple- oder Windows-Betriebssystem.

    Im Leistungsumfang der vStation enthalten ist die vClone-Sicherheitslösung. Diese sichert die komplette vStation mit einem einstellbaren Sicherungsplan (s. vClone).

  • Die heute marktführende RA-MICRO Kanzleisoftware ist auf über 60.000 Arbeitsplätzen im Einsatz. Sie wurde vor 30 Jahren in der Berliner Praxis von RA Dr. Becker aus der täglichen Kanzleiarbeit heraus geschaffen und ist bis heute unübertroffen praxisgerecht. Seither wird die Software von RA Dr. Becker als Programmarchitekt mit dem von ihm gegründetem Unternehmen RA-MICRO GmbH & Co. KGaA und dessen auf über 100 Mitarbeiter angewachsenen Entwicklungsabteilung praxisgerecht zum Nutzen der deutschen Anwaltschaft weiterentwickelt. Mit etwa 500 Mitarbeitern unterstützt die deutsche RA-MICRO Organisation dt. Anwenderkanzleien. Die Gesellschaft ist im besonderen Maße den anwaltlichen berufsständischen Anliegen und seinen anwaltlichen Kunden verpflichtet.

  • vStation ist ein dezentrales serverloses PC-Netzwerk auf der Basis von PC-Desktop Virtualisierung.

    vStation integriert vernetzte vStation-PCs (vST) mit Windows oder vOS Linux Betriebssystem und remote verbundene vClient-Endgeräte (vCL) u.a. mit Windows, Linux, Mac OSX, Android und Apple iOS Betriebssystemen.

    vStationen virtualisieren Windows 10 PCs (vPC) und übernehmen die zentralen Netzwerkaufgaben Datenhaltung, Datensicherung und remote Zugänge.

    vStation Benutzer nutzen vPC direkt an vST oder remote mit vCL.

  • Eine optimale automatische externe Datensicherung bietet die Kombination der vClone Sicherungsfunktion des vSystems mit Tresorit. vClone klont vollständig den virtuellen Datenhaltungs-vPC (mit vNAS Funktion oder der vServer Funktion) incl. aller Daten und Datenbanken. Dies erfolgt automatisch nach einem vClone Sicherungsplan. Die im vSystem bereits im laufenden Betrieb verschlüsselte virtuelle Festplatte wird in Segmenten in Größe von 1 GB auf den internen Sicherungsdatenträger geschrieben, der mit dem Tresorit Cloud-Speicher synchronisiert ist. Von dort aus erfolgt automatisch der Upload der vClone Segmente auf den Tresorit Cloud-Server. vClone stellt sicher, dass stets eine vollständige wiederherstellbare Version gesichert wird. Der vPC-Clone (vNAS, vServer) kann auf beliebige Geräte heruntergeladen werden und mit der vClone Restore Funktion wiederhergestellt werden. Dieser ist dann mit der vStation auf jedem beliebigen i7 PC sofort ebenso ausführbar, wie das Original.

  • Die vPC-Klone können dann intern in der Kanzlei, in der Cloud oder auf extern verwahrten Datenträgern verwahrt werden. Durch einfachen Start mit der vStation oder der VirtualBox (Virtualisierungssoftware) kann die volle Funktionsfähigkeit des Sicherungsklones jederzeit sehr einfach überprüft werden.

    Die vPC-Klone können auch auf externen Datenträgern (vSticks) für den lesenden offline Zugriff auf die im vPC gespeicherten Daten genutzt werden. In Situationen, wo keine Internetnutzung möglich ist, insb. auf Reisen. Mit einem Klon von vPC 1, der eine virtuelle Datenhaltung in dem vNAS oder vServer durchführt, kann so der komplette Datenbestand der Kanzlei verschlüsselt mit sich geführt werden. Bei einer solchen mehrfachen Nutzung eines vPCs sind die Microsoft Lizenzbedingungen für die Nutzung der Microsoft Software auf mehreren Geräten zu beachten.

    Im vSystem Konzept ist mittels dervClone Funktion der vStation die Sicherung dervSystem Komponenten mit den imvSystem gespeicherten Daten integriert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Datensicherungssystemen werden nicht nur die Daten gesichert, sondern vClone klont vollständig den virtuellen Datenhaltungs-vPC (doppelt hält besser – mit vNAS Funktion oder der vServer Funktion) incl. aller Daten und Datenbanken. Dies erfolgt automatisch nach einem vClone Sicherungsplan. Die im vSystem bereits im laufenden Betrieb verschlüsselte virtuelle Festplatte wird von vClone in ebenso verschlüsselten Segmenten in einer Größe von 1 GB auf einen Sicherungsdatenträger geschrieben. Der vPC-Klon (vNAS, vServer) kann auf einen PC mit der vClone Restore Funktion wiederhergestellt werden. Der vPC-Klon ist dann mit der vStation ebenso ausführbar wie das Original.

    Die vClone Software ist in der kostenpflichtigen Lizenzversion der vStation ohne Aufpreis enthalten.

  • So geht Netzwerk heute!

    Virtuelle Datenhaltung in der vStation auch für Netzwerke bis über 100 Plätze kostengünstig möglich:

    RA-MICRO setzt energieschonend (65 Watt) in der Produktionsabteilung mit über 120 angeschlossenen PCs erfolgreich eine Mini PC Intel NUC i7 der neuesten Generation ein, die mit dem kostengünstigen Windows 10 Betriebssystem einen virtuellen PC als vServer virtualisiert. In diesem vServer ist das Windows Server 2016 Betriebssystem installiert.

    Der vServer verwaltet die gesamte zentrale Datenhaltung der Abteilung. Die moderne Intel Prozessortechnologie und Samsung SSD Technologie sind so leistungsfähig, dass diese supermoderne Lösung auf der Basis von Technologie 2017 mit guter Performance und sicherer verschlüsselter Datenhaltung und Cloud Datensicherung rund um die Uhr störungsfrei läuft.

    Die modernen ortsunabhängigen Arbeitsplätze 4.0 greifen remote über dezentral von den Teams verwalteten vStations für jeweils sechs Mitarbeiter auf den zentralen Datenbestand im vServer zu.

  • Hardware:
    Flash Drive Sandisk Extrem 128 GB USB 3.1
    Software:
    vSystem Software komplett (ca. 80 GB)
    vSystem vStation Universal Version für jedes Netzwerk,
    vSystem vStation RA-MICRO Version mit vorinstallierter RA-MICRO und DictaNet Software
    vSystem vServer virtuelle Datenhaltung mit vorinstalliertem Microsoft Standard 2016 Server und Microsoft SQL Server Express.
    RA-MICRO 6 Platz SQL Netzwerkversion betriebsfertig vorinstalliert

    Erforderlich Intel PC ab i5 Prozessor, ab 8 GB RAM, ab USB 3.0 Port.

    Bestellung im RA-MICRO Online Store

  • vSystem Tutorials

  • Dr. Peter Becker
    RA-MICRO Programmarchitekt

    Vor 40 Jahren 1977 eröffnete ich meine Anwaltskanzlei. Die technische Ausstattung bestand aus einer Reiseschreibmaschine – die ich mir beim Hersteller durch Abholen billig besorgt hatte – Durchschlagpapier und Tipp-Ex. Papier holte man sich selber bei der Metro. Der Weg hin zu einem PC-Netzwerk in der Kanzlei dauerte ein Jahrzehnt. Wie würde ich heute, nach Jahrzehnten beruflicher Beschäftigung mit dem Thema Kanzlei-EDV, meine Anwaltskanzlei EDV-technisch eröffnen? Hier die Antwort:

    Einen Laptop würde ich von der Ausbildung her haben, vermutlich hätte ich mir als Referendar ein MacBook zugelegt. Ein PC muss in der Kanzlei sein. Dieser muss wenig Strom kosten, wenig Geräusche und Wärme abgeben, Top Leistung haben, auch für die erhofften vielen Mandate künftig, und wenig Platz verbrauchen. Ich wähle 1. Qualität, einen Mini-PC direkt von Intel, NUC i7 mit Prozessor der 7. Generation (Kaby Lake), der im März 2017 auf den Markt gekommen ist. Dieses Gerät hat eine Top Ausstattung für mittlere Datenmengen, 16 GB RAM und 512 SSD mit dem schnellen M2 Bus und man kann es als fachkundiger Laie auch leicht selber verwalten, Teile erweitern oder austauschen. Als Bezugsquelle bietet sich Amazon an. Damit bin ich auf absehbare 5 Jahre optimal ausgestattet und wenn was dazu fehlt oder kaputt geht, bekomme ich bei Amazon mit overnight Express sofort Ersatz.

    Dann habe ich noch ein iPhone und ein preiswertes Android Tablet, wenn ich die mit dem Ganzen auch noch verbinden könnte, wäre das optimal. Für die Datensicherung kaufe ich mir 2 SanDisk Extreme Pro 256 GB (s. vSystem Hardware), auf diese werde ich wöchentlich im Wechsel den vSystem Ordner kopieren und nehme sie mit nach Hause. Im Büro brauche ich Windows und MS Office. Mit dem media creation Tool von Microsoft lade ich mir Windows 10 (64 Bit) Pro herunter, erstelle damit einen USB Windows Installationsstick und installiere auf den NUC PC das Windows. Von Amazon hole ich mir für ca. 10 Euro einen Windows Pro Aktivierungsschlüssel, fertig ist der Kanzlei PC (Monitor, Tastatur und Mouse sind noch nötig).

