In dieser Reihe stellen wir Ihnen unsere RA-MICRO Vor-Ort-Partner aktuell vor.

Zeit zum Anwalt sein. Seit fast 30 Jahren bietet RA-MICRO Köln seinen Kunden das Wertvollste überhaupt: mehr Zeit. Dank der 360°-Betreuung aus einer Hand können sich Juristen voll und ganz auf ihre Mandanten konzentrieren. Mit dem Konzept ist RA-MICRO Köln zum größten RA-MICRO Vor-Ort-Partner Deutschlands geworden. Insgesamt derzeit 29 Mitarbeiter betreuen ca. 2.200 Kanzleien, Einzelanwälte, Notare und Rechtsabteilungen mit über 11.000 installierten Arbeitsplätzen. Die meisten Kunden kommen aus dem Postleitzahlenbereich 5, den RA-MICRO Köln exklusiv abdeckt. Aber auch im Postleizahlenbereich 40-47 vertrauen sehr viele Kunden der Beratungskompetenz unseres Partners.

Aber was bedeutet 360°-Betreuung aus einer Hand konkret? Es beginnt mit einer individuellen Analyse der Kanzlei IT – und mündet in einen intensiven Support, der stabile Kanzlei-Prozesse garantiert. Dazwischen liegen maßgeschneiderte IT-Lösungen, die neben der RA-MICRO Kanzleisoftware auch Hardware und Peripheriegeräte umfassen. Nicht zu vergessen: RA-MICRO Köln begleitet die Digitalisierung von Kanzleien und sorgt für eine sichere Datenmigration beim Umstieg auf unsere Software. Um es seinen Kunden noch einfacher zu machen, bietet RA-MICRO Köln direkt noch die passenden Finanzierungs- oder Leasingangebote.

Aktuell stehen bei RA-MICRO Köln zwei absolut zukunftsweisende Themen im Fokus: die Einführung des beA und das mobile Arbeiten. Alleine rund um das beA gibt es umfangreiche Schulungen, Ratgeber, komplette Starthilfe-Pakete und vieles mehr. Mehr räumliche Flexibilität bei der Arbeit verspricht RA-MICRO Go, mit dem RA-MIRCO Köln seine Kunden fit für das mobile Arbeiten macht.

„Zeit zum Anwalt sein“ heißt auch, Zeit für spannende RA-MICRO Köln Seminare, Workshops und Veranstaltungen zu haben. Besonders beliebt ist der RA-MICRO Köln Innovationstag. Beim nächsten Termin am 8. Juni 2017 stehen Präsentationen und Vorträge von Microsoft, OKI, Philips, Wortmann, Mailstore und Sophos auf dem Programm. Diese werden die Besucher auf den neuesten Stand zu Themen wie mobiles Arbeiten, beA, Digitalisierung der Kanzlei oder Datensicherheit bringen. Impulse zum Kanzlei-Marketing liefert Herr Prof. Dr. Bernecker vom Deutschen Institut für Marketing (DIM).

Vom Thema Recht ist es für RA-MICRO Köln übrigens nur ein kleiner Schritt zur Gerechtigkeit. Daher stellt sich unser Partner seit vielen Jahren auch seiner sozialen Verantwortung und engagiert sich für soziale Projekte sowie nachhaltiges Handeln.

  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.