    Nun kommen wir zu der entscheidenden Frage, die die Produktivität aller Anwaltskanzleien bestimmt: Wie vernetze ich nun das Ganze? Wie ist das Zusammenspiel technisch zu realisieren zwischen meiner Arbeitsweise als „Reisender in Sachen Recht“, der zwischen Heimarbeit, Mandantenbesuche und Akquisition, freier Mitarbeit in einer anderen Anwaltskanzlei, Büroarbeit und Sprechstunde pendelt und gleichzeitig laufend mit der Bürokraft und dem zentralen Datenbestand verbunden sein will? Da wir (noch) kaum Mandantenbesuche haben, braucht ja auch niemand ständig im Büro zu sitzen. Wir leiten das Telefon um und die Bürokraft arbeitet remote von zu Hause aus mit ihrem privaten älteren Windows 8 PC.

    Immerhin habe ich verschiedene Betriebssysteme unter einem Hut zu bringen: Windows 8 und 10, macOS, Apple iOS, Android. Das einzige mir bekannte System, das dies ohne administrierte Serverlandschaft kann, ist das RA-MICRO vSystem. Ich lade mir das vSystem herunter und bestelle mir bei Amazon für meinen MacBook einen SanDisk Ultra Flair Stick 128 GB (ca. 30 Euro), um einen vPC als Windows Zweit-PC am MacBook ausführen zu können.

    Mit der vThinClient Install Software erstelle ich mir einen USB vStick 16 GB für den älteren Windows PC der Bürokraft und einen USB vStick 128 GB für das MacBook. Auf dem Windows PC installiere ich intern die vStation /2 mit dem optional installierbaren vNAS Datenspeicher und starte den vNAS, zwei vPCs, vPC 1 für mich (Anwalt), vPC 2 für die Bürokraft. Mit der Windows Funktion „Netzwerklaufwerk verbinden“ verbinde ich die beiden vPCs mit dem freigegebenen RA-MICRO Ordner vNAS. RA-MICRO ist in der SQL Version mit dem kostenlosen Microsoft SQL Server in dem vNAS vorinstalliert. Diese kann ich sofort in Betrieb nehmen und die beiden RA-MICRO Benutzer einrichten.

    Ich gebe die beiden vPC 1 und vPC 2 Bildschirme mit der  Software frei und verbinde mich aus dem Browser mit den vClient Geräten MacBook und Chromebook mit den vPCs. Fertig ist mein Virtual Remote Netzwerk. Die Bürokraft arbeitet im Büro direkt auf dem vPC 2 an der NUC. Von meiner parallelen Remote Nutzung über den vPC 1 bemerkt sie nichts bei ihrer PC Nutzung.

    Die Bürokraft bekommt den vStick 16 GB mit der vThinClient Software mit nach Hause. Mit diesem bootet sie ihren PC, wenn sie von zu Hause aus im Büro arbeiten will. Automatisch wird sie mit ihrem vPC 2 im Büro remote verbunden. Sie kann so von zu Hause Haus in gleicher Weise und mit gleicher guter Leistung mit dem gleichen Windows PC arbeiten wie im Büro. Der Unterschied zwischen interner und externer (von der Firewall aus gesehen) Arbeitsweise ist in einem Virtual Remote Netzwerk aus Nutzersicht nicht existent. Will sie ihren PC wieder privat nutzen, zieht sie einfach den vStick aus dem USB Port heraus, damit sind beide Welten, private und berufliche Nutzung, derart komplett getrennt.

    Meine Mobilgeräte Apple und Android verbinde ich mit der kostenlosen App aus dem App Store und Google Play Store. Durch einfaches Scannen des QR Codes im von meinem vPC kann ich mit allen meinen persönlichen Endgeräten je nach Situation von außen im Büro arbeiten.

    Da ich oft unterwegs kein stabiles Internet habe, möchte ich auch meinen kompletten Kanzleidatenbestand für den lesenden Zugriff stets offline bei mir haben. Ich installiere mir die kostenlose VirtualBox Software für Mac. Zusätzlich installiere ich für die Nutzung der verschlüsselten virtuellen Festplatte die VirtualBox Extension Pack Software, die als Stand-Alone-Nutzung kostenlos genutzt werden darf. Ich kaufe den vStick SanDisk Ultra Fit 128 GB, der unauffällig im USB Port angesteckt ist. Ich kopiere mir im LAN oder auch via Cloud-Dienst wie Dropbox den verschlüsselten vNAS vPC von der vStation regelmäßig auf den vStick und kann komplett den Datenbestand wie im Büro lesend nutzen.

  • 1. vSystem herunterladen oder 64 GB Installations-USB Stick im RA-MICRO Store kostenlos abholen.
    2. vSystem auf einen vStick 128 oder 256 GB Kapazität entpacken; vStick an USB 3 Port eines i5 oder i7 PCs anstecken (externer vSystem Betrieb).
    oder
    vSystem auf ein SSD Laufwerk mit mind. 100 GB freiem Speicher eines i5 oder i7 PCs Windows 10 Pro entpacken (interner vSystem Betrieb).

    3. vStation Software starten; mit der vStation bis zu 6 virtuelle vPCs starten; die gemeinsamen Daten-Ordner oder Datenbanken des Netzwerkes mit den vPCs verbinden; vPC und Endgeräte mit Software ( oder anderer Remote Software) verbinden.
    Beim Verbinden hilft der RA-MICRO Technische Support oder der Vor-Ort Partner gerne.

  • vStation Duale Arbeitsweise

    Die vStation stellt dem Nutzer die vPC 1 und vPC 2 mit dem Betriebssystem Windows 10 Pro als Arbeitsplatz-PCs zur Verfügung. Eine solche zweifache Nutzung bezeichnen wir auf der vStation als Duale Arbeitsweise.

    Ein Anwendungsfall ist, dass in verschiedenen Datenbeständen parallel gearbeitet wird, z.B. in RA-MICRO Datenpools. Ein anderer Anwendungsfall ist die parallele Nutzung von zwei Geräten, z.B. PC und Tablet. Im Papierlosen Anwaltsbüro wird die Duale Arbeitsweise parallel mit PC für die Produktiv-Arbeit und dem Tablet als E-Akten-Lesegerät zum künftigen Standard werden.

    RA-MICRO ermöglicht mit der vLizenz dem vStation Nutzer, dass der gleiche Benutzer auf der gleichen vStation zweimal am RA-MICRO Datenbestand angemeldet ist, aber nur eine Current-User-Lizenz belegt.

    Die Nutzung der vStation /1, die für die Duale Anwendung einen virtuellen vPC zur Verfügung stellt, ist kostenlos!

    vStation Offline Arbeitsweise

    Ein dem Windows Laptop oder dem Macbook hinzugefügter vPC (auch auf einem USB vStick) kann sicher verschlüsselt betrieben werden. Dieser eignet sich dadurch gut für die Mitnahme vertraulicher Daten für die mobile Nutzung, insb. offline bei fehlender Internet-Verbindung. So können z.B. die Kanzleidaten ganz oder teilweise auf den vPC synchronisiert werden (one way) und mit einer lokalen Kopie der Kanzleisoftware lesend genutzt werden (RA-MICRO Mobil AP). Ebenso ist es möglich, eine Kopie der verschlüsselten vNAS vPC mit allen Kanzleidaten für die lesende Nutzung mitzuführen. Die kostenlsose vStation 1 Lizenz ermöglicht diese lokale Nutzung eines vPC und der vNAS.

    vSystem vTandem Arbeitsweise

    Als vTandem wird im vSystem der Betrieb eines vPCs auf einem herkömmlichen Windows 10 PC (Host-PC, Gastgeber PC) bezeichnet, der einem anderen Benutzer (Gast-Client) den Remote Zugriff auf den zentralen Netzwerkdatenbestand ermöglicht. Bei einer entsprechenden Ausstattung des Host-PCs mit RAM und Rechenleistung beeinträchtigt die Gast-Nutzung die Nutzung des Host-PC Nutzers nicht. Erforderlich ist im Host-PC ein i7 Prozessor und mindestens 8 GB RAM.

    Der typische Anwendungsfall ist, dass ein laufend eingeschalteter PC eines Büromitarbeiters einem extern tätigen Büroangehörigen den sporadischen mobilen Remote Zugriff auf den zentralen Netzwerk-Datenbestand ermöglicht, ohne dass nach dem herkömmlichen Stand der Technik Serverleistung und Serveradministration erforderlich sind.

    Die Nutzung der vSystem vStation /1, die für die vTandem Anwendung einen virtuellen vPC zur Verfügung stellt, ist kostenlos!

  • vSystem Vorteile

    • Die virtuellen vPCs altern nicht, sie leben ewig. Sie sind ideal fernwartbar. Im vSystem ist kostenlos der ebenso einzigartig neu entwickelte vThinClient auf Linux Betriebssystembasis enthalten, mit dem jeder Intel PC gestartet und mit der vollen Produktivität des vPCs dauerhaft bis zu seinem technischen Lebensende ohne jeden Windows Software-Pflegeaufwand genutzt werden kann. Ein Linux Thin Client startet ähnlich wie z.B. eine „Kaffeemaschine“, einfach mit dem Einschalten arbeitet er technisch unauffällig bis zu seinem Ausschalten. Ideal für Anwender, die einfach nur mit dem PC Bildschirmarbeitsplatz arbeiten wollen.
    • Ein vStation PC kann einen herkömmlichen Windows-Server ersetzen.
    • Ein vStation PC kann bis zu 6 vPCs virtualisieren und für den Remote Zugriff auf den Netzwerkbestand mit hohem Nutzerkomfort und guter Produktivität-Performance zur Verfügung stellen.
    • Es können beliebig viele vStations in einem Netzwerk integriert werden.
    • Es kann in einem virtuellen vNAS (Network Attached Storage) die zentrale Datenhaltung erfolgen. Ein kostenloser MS SQL Server Express ist vorinstalliert. Die Datenhaltung kann sicher verschlüsselt erfolgen.
    • Ein vPC kann lokal auf einem Arbeitsplatz-PC, vorzugsweise Laptop, installiert oder auf einem externen USB Flash Drive hinzugefügt werden. So kann z.B. die Kanzleisoftware auch auf einem Macbook im vPC genutzt werden. In dem lokalen vPC kann sicher verschlüsselt der Kanzlei-Datenbestand (z.B. Termins-E-Akten) mitgeführt werden.
  • vSystem Offline Arbeitsweise
    Ein dem Windows Laptop oder dem Macbook hinzugefügter vPC kann mit der Oracle Extension Software (98 Euro) sicher verschlüsselt betrieben werden. Dieser eignet sich dadurch gut für die Mitnahme vertraulicher Daten für die mobile Nutzung, insb. offline bei fehlender Internet-Verbindung. So können z.B. die Kanzleidaten ganz oder teilweise auf dem vPC synchronisiert werden (one way) und mit einer lokalen Kopie der Kanzleisoftware lesend genutzt werden.

  • als vDual wird im vSystem der Betrieb eines vPCs auf einem herkömmlichen Windows 10 PC (Host-PC, Gastgeber PC) bezeichnet, der dem Host-PC Benutzer den Zugriff auf den zentralen Netzwerkdatenbestand durch zwei selbständige Anwendungs-Programminstanzen ermöglicht. Erforderlich ist im Host-PC ein i7 Prozessor und mind. 8 GB RAM.

    Der typische Anwendungsfall ist, dass ein Nutzer in verschiedenen Netzwerk-Datenbeständen parallel arbeitet, z.B. in RA-MICRO Datenpools. Durch die Entwicklung hin zur elektronischen Akte wird die Duale Arbeitsweise parallel mit PC für die Produktiv-Arbeit und dem Tablet als E-Akten-Lesegerät zur Norm werden, was nur produktiv ist durch zwei selbständig laufende Programminstanzen.

    RA-MICRO ermöglicht als Bonus für vSystem Nutzer, dass der gleiche Benutzer auf der gleichen vStation zweimal am RA-MICRO Datenbestand angemeldet ist, aber nur eine RA-MICRO Kanzleisoftware current user Lizenz belegt.

    Die Nutzung der vSystem vStation /1, die für die vDual Anwendung einen virtuellen vPC zur Verfügung stellt, ist kostenlos!

  • vTandem

    Als vTandem wird im vSystem der Betrieb eines vPCs auf einem herkömmlichen Windows 10 PC (Host-PC, Gastgeber PC) bezeichnet, der einem anderen Benutzer (Gast-Client) den remote Zugriff auf den zentralen Netzwerkdatenbestand ermöglicht. Bei einer entsprechenden Ausstattung des Host-PCs mit RAM und Rechenleistung beeinträchtigt die Gast-Nutzung die Nutzung des Host-PC Nutzers nicht. Erforderlich ist im Host-PC ein i7 Prozessor und mind. 8 GB RAM.

    Der typische Anwendungsfall ist, dass ein laufend eingeschalteter PC eines Büromitarbeiters einem extern tätigen Büroangehörigen den sporadischen mobilen remote Zugriff auf den zentralen Netzwerk-Datenbestand ermöglicht, ohne dass wie auf dem herkömmlichen Stand der Technik Serverleistung und Server-Administration erforderlich sind.

    Die Nutzung der vSystem vStation /1, die für die vTandem Anwendung einen virtuellen vPC zur Verfügung stellt, ist kostenlos!

  • vThinClient

    Als „Thin Client“ werden für den Remote Einsatz konzipierte Bildschirmarbeitsplatz-Geräte bezeichnet, deren technische Ausstattung „dünn“ ist, die kostengünstig wenig Leistung an Prozessor und RAM aufweisen. Diese werden mit einem einfachen, wenig Leistung erforderlichen Betriebssystem gestartet (gebootet) und betrieben. Diese greifen remote auf einen (oder auch parallel auf zwei) von der vStation virtualisierten vPC zu, und beziehen von dort aus die moderne Leistungsfähigkeit für optimale Produktivität.

    Im vSystem ist ein eigen-entwickeltes Linux Betriebsystem für den Thin Client Betrieb von PCs kostenlos enthalten. Mit dem im vSystem Lieferumfang enthaltenen vThinClient Installer Programm kann das vThinClient Betriebssystem auf Boot-Datenträger USB Stick oder SD Speicherkarte mit 16 GB RAM geschrieben (geflashed) werden. Mit diesem vThinClient Betriebssystem kann jeder PC – auch ältester Bauart-bis ans Ende seines technischen Lebens ohne jeden Pflegeaufwand mit guter Leistung betrieben werden.

  • vPC Remote Nutzung

    Die vPCs werden durch Clients (PCs, Laptops, Tablets, Smartphones) remote genutzt. Diese greifen mittels einer Client Software auf den ihnen zugeordneten vPC zu. Der Remote Zugang kann innerhalb des Büronetzwerkes oder von außerhalb über das Internet erfolgen.

    Der vPC befindet sich stets im gleichen Netzwerk wie der zentrale Datenbestand. So können die Clients von jedem beliebigen Ort jederzeit mit dem zentralen Datenbestand arbeiten.

    Im vSystem Lieferumfang ist der vViewer Client für enthalten, der von einem Beteiligungsunternehmen der RA-MICRO Unternehmensgruppe hergestellt wird. Es können auch andere Clients genutzt werden, wie der Microsoft RDP Client; bei diesem ist eine zusätzliche Absicherung durch die Einrichtung einer virtual private network VPN Verbindung erforderlich.

  • vThinClient Software

    vThinClient ist eine kostenlose Boot-Betriebssystem Software für PC-Geräte mit beliebigem Intel Prozessor auf Linux Basis, die von RA-MICRO speziell für das vSystem entwickelt wurde. vThinClient benötigt extrem geringe Geräte-Ressourcen und wird von einen 16 GB USB oder SSD Boot Medium gebootet. Damit kann jeder leistungsschwache PC bis zu seinem technischen Ende als sog. „Thin Client“ mit der guten Systemleistung der vStation als PC Arbeitsplatz produktiv kostengünstig genutzt werden; der vThinClient ist besonders stabil und wartungsarm im Betrieb.

    vThinClient ist eine kostenlose Boot-Betriebssystem Software für PC-Geräte mit beliebigem Intel Prozessor auf Linux Basis, die von RA-MICRO speziell für das vSystem entwickelt wurde. vThinClient benötigt extrem geringe Geräte-Ressourcen und wird von einen 16 GB USB oder SSD Boot Medium gebootet. Damit kann jeder leistungsschwache PC bis zu seinem technischen Ende als sog. „Thin Client“ mit der guten Systemleistung der vStation als PC Arbeitsplatz produktiv kostengünstig genutzt werden; der vThinClient ist besonders stabil und wartungsarm im Betrieb.

  • Diese Anwendung ist kostenlos, nur die Windows 10 Pro Version im vPC ist zu aktivieren, Lizenzierungsschlüssel sind sehr günstig z.B. bei Amazon erhältlich.
    Erforderlich sind mind. 8 GB RAM im Gerät, ein moderner i7 Prozessor ab 6. Generation und ein USB 3 Port. Die Anwendungsmöglichkeiten eines virtuellen PCs sind vielfältig. Dieser kann auch gänzlich anstelle des auf dem Gerät als Bootsystem installierten Betriebssystems genutzt werden z.B. kann man so die privaten und beruflichen Daten trennen. Das im RMO Store für 98 Euro lizenzierbare Oracle VirtualBox Extension Pack ermöglicht die sehr sichere Echtzeit-Verschlüsselung der virtuellen Festplatte des vPCs, d.h. alle Daten. So können insb. vertrauliche Daten sicher auf dem Gerät mitgeführt werden, ohne dass der ganze PC verschlüsselt werden muss. Weiter kann man über den im Hintergrund laufenden vPC ein Zweitgerät, z.B. ein Tablet, mit dem Netzwerk verbinden und so zwei Geräte parallel mit selbständigen Anwendungsinstanzen nutzen. Auch ein mobiler Nutzer z.B. über einen vPC auf einem stationären PC auf den zentralen Datenbestand zugreifen.
    Der vPC kann intern installiert werden, dann sind 100 GB freier SSD Festplattenspeicher im Gerät erforderlich. Ansonsten kann der vPC am USB 3 Port extern auf einem vStick, d.h. einem SanDisk Extreme Pro Flash Drive mit 128 GB oder 256 GB betrieben werden.

  • 1. Einfache schnelle Installation von Netzwerken und Kanzleisoftware

    Das vorinstallierte vSystem, einfach ansteckbar mit den vSystem USB vSticks, senkt beim Vor-Ort-Partner und für die Anwaltschaft den zeitlichen, organisatorischen Aufwand für technische Installation und Software Einrichtung und damit die Kosten auf beiden Seiten. Insbesondere in geeigneten Fällen ohne komplexe Einbindung von weiteren Geräten wie z.B. Telefonanlagen, oder z.B. in örtlichen Lagen, die nur aufwändig (und teuer) durch Vor-Ort-Partner erreichbar sind, senkt die grundsätzlich gegebene Möglichkeit der Selbst-Installation mit Fernwartungsunterstützung die Kosten.

    2. Kein Windows Server für Netzwerke bis 10 Arbeitsplätze erforderlich
    Kosten für Microsoft Windows Server und Terminal Server Lizenzen können Die vSystem Alternative zum Windows Kanzleiserver, die vStation, kombiniert das kostenlosen erstklassigen Produkte Linux, Oracle Virtualbox sowie das kostengünstige Windows Pro Betriebssystem zu einer leistungsstarken und stabilen Alternative. Durch die Verteilung von größeren Anzahlen von Remote zugreifenden Nutzern dezentral auf mehrere vServers und mehrere i7 Prozessoren ist das System gegenüber einer Lösung auf einem Server grundsätzlich als leistungsfähiger und besser gegen Totalausfall geschützt. Anders als ein Windows Server ist die vStation auch vom fachkundigen Laien selber zu verwalten, eine Abhängigkeit von fremder Administration ist nicht gegeben.

    3. Kanzleiwachstum
    führt nicht automatisch zu überproportional steigendenden EDV Kosten durch eine Steigerung der Komplexität des Kanzlei-Serverbereiches mit steigendem Fach-Administrationsaufwand, sondern zieht nur eine quantitativ steigende proportionale Kostensteigerung für weitere Arbeitsplätze oder vStations nach sich.

    4. Eine vStation spart Stromkosten
    Die für das vSystem geeigneten und empfohlenen Intel NUC PCs haben eine Stromaufnahme von nur 25 (i5) oder 38 (i7) Watt. Das spart gegenüber einem herkömmlichen Tower PC eine Größenordnung von 5-10 Euro monatlich Stromkosten.

    5. Das vSystem beschleunigt im Störungsfall Support und Fernadministration
    vPCs und vStations sind durch ihren einfachen software-technischen Aufbau ideal fernwartbar und im Störungsfalle auch leicht wiederherstellbar. Virtuelle PCs (im vSystem vPCs genannt) altern nicht, nehmen nicht am technischen Schicksal des Gerätes teil, auf dem sie installiert sind, und können mit dem vStick beim Gerätewechsel einfach neu verknüpft werden. Die Datensicherung und Rücksicherung ist einfach und schnell mit Daten-Ordner Kopiervorgängen möglich, preiswerte USB Datenträger können als externe als Datensicherungsgeräte eingesetzt werden.

    6. Alte PCs können mit wieder guter Produktivität mit dem kostenlosen vOS /1 des vSystems als Thin Client Arbeitsplätze mit remote Zugriff auf vPCs eingesetzt werden solange diese technisch leben. Auf diesen PCs sind Software Updates oder Modernisierungen nicht mehr erforderlich. Der return on investment für PC Anschaffungen wird maximiert.

    7. Heimarbeitsplätze können ohne zusätzlichen Kostenaufwand durch remote Zugriff auf vPCs genutzt werden. Freie Mitarbeiter und Referendare können einfach mit ihren eigenen PCs oder auch Smartphones & Tablets auf die Kanzleidaten zugreifen ohne zusätzliche Erweiterungen der Kanzlei-EDV

    8. Persönliche mobile Geräte wie Smartphones und Tablets können mittels sehr schneller, einfacher Verbindungsinstallation als remote Arbeitsplatzgeräte genutzt werden.

    9. Die für die PC Virtualisierung vorausgesetzte vSystem Hardware nutzt die modernsten, erst 2017 erschienenen Technologien mit der besten störungssichereren Qualität der führenden Hersteller und hat eine sehr gute Performance, und damit Ersparnis an Zeitaufwand für die tägliche Kanzleiarbeit.

    10. Das vSystem vStation Linux Betriebssystem vOS ist schnell und besonders ausfallsicher. Regelmäßige Updates sind nicht konzeptionell vorgesehen.

    Welcher Kosten-Mehraufwand steht diesen Sparpotentialen gegenüber?
    a. vPCs erfordern eine Windows Pro Lizenz. Diese hat einen Listenpreis von ca. 125 Euro netto, im Internet sind auch günstigere Angebote zu finden.
    b. Der vStick – das sind für das vSystem zugelassene USB 3 flash drives – kostet mit 128 GB Ausstattung ca. 80 Euro netto, mit 256 GB Ausstattung ca. 120 Euro netto.
    Ein vStick ist erforderlich, wenn ein an einem Arbeitsplatz-PC ein vPC als Zweit-PC installiert werden soll und nicht mindestens 100 GB Speicherplatz im PC frei ist. Ferner sind vSticks für die externe Datensicherung je vPC sinnvoll. Die vStation erfordert einen vStick für die Datensicherung.
    c. Für die Virtualisierung eines vPC ist ein zusätzlicher RAM Speicher mind. von 4 GB erforderlich. Daher sind grundsätzlich in einen PC 8 GB RAM vorzusehen.
    d. Die vOS Software für die vSystem vStation kostet 24 Euro für den vServer /2,, 36 Euro für den vStation /3 und 48 Euro für die vStation /4 monatlich netto. Einen zentralen vNAS Netzwerkspeicher kann eine vStation im Netzwerk zusätzlich virtualisieren.

    Die vSystem Software, um zu Windows oder Mac PCs vPCs durch Zweit- vPC mittels interner Installation oder Verknüpfung mit einem vStick zu erweitern, ist kostenlos. Das vOS /1 Linux Betriebssystem für Thin Clients, die remote auf vPCs zugreifen, ist ebenfalls kostenlos. Die vOS /Client/2 /3 /4 Betriebssystem-Software für vStations kann einfach im RA-MICRO Online (RMO) Store abonniert werden, diese enthält auch die Fernadministration und die Fernwartung.

    5 vSystem Lösungen für typische PC–EDV Probleme

    1. Arbeitsplatz-PC Probleme: Alte PCs mit schwacher Prozessorleistung sind vorhanden (z.B. mit Windows XP), Die Kanzleisoftware läuft langsam = Arbeitszeit- und Produktivitätsverlust. Der Aufwand für Anschaffung, Einrichtung und Netzwerkeinbindung neuer PCs ist erheblich.
    vSystem vStation Lösung: Anschaffung vStations mit Anzahl der benötigten vPCs für die Mitarbeiter. Ergebnis: wieder gute Performance der alten PCs am Arbeitsplatz und diese können bis zu deren technischen Ende genutzt werden.

    2. Server Probleme: Kanzlei-Server ist alt, zu klein, MS Server oder Terminal Server Lizenzen müssen hinzuerworben werden.
    vSystem vStation Lösung: Prüfung mit RA-MICRO Technischem Supportcenter, ob der Kanzlei-Server durch eine vStation mit vNAS ersetzt werden kann. Statt Server-Erweiterung oder- Erneuerung mit vStations zusätzliche vPCs für remote Zugriffe über LAN oder Internet insb. auch für den mobilen Zugriff durch die Mobilgeräte der Anwälte zur Verfügung stellen.

    3. Power-User Probleme: Es soll mit zwei Bildschirmen maximal produktiv gearbeitet werden. Oder es soll parallel zur PC Anwendung mit E-Akten auf einem Tablet gearbeitet werden, um die Arbeitsweise mit der Papier Akte elektronisch haptisch nachzubilden. Die Kanzleisoftware ermöglicht aber nur auf einem PC die Nutzung einer Programm-Instanz.
    vSystem Dual-Lösung: vPC als Zweit-PC am Windows oder Mac PC nutzen. Parallele Nutzung von zwei selbständigen Programm-Instanzen auf dem gleichen Arbeitsplatz PC.

    4. Mobilgeräte Zugriff Probleme: Es soll mit mobilen Geräten extern auf die Kanzleidaten zugegriffen werden, gleichermaßen im Netzwerk wie über Internet.
    vSystem Tandem-Lösung: Am PC-Arbeitsplatz (vorzugsweise einer Vollzeit-Bürokraft)
    (i7 Prozessor und 8 GB RAM erforderlich) wird ein vPC minimiert gestartet, den die Bürokraft unterstützend betreut (der Zugriff auf diesen vPC Desktop kann Passwort-geschützt werden, so dass ein Mitlesen nicht möglich ist). Der Anwalt greift mit seinen mobilen Geräten wie Smartphone, Tablet oder Laptop über diesen vPC auf den Kanzlei- Datenbestand zu.

    5. Mobile offline Daten-Nutzung Probleme: Es sollen E-Akten außerhalb der Kanzlei offline auf einem Laptop / Convertible oder Tablet genutzt werden da man sich auf das Bestehen einer stabilen Internet-Verbindung am Einsatz-Ort (insb. bei Besuch unbekannter Gebäude) für den Remote Zugriff über Internet auf die Akten nicht verlassen kann.
    vSystem vPC Zweit-PC Lösung: Zusätzlicher Kanzleisoftware Betrieb lokal auf einem vPC. Die mobil zu nutzenden Daten, insb. E-Akten, können dann auf dem Laufwerk c: des vPC gespeichert werden und so mitgeführt werden. Auch eine laufende automatische Synchronisation von Kanzleidaten auf das Mobilgerät im WLAN der Kanzlei ist möglich. Die vPCs haben optional (Aufpreis) eine sehr leistungsfähige Passwort-Verschlüsselungs-Option, so dass die Kanzleidaten im vPC gut geschützt sind.

  • Die Komplexität herkömmlicher Mehrplatz-/Remote Lösungen wird durchgreifend vereinfacht: Ausfallrisiko, Administrationsaufwand, TCO (Total Coasts of Ownership) sinken erheblich.

    Die mit der Nutzerzahl exponentiell ansteigende Komplexität eines herkömmlichen, zentralen File-/Terminalservers wird durch dezentrale vStations ersetzt oder entlastend ergänzt. Eine vStation versorgt bis zu 4 PC-Arbeitsplätze mit Remote-Zugängen auf den zentralen Datenbestand. Mit einer wachsenden Nutzerzahl steigt nur die Anzahl der parallel arbeitenden vStations, nicht aber die Komplexität des EDV-Systems oder der zentralen Datenhaltung. vStations können in Rechenzentren gehostet und administriert werden, sodass der Kanzlei eine „Private Cloud“ zur Verfügung steht und sich dort nur noch einfache Endgeräte aller gängigen Systeme befinden: alle Windows-Versionen, Mac OS X, Android, Apple iOS und Linux. vStations können aber auch in der Kanzlei auf kleinen, stromsparenden Mini-PCs betrieben und so von Mitarbeitern genutzt werden.

    Der typischen uneinheitlichen lokalen Windows-PC-Landschaft in den Kanzleien, welche eine EDV-technische Betreuung, Fehlerbehandlung und Softwarewartung jedes einzelnen PC-Arbeitsplatzes erfordert, wird eine auf dem vSystem vOS PC-Betriebssystem beruhende Thin-Client Lösung entgegengestellt. Von einem USB-Stecker oder einer Speicherkarte wird der PC mit dem vOS gebootet und greift remote auf einen virtuellen Windows 10-PC (vPC) der vStation zu. Der Vorteil besteht in der Software-Homogenisierung der Arbeitsplätze und der Zentralisierung der benutzten Windows-PCs auf der vStation, wo sie betreut, funktional überwacht und per Fernwartung entstört werden können. Dadurch kommt es für die Systemleistung am Arbeitsplatz nicht mehr auf das Endgerät, sondern auf die vStation an, sodass alle Arbeitsplatz-PCs der Kanzlei mit maximaler Nutzungsdauer bis zu ihrem technischen Ende ohne jeden lokalen Software-Aktualisierungsaufwand genutzt werden können.

  • Entscheiden Sie sich für die „rundum sorglos“ vSystem Variante. Die zentralen Elemente Ihrer Kanzlei-EDV sind im deutschen RA-MICRO Vertrags- Hochsicherheits-Rechenzentrum bei Frankfurt gehostet. Die vStations laufen mit dem extrem stabilen Linux Betriebssystem. Sie haben für jede vStation je einen eigenen (dedizierten) realen PCs im remote Zugriff. All inclusive: die 24/7 Systemadministration, Datensicherung, kurze Reaktionszeiten im Fehlerfall, erstklassiger Rechenzentrum Service im Verbund mit dem RA-MICRO vStation Systemsupport. Auf die hochleistungsfähigen modernen virtuellen Windows 10 vPCs können Sie mit allen Geräten remote über Internet zugreifen. Sie haben damit ihre eigene „Private Cloud“, in die Sie auch beliebige Dateien hoch- und herunterladen können.

    Wenn Sie noch dazu mit ihren PC Arbeitsplätzen mit dem einfachen, stabilen vThinClient Linux Betriebssystem betreiben, brauchen Sie solange die Kanzlei besteht sich vorraussichtlich nie mehr mit dem Thema Kanzlei-EDV befassen.

    Die vStation auf dem Host PC
    Die vStation virtualisiert auf einem leistungsfähigen modernen PC mit Intel Prozessor mit SSD Festplatte bis zu 6 vPCs, d.h. virtuelle vPCs mit Windows 10 Betriebssystem. Das Betriebssystem des Host PCs ist bei der vStation Managed Cloud das vSystem eigene Linux Betriebssystem vOS, ansonsten Windows 10 Pro 64 bit oder Windows Server 2016 oder höher. Wie viele remote PC Arbeitsplätze performant auf einer vStation genutzt werden können, hängt von der Nutzungsweise und Prozessorbeanspruchung durch diese ab. Es ist bei einer üblichen Büronutzung vorwiegend mit Office Anwendungen oder Branchenpakete wie RA-MICRO Kanzleisoftware davon auszugehen, dass bis zu vier PC-Arbeitsplätze mit guter Geschwindigkeit eine vStation nutzen können. Die weiteren vPCs sind für spezielle Anwendungen vorgesehen, die typischerweise eine geringe Prozessorlast haben, wie der remote Zugriff durch Mobilgeräte, die i.d.R. sporadisch und vorwiegend lesend erfolgen. Ein vPC im Windows Netzwerk kann durch Ordnerfreigabe als virtuelle NAS (vNAS) ausgestaltet werden, auch ein SQL Server kann im vPC betrieben werden. In der vStation Managed Cloud sind zwei Festplatten enthalten, von denen die erste als Speicher für die virtuellen Festplatten der vPCs dient und die zweite auf einer vStation als zentraler vNAS Datenspeicher dient, auf den alle vStations zugreifen können, sowie ansonsten für die verteilte Datensicherung der vStations untereinander.

    Ein vPC benötigt mindestens 2 GB RAM, empfohlen sind 4 GB RAM. Der vStation Host PC benötigt mindestens 4 GB RAM. Der auf dem vStation PC installierte RAM Speicher ist entsprechend der tatsächlichen Nutzung von vPC jeweils aktuell durch Einstellung zu optimieren, die vPCs sollten so viel RAM Speicher wie möglich haben, maximal 10 GB.

    Die Voreinstellung ist für 32 GB RAM vStation: 6 vPC je 4 GB = 24 GB , verbleiben 8 GB RAM für den vStation Host PC
    Die Voreinstellung ist für 16 GB RAM vStation: 3 vPC je 4 GB = 12 GB , verbleiben 4 GB RAM für den vStation Host PC

    Der Festplattenspeicherbedarf der vPCs auf der vStation hängt vom Nutzerverhalten ab, d.h. davon in welchem Umfange Anwendungen und Daten auf den lokalen vPC Laufwerken gespeichert werden. im Lieferzustand ist das gesamte vSystem nur ca. 50 GB groß, das wächst bei üblicher Nutzung aber in der Regel schnell an. Ein einzelner vPC auf der vStation (Ausnahme vNAS) sollte nie mehr als 50 GB Speichergröße der lokalen Festplatten verbrauchen, insgesamt sollte der Speicherbedarf des vSystems 250 GB nicht übersteigen.

    Es kann der Autostart der vPCs eingestellt werden. Es können alle vPCs mit einem einzigen Befehl gestartet und beendet werden.

    Remote Zugriff auf vPCs auf der vStation
    Es kann grundsätzlich mit Endgeräten beliebiger Systeme: Windows, Mac OSX, Android, Chrome, Rasperry, Apple iOS, Linux mit einem Remote Client auf den vPC zugriffen werden. Im Idealfall mit einem Nutzererlebnis, das dem der lokalen Nutzung gleich kommt, diese oft aber an Performance übertrifft. Der remote client kann vom Nutzer frei gewählt werden, diese sind i.d.R. kostenlos. Im vSystem ist der eigene vViewer Client vorinstalliert, mit diesem kann besonders einfach ohne Router-Konfiguration sicher auf die vPCs zugegriffen werden, vViewer Apps für Android und Apple iOS sind verfügbar. Auch der Microsoft RDP Client steht zur Verfügung.

    Windows PCs auf der vStation virtualisieren
    Der Windows PC Benutzer möchte seinen bisherigen lokalen Windows Desktop auf der vStation weiter nutzen. Dafür ist es erforderlich, diesen zunächst auf eine möglichst geringe Größe durch Löschen nicht mehr benötigter Daten und Programme „aufzuräumen“, und auf eine Größe unter 100 GB, möglichst 50 GB , zu bringen. Dann kann mit Tools eine virtuelle Festplatte hergestellt werden, die auf die vStation zu übertragen ist und anstelle eines vorkonfigurierten vPCs eingebunden wird. Dazu ist eine Anleitung verfügbar, diese Virtualisierung stellen die RA-MICRO Vor-Ort-Partner als Dienstleistung zur Verfügung, man muss je zu virtualisierenden PC mit einem Zeitaufwand von 1-2 Stunden rechnen.

  • Wir danken uns für Ihr Interesse am neuen RA-MICRO vSystem

    Mit dem vSystem erschließt RA-MICRO den Anwaltskanzleien die Vorteile der PC Virtualisierung. Die vSystem Anwendung vStation virtualisiert je bis zu 6 virtuelle Windows 10 PCs (vPCs) und optional eine virtuelle NAS (network attached storage) Datenhaltung (vNAS). Durch vPCs und vNAS können herkömmliche PC-Netzwerke in den Leistungsmöglichkeiten erweitert oder – im Bereich bis zu 20 Netzwerkverbindungen – gänzlich ersetzt werden.

    Bitte informieren Sie sich auf der RA-MICRO Homepage www.ra-micro.de näher über das vSystem und seine Vorteile.

    Vom entpackten vSystem kann

    a) 1 vPC als Demoanwendung gestartet werden: Stecken Sie den USB Stick an einen USB 3 Port (blau oder mit SS gekennzeichnet) eines Windows PC mit i7 Prozessor und mind. 8 GB RAM und starten Sie im Ordner v/ die vStation. Starten Sie den vPC 1, eine kostenlose RA-MICRO 1 Version ist darauf installiert.

    b) das vSystem für eine Dauernutzung auf dafür geeignete SSD Datenträger (s. Homepage) mit mindestens 100 GB freier Kapazität kopiert werden und von einem für die vStation Ausführung geeigneten PC (s. Homepage) aus gestartet werden. Dann können je vStation bis zu 6 vPCs dem Netzwerk hinzugefügt werden. Eine vNAS mit vorinstallierten kostenlosen Microsoft Express SQL Server und RA-MICRO Lizenzversion kann optional eingesetzt werden. In die vNAS kann in bestehender RA-MICRO Datenbestand hineinkopiert und fortan dort genutzt werden. Die Option der verschlüsselten Datenhaltung und damit der Datensicherungskopien ist einer der Vorteile einer vNAS.

    c) die vThinClient Anwendung ausgeführt werden. Diese kann 16 GB Boot-Datenträgern mit dem vSystem Linux Betriebssystem ThinClient erstellen. Als ThinClient PC kann jeder Intel PCs auch ältester Bauart im vSystem mit guter Leistung bis an sein technisches Ende genutzt werden, ohne jeden Software-Pflegeaufwand.

    Das vSystem ist zu wesentlichen Teilen kostenlos: ein vPC je vStation ist kostenlos. Die vThinClient Software ist kostenlos. Die im vSystem Lieferumfang enthaltene Anwendung vViewer von der RA-MICRO Beteiligungsgesellschaft vViewer SL für die Remote Nutzung von vPCs ist kostenlos. Kostenpflichtig ist nur die Virtualisierung von mehr als einem vPC durch eine vStation: 33 Euro mntl. für 2 vPCs, 66 Euro mntl. für 4 vPCs und 99 Euro mntl. für 6 vPCs. Das Entgelt enthält für deutsche Anwaltskanzleien die Fernwartung des vSystems durch das RA-MICRO Software-Technische Supportcenter Berlin.

    Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei unseren vSystem Vertriebscentern (s.Homepage): RA-MICRO Stores Berlin, Stuttgart, München, Online Vertriebscenter Nord, Süd.

    Zu Software Installation und software-technischen Fragen zum vSystem berät Sie gern das RA-MICRO Software-Technische Supportcenter Berlin. Zur Einbindung des vSystems in Ihre Kanzlei EDV, zu geeigneter Hardware und Vor-Ort-Installationen wenden Sie sich gerne an die RA-MICRO Vor-Ort Partner.

    RA-MICRO Abteilung Vertrieb

    RA JAN Lehniger
    RA Thomas Schmidt

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  • In Kürze verfügbar

  • Mit Rücksicht auf das derzeitig von Microsoft durchgeführte große Windows Creator Update ist das vSystem derzeit wegen Anpassung an dieses System  bis auf Weiteres nicht verfügbar.

  • RA Dr. Becker gründete 1976 in Berlin eine Anwaltskanzlei, die bis zur Aufgabe im Jahre 1989 auf 5 Mitarbeiter anwuchs. Nebenberuflich und seit 1989 schwerpunktmäßig erfand er das seinerzeit gänzlich neuartige integrierte RA-MICRO Kanzleiorganisationskonzept auf Microcomputerbasis, das er in der eigenen Kanzlei zur Bewährung in der Praxis gestaltete und bis zur Umstellung von DOS auf Windows 1995 auch federführend programmierte. Bis heute ist Dr. Becker der Software-Architekt und Software-Designer der RA-MICRO Kanzleisoftware.

    Weiterhin erfand Dr. Becker in den 90er Jahren das digitale Diktiersystem und die Marke “DictaNet” mit Integration von Dragon Diktiersoftware. Dieses ist bis hinein in das europäische Ausland in vielen tausenden Installationen verbreitet und findet bis heute monatlich eine erhebliche Zahl von Neukunden.

    Mit dem Aufkommen von Touch-Screen-Anwendungen entwickelte Dr. Becker eine neue Touch-Oberfläche für RA-MICRO Kanzleisoftware sowie Apps für den anwaltlichen, juristischen und privaten Gebrauch.

    Mit der Erfindung der RA-MICRO V virtuellen Kanzlei-EDV auf der Basis des vSystems eröffnet Dr. Becker der deutschen Anwalts-EDV einen neuartigen technischen Weg für bessere Produktivität bei niedrigeren Kosten in den
    kommenden Zeiten des elektronischen Rechtsverkehrs und papierlosen Büros.

    1950 geboren in Berlin
    1969 Abitur in Berlin
    1973 1. Staatsexamen Berlin
    1976 2. Staatsexamen Berlin
    1976 Kanzleigründung in Berlin
    1976 Promotion
    1977 Notariatsabwickler, Notariatsvertretungen
    1980 Entwicklung und Programmierung RA-MICRO Anwaltssoftware
    1982 Gründung Jurasoft GmbH, später RA-MICRO Software GMBH
    1982 Geschäftsführender Gesellschafter der Jurasoft GmbH
    1983 Geschäftsführung Berliner Haus- und Grundbesitzer Verband
    1983 Entwicklung der Berliner Grunddata GmbH, Software für MHG-Vergleichs-Mieterhöhung für Vermieter
    1983 div. mietrechtliche Veröffentlichungen, u.a. Graul-Becker Kommentar zur Berliner AltbaumietenVO
    1989 Veräußerung der Kanzlei und Konzentration auf die Entwicklung von RA-MICRO
    1995 Gründung der DictaNet Software GmbH, später DictaNet AG. Vorstand
    2010 Gründung der RA-MICRO GmbH & Co. KGaA, geschäftsführender Gesellschafter der Komplementärin
    2015 Programmarchitekt der RA-MICRO GmbH & Co. KGaA
  • vStick Inhalt
    Das betriebsfertig installierte vSystem auf dem vStick – ablauffähig vom vStick!
    Kostenlose vSystem Builder Software für die Erstellung von vSticks für vClient, vTwin und vStation PC Arbeitsplätze
    Kostenlose vTwin Software für Mac OS X
    Kostenlose Oracle Virtualbox Virtualisierungssoftware für beliebig viele vPCs mit vorinstallierter Windows 10 Pro Software ( Windows 10 Pro für den Fall der dauerhaften Inbetriebnahme je vPC zu lizenzieren).
    Kostenloses RA-MICRO vOS PC-Betriebssystem (Linux) für vStation und vClient Geräte.
    Kostenlose RA-MICRO vViewer Software für remote Nutzung von vPCs durch PCs, Android und iPhone/iPad Geräte
    Betriebsfertig installierte kostenlose RA-MICRO 1 Version
    Betriebsfertig installierte RA-MICRO Netzwerk-Lizenzversion für 30 Tage Test oder Inbetriebnahme als Lizenzversion
    Betriebsfertig installierte RA-MICRO 10 Platz-Demoversion mit Datenbestand
    Betriebsfertig installierte virtuelle vNAS (network attached storage) für zentrale Netzwerk-Datenhaltung
    Betriebsfertig installierte Microsoft Server 2016 Version für zentrale Datenhaltung (für den Fall der dauerhaften Inbetriebnahme zu lizenzieren).

  • 10 RA-MICRO V Kanzlei-EDV Spar-Potentiale mit dem vSystem

    1. Einfache schnelle Installation von Netzwerken und Kanzleisoftware

    Das vorinstallierte vSystem, einfach ansteckbar mit den vSystem USB vSticks, senkt beim Vor-Ort-Partner und für die Anwaltschaft den zeitlichen, organisatorischen Aufwand für technische Installation und Software Einrichtung und damit die Kosten auf beiden Seiten. Insbesondere in geeigneten Fällen ohne komplexe Einbindung von weiteren Geräten wie z.B. Telefonanlagen, oder z.B. in örtlichen Lagen, die nur aufwändig (und teuer) durch Vor-Ort-Partner erreichbar sind, senkt die grundsätzlich gegebene Möglichkeit der Selbst-Installation mit Fernwartungsunterstützung die Kosten.

    2. Kein Windows Server für Netzwerke bis 10 Arbeitsplätze erforderlich
    Kosten für Microsoft Windows Server und Terminal Server Lizenzen können Die vSystem Alternative zum Windows Kanzleiserver, die vStation, kombiniert das kostenlosen erstklassigen Produkte Linux, Oracle Virtualbox , Microsoft SQL Express sowie das kostengünstige Windows Pro Betriebssystem zu einer leistungsstarken und stabilen Alternative. Durch die Verteilung von größeren Anzahlen von Remote zugreifenden Nutzern dezentral auf mehrere vServers und mehrere i7 Prozessoren ist das System gegenüber einer Lösung auf einem Server grundsätzlich als leistungsfähiger und besser gegen Totalausfall geschützt. Anders als ein Windows Server ist die vStation auch vom fachkundigen Laien selber zu verwalten, eine Abhängigkeit von fremder Administration ist nicht gegeben.

    3. Kanzleiwachstum
    führt nicht automatisch zu überproportional steigendenden EDV Kosten durch eine Steigerung der Komplexität des Kanzlei-Serverbereiches mit steigendem Fach-Administrationsaufwand, sondern zieht nur eine quantitativ steigende proportionale Kostensteigerung für weitere Arbeitsplätze oder vStations nach sich.

    4. Eine vStation spart Stromkosten
    Die für das vSystem geeigneten und empfohlenen Intel NUC PCs haben eine Stromaufnahme von nur 25 (i5) oder 38 (i7) Watt. Das spart gegenüber einem herkömmlichen Tower PC eine Größenordnung von 5-10 Euro monatlich Stromkosten.

    5. Das vSystem beschleunigt im Störungsfall Support und Fernadministration
    vPCs und vStations sind durch ihren einfachen software-technischen Aufbau ideal fernwartbar und im Störungsfalle auch leicht wiederherstellbar. Virtuelle PCs (im vSystem vPCs genannt) altern nicht, nehmen nicht am technischen Schicksal des Gerätes teil, auf dem sie installiert sind, und können mit dem vStick beim Gerätewechsel einfach neu verknüpft werden. Die Datensicherung und Rücksicherung ist einfach und schnell mit Daten-Ordner Kopiervorgängen möglich, preiswerte USB Datenträger können als externe als Datensicherungsgeräte eingesetzt werden.

    6. Alte PCs können mit wieder guter Produktivität mit dem kostenlosen vOS /1 des vSystems als Thin Client Arbeitsplätze mit remote Zugriff auf vPCs eingesetzt werden solange diese technisch leben. Auf diesen PCs sind Software Updates oder Modernisierungen nicht mehr erforderlich. Der return on investment für PC Anschaffungen wird maximiert.

    7. Heimarbeitsplätze können ohne zusätzlichen Kostenaufwand durch remote Zugriff auf vPCs genutzt werden. Freie Mitarbeiter und Referendare können einfach mit ihren eigenen PCs oder auch Smartphones & Tablets auf die Kanzleidaten zugreifen ohne zusätzliche Erweiterungen der Kanzlei-EDV

    8. Persönliche mobile Geräte wie Smartphones und Tablets können mittels sehr schneller, einfacher Verbindungsinstallation als remote Arbeitsplatzgeräte genutzt werden.

    9. Die vorausgesetzte vSystem Hardware nutzt die modernsten, erst 2017 erschienenen Technologien mit der besten störungssichereren Qualität der führenden Hersteller und hat eine sehr gute Performance, und damit Ersparnis an Zeitaufwand für die tägliche Kanzleiarbeit.

    10. Das vSystem vStation Linux Betriebssystem vOS ist schnell und besonders ausfallsicher. Regelmäßige Updates sind nicht konzeptionell vorgesehen.

    Welcher Kosten-Mehraufwand steht diesen Sparpotentialen gegenüber?
    a. vPCs erfordern eine Windows Pro Lizenz. Diese hat einen Listenpreis von ca. 125 Euro netto, im Internet sind auch günstigere Angebote zu finden.
    b. Der vStick – das sind für das vSystem zugelassene USB 3 flash drives – kostet mit 128 GB Ausstattung ca. 80 Euro netto, mit 256 GB Ausstattung ca. 120 Euro netto.
    Ein vStick ist erforderlich, wenn ein an einem Arbeitsplatz-PC ein vPC als Zweit-PC installiert werden soll und nicht mindestens 100 GB Speicherplatz im PC frei ist. Ferner sind vSticks für die externe Datensicherung je vPC sinnvoll. Die vStation erfordert einen vStick für die Datensicherung.
    c. Für die Virtualisierung eines vPC ist ein zusätzlicher RAM Speicher mind. von 4 GB erforderlich. Daher sind grundsätzlich in einen PC 8 GB RAM vorzusehen.
    d. Die vOS Software für die vSystem vStation kostet 24 Euro für den vServer /2,, 36 Euro für den vStation /3 und 48 Euro für die vStation /4 monatlich netto. Einen zentralen vNAS Netzwerkspeicher kann eine vStation im Netzwerk zusätzlich virtualisieren.

    Die vSystem Software, um zu Windows oder Mac PCs vPCs durch Zweit- vPC mittels interner Installation oder Verknüpfung mit einem vStick zu erweitern, ist kostenlos. Das vOS /1 Linux Betriebssystem für Thin Clients, die remote auf vPCs zugreifen, ist ebenfalls kostenlos. Die vOS /2 /3 /4 Betriebssystem-Software für
    vStations kann einfach im RA-MICRO Online (RMO) Store abonniert werden, diese enthält auch die Fernadministration und die Fernwartung.

    5 vSystem Lösungen für typische Kanzlei-EDV Probleme

    1. Arbeitsplatz-PC Probleme: Alte PCs mit schwacher Prozessorleistung sind vorhanden (z.B. mit Windows XP), Die Kanzleisoftware läuft langsam = Arbeitszeit- und Produktivitätsverlust. Der Aufwand für Anschaffung, Einrichtung und Netzwerkeinbindung neuer PCs ist erheblich.
    vSystem vStation Lösung: Anschaffung vStations mit Anzahl der benötigten vPCs für die Mitarbeiter. Ergebnis: wieder gute Performance der alten PCs am Arbeitsplatz und diese können bis zu deren technischen Ende genutzt werden.

    2. Server Probleme: Kanzlei-Server ist alt, zu klein, MS Server oder Terminal Server Lizenzen müssen hinzuerworben werden.
    vSystem vStation Lösung: Prüfung mit RA-MICRO Technischem Supportcenter, ob der Kanzlei-Server durch eine vStation mit vNAS ersetzt werden kann. Statt Server-Erweiterung oder- Erneuerung mit vStations zusätzliche vPCs für remote Zugriffe über LAN oder Internet insb. auch für den mobilen Zugriff durch die Mobilgeräte der Anwälte zur Verfügung stellen.

    3. Power-User Probleme: Es soll mit zwei Bildschirmen maximal produktiv gearbeitet werden. Oder es soll parallel zur PC Anwendung mit E-Akten auf einem Tablet gearbeitet werden, um die Arbeitsweise mit der Papier Akte elektronisch haptisch nachzubilden. Die Kanzleisoftware ermöglicht aber nur auf einem PC die Nutzung einer Programm-Instanz.
    vSystem Dual-Lösung: vPC als Zweit-PC am Windows oder Mac PC nutzen. Parallele Nutzung von zwei selbständigen Programm-Instanzen auf dem gleichen Arbeitsplatz PC.

    4. Mobilgeräte Zugriff Probleme: Es soll mit mobilen Geräten extern auf die Kanzleidaten zugegriffen werden, gleichermaßen im Netzwerk wie über Internet.
    vSystem Tandem-Lösung: Am PC-Arbeitsplatz (vorzugsweise einer Vollzeit-Bürokraft)
    (i7 Prozessor und 8 GB RAM erforderlich) wird ein vPC minimiert gestartet, den die Bürokraft unterstützend betreut (der Zugriff auf diesen vPC Desktop kann Passwort-geschützt werden, so dass ein Mitlesen nicht möglich ist). Der Anwalt greift mit seinen mobilen Geräten wie Smartphone, Tablet oder Laptop über diesen vPC auf den Kanzlei- Datenbestand zu.

    5. Mobile offline Daten-Nutzung Probleme: Es sollen E-Akten außerhalb der Kanzlei offline auf einem Laptop / Convertible oder Tablet genutzt werden da man sich auf das Bestehen einer stabilen Internet-Verbindung am Einsatz-Ort (insb. bei Besuch unbekannter Gebäude) für den Remote Zugriff über Internet auf die Akten nicht verlassen kann.
    vSystem vPC Zweit-PC Lösung: Zusätzlicher Kanzleisoftware Betrieb lokal auf einem vPC. Die mobil zu nutzenden Daten, insb. E-Akten, können dann auf dem Laufwerk c: des vPC gespeichert werden und so mitgeführt werden. Auch eine laufende automatische Synchronisation von Kanzleidaten auf das Mobilgerät im WLAN der Kanzlei ist möglich. Die vPCs haben optional (Aufpreis) eine sehr leistungsfähige Passwort-Verschlüsselungs-Option, so dass die Kanzleidaten im vPC gut geschützt sind.

  • vSystem

    virtuelle Kanzlei-EDV

    Von RA Dr. Peter Becker

    Das vSystem wurde von mir 2016/2017 für die Anforderungen und typischen Verhältnisse kleiner und mittlerer Büros bis 20 Arbeitsplätze, wie diese insb. für Freiberufler wie Anwälte typisch sind, neu entwickelt. Die ambitionierte Zielsetzung: der immer komplexer, zeit- und kostenaufwändiger werdenden herkömmlichen Windows PC EDV Landschaft unter Nutzung modernster Softwareentwicklungen auch anderer Hersteller als Microsoft ein einfacheres, in Anschaffungs- und vor allem in den zwangsläufigen Folgekosten deutlich preiswerteres System entgegenzusetzen. Der Kreislauf, dass die fortlaufend durch moderne Software steigenden Leistungsanforderungen die teuren EDV-Hardware Arbeitsplätze der Kanzleien leistungsmäßig entwerten und zu fortlaufenden Modernisierungsaaufwendungen zwingen, soll erheblich vermindert werden: Arbeitsplatz-PCs sollen möglichst mit maximaler Produktivität bis zum technischen Abnutzungsende. Die Kanzlei-EDV soll vom Anwalt und den Kanzlei-Mitarbeitern verstanden werden und auch weitgehend selber gepflegt und beherrscht werden können; die heute häufige existentielle Abhängigkeit von externer Systemadministration soll wo es irgend möglich ist entfallen. Im Störungsfalle sollen nicht teure und organisatorisch belastende Technikerbesuche die Folge sein, sondern das System muss einfach und schnell fernwartbar sein. Die Hardware muss – bis hin zum Server – auch von der Kanzlei selber günstig beschaffbar und einfach austauschbar sein.

    Ein neues Kanzlei-EDV System für die Verhältnisse des 21. Jahrhunderts

    Ein modernes Kanzlei-EDV System für das 21. Jahrhundert das das herkömmlichen aus dem 20. Jahrhundert stammende Kanzlei-EDV Konzept ablöst, muss aber auch erheblich mehr können:

    • die heute mehr örtlich verteilte arbeitsteilige Arbeitsorganisation – früher die Ausnahme – in das Zentrum rücken. Auf einem Anwendertreffen formulierte kürzlich ein Kollege: Ich bin Reisender in Sachen Recht. Früher eher die Ausnahme, in Zukunft eher die Regel. Insbesondere die E-Akten müssen überall im sofortigen Zugriff für die auch haptisch komfortable und produktive Nutzung – sicher – zur Verfügung stehen.
    • Die heute üblichen persönlichen Touchscreen Mobilgeräte Smartphone und Tablet, Convertibles, Laptops verschiedener Systeme wie Android, Apple iOS und Macintosh OSX, sich nahtlos in den Windows basierten Kanzlei-EDV Workflow einpassen.
    • Der heute zunehmend zu beobachtende Wunsch der Kanzleien nach einer Cloud Lösung für das Kanzlei-EDV Problem ermöglichen: D.h. dass die eigentliche Kanzlei-EDV Inclusive der Datenhaltung (und Sicherung in einem sicheren Rechenzentrum vorgehalten und administriert wird, und der Zugriff auf die Kanzleisoftware und die Daten ausschließlich via Internet remote mit allen o.g. Gerätesystemen erfolgen kann. Das kann man so zusammenfassen: ich will mit dem Thema Kanzlei-EDV eigentlich gar nichts zu tun haben und mich um nichts kümmern müssen. Ich will das einfach nur nutzen und für diesen Komfort bin ich auch bereit, einen höheren Anteil meiner Umsätze laufend aufzuwenden als bei der klassischen Investition der Kanzlei–EDV in den Kanzlei-Räumen.

    Heute die Methode der Wahl: PC Virtualisierung

    Teure und aufwändige Softwareinstallationen – wie insbesondere Server -werden heute im Regelfall in virtuellen System hergestellt. Bei den lokal genutzten PCs ist die Methode – man spricht von PC Desktop Virtualisierung – noch relativ neu – weil den Vorteilen einer vom technischen Schicksal der realen PC Geräte unabhängigen virtuellen Installation – Kosten und Aufwand der Virtualisierung entgegenstehen und die Vorteile relativieren. Im RA-MICRO vSystem haben wir – nach sehr aufwändigen Tests verschiedener System auch im Echtbetrieb in unserem Unternehmen – die PC Virtualisierung auf der Basis der Virtualbox des Unternehmes ORACLE integriert. ORACLE ist einer der ganz großen führenden Software-Anbieter weltweit und für innovative Qualität bekannt. Die Virtualbox verbindet beste Performance mit simpler Administration (und –Oberfläche). Und sie ist völlig kostenlos auch für den gewerblichen Einsatz. Es gibt ein kostenpflichtiges „Extension Pack“, dessen Funktionen werden aber im gewöhnlichen RA-MICRO Einsatz nicht benötigt. Mit dieser Software werden die RA-MICRO vPC Arbeitsplätze virtualisiert und betriebsfertig geliefert. Ebenso wird ein vollständiger virtueller Netzwerkserver mit kostenloser MS SQL Express Version betriebsfertig geliefert.

    Ein neues optionales PC-Betriebssystem: RA-MICRO vOS auf Linux Basis

    Das kostenlose Linux wird allgemein wegen seine Stabilität und Sicherheit geschätzt und dürfte in Rechenzentren das Nr. 1 Betriebssystem sein. RA-MICRO hat auf der Basis von Ubuntu Linux ein eigenes Betriebssystem „vOS“ (OS steht für Operating System) für PCs entwickelt. Bei der RA-MICRO vStation, die bis zu 4 vPCs virtualisieren kann und zusätzlich auch den vServer virtualisieren kann, aus Sicherheits- und Stabilitätsgründen anstelle von Windows eingesetzt wird. Einer der Vorteile des kostenlosen RA-MICRO vOS ist, dass die laufenden Windows „Zwangsupdates“ entfallen, – ein laufendes Update des vOS Betriebssystems ist konzeptionell nicht vorgesehen. Das vSystem vOS ist die Basis für die vSystem vStation, die mit der optionalen vNAS für die zentrale Datenhaltung im Small Business Bereich eine wesentlich einfachere und kostengünstigere Alternative zum herkömmlichen Windows Server darstellt. das vOS ist Versionen für die Virtualisierung von 2 oder 4 vPCs im RMO Store abonnierbar. Ebenso können komplette vStationen mit Software und Hardware betriebsferig vorinstalliert incl. Fernadministration im RMO Store gemietet werden.

    Ein neue Remote Software: vViewer von RA-MICRO International SE

    RA-MICRO vSystem integriert kostenlos die neuartige 2017 erschienene vViewer Software. Diese wird von der RA-MICRO Schwestergesellschaft RA-MICRO International für den Weltmarkt entwickelt. Mit dieser erfolgt der Remote Zugriff auf die am Netzwerk angeschlossenen PC und vPC Arbeitsplätze durch Clients, Mobil-Geräte und externe PCs. Die Windows Version ist in RA-MICRO vSystem integriert, Store Apps für Android und Apple iOS sind kostenlos in den Stores downloadbar. Die vViewer Software zeichnet eine besonderes sichere Konzeption aus: Nach dem Sicherheitsstandard des elektronischen Bankverkehrs erfolgt die verschlüsselte Daten-Kommunikation DIREKT von Gerät zu Gerät – und nicht wie z.B. bei Teamviewer wird die Kommunikation über einen Server geleitet. Ferner ist ein besonders hoher Darstellungs- und Bedienkomfort gegeben, was u.a. auch durch eine sehr niedrige „Latenzzeit“ der Tastaturverarbeitung erzeugt wird. vViewer wurde in die GO RA APP für iPhone/iPad integriert, so dass mit der App Online auf den Kanzleidatenbestand zugegriffen werden kann.

    Eine neue Lizenzierungsstrategie: Das vSystem ist in der Basisversion kostenlos

    Das RA-MICRO vSystem ist ca. 40 GB groß und wird auf einem USB-Stick verteilt. Der von uns „vStick“ genannte Datenträger im Wert von 30 Euro netto erhält jede Anwaltskanzlei als Werbegeschenk (nur einmalig möglich), weitere vSystem vStick geben wir zum Selbstkostenpreis von 50 Euro netto ab. Voraussetzung ist eine kostenlose RA-MICRO Online Registrierung der Kanzlei. Es sind zwei RA-MICRO Versionen, insb. auch die kostenlose RA-MICRO 1 Version für den Kanzleistart für bis zu 100 Akten pro Jahr vorinstalliert, diese können aber unschwer gelöscht werden und es kann grundsätzlich jede beliebige Kanzleisoftware in dem RA-MICRO vSystem betrieben werden.

    Das RA-MICRO vSystem kann grundsätzlich vom fachkundigen Laien selber installiert werden, für Netzwerkanlagen wird grundsätzlich die (entgeltliche) beratende Hinzuziehung von Fachpersonal, insb. auch der RA-MICRO Vor-Ort-Partner, empfohlen).

    Eine neue Cloudlösung: vCloud

    RA-MICRO vSystem kann auch in einem Rechenzentrum virtualisiert werden. RA-MICRO V hostet solche Cloud Lösungen in einem Hochsicherheits- Rechenzentrum bei Frankfurt. Der Zugriff erfolgt dann über die vViewer Software Remote durch beliebige Endgeräte, mit den Betriebssystemen Windows, vOS, Mac OSX, Android, Apple iOS. RA-MICRO Cloud kostet 98 Euro monatlich je vPC.

    Gibt es weitere Kosten des vSystems?

    In den vSystem vPCs ist ein Microsoft Windows 10 Pro Betriebssystem vorinstalliert. Dieses muss vom Anwender nach Erwerb eines Lizenzschlüssels aktiviert werden um es dauerhaft nutzen zu können. Lizenzschlüssel sind (legal) bereits sehr günstig erhältlich, zuweilen schon ab 20 Euro.
    In dem vSystem sind keine Anwendungssoftware-Lizenzen enthalten, wie RA-MICRO Kanzleisoftware oder DictaNet Software. Ferner ist Office zu installieren und zu lizenzieren, empfehlenswert ist Office 365 Lizenzierung.

  • Die kostenlose Nutzung des RA-MICRO vSystems und des darin enthaltenen Betriebssystems „RA-MICRO vOS“ auf Linux Ubuntu Basis ist nur in deutschen Anwaltskanzleien lizenziert.

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