RA-MICRO News

Aktuelles von RA-MICRO

Mit dem Start des beA geht der elektronische Rechtsverkehr in die nächste Phase. Der Webzugang der BRAK für den Versand und Empfang von elektronischer Anwaltspost steht seit 3. September wieder zur Verfügung. RA-MICRO freut sich über die Rückmeldung zufriedener Kunden, … Mehr …

Mit dem traditionellen RA-MICRO Sommerfest stand  am vergangenen Freitag ein Höhepunkt im anwaltlichen Jahreskalender an. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung in den „Alten Fritz“ in Berlin-Tegel und verbrachten in entspannter Atmosphäre einen spätsommerlichen Abend mit Kollegen, langjährigen Kunden und Vor-Ort-Partnern. … Mehr …

Seit heute, 3. September, ist das besondere elektronische Anwaltspostfach wieder freigeschaltet. Alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind durch Beschluss der Präsidenten der regionalen Rechtsanwaltskammern vom 8. August zur passiven Nutzung verpflichtet. Für einen reibungslosen Start sind folgende Punkte zu beachten: Haben … Mehr …

Im aufstrebenden Gallusviertel, 10 Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof entfernt, befindet sich die RA-MICRO Frankfurt Vertriebs GmbH. Das siebenköpfige Frankfurter Team zeichnet sich durch kurze Kommunikationswege und eine abteilungsübergreifende Arbeitsweise aus – die Bereiche Technik, Vertrieb, Marketing und die Geschäftsführung arbeiten … Mehr …

Seit mehr als 20 Jahren unterstützt RA-MICRO die Berufsschulen bei der Ausbildung von Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Um einen praxisnahen Unterricht zu ermöglichen, bietet RA-MICRO neben einer kostenfreien Nutzung seiner Kanzleisoftware auch aktuelle Arbeitsbücher und Fortbildungen für Lehrer an. 2018 entschieden … Mehr …

Mit der Gründung der eigenen Kanzlei stehen für junge Anwältinnen und Anwälte weitreichende Entscheidungen ins Haus: Neben dem Standort und der Organisation der Kanzlei stellt sich auch die Frage nach den finanziellen Mitteln. Gerade in den ersten Jahren sind Einnahmen … Mehr …

RA-MICRO unterstützt Anwaltskanzleien bei der Ausbildung angehender Juristen und bietet für Referendare während der Rechtsanwalts- oder Wahlstation einen kostenlosen Arbeitsplatz an. Dieser enthält die üblicherweise von Referendaren benötigten Programmfunktionen in RA-MICRO. Die Aktivierung des Referendar-Arbeitsplatzes erfolgt in zwei Schritten. Zunächst … Mehr …

Computer sind immer wieder das Ziel von Angriffen mit Viren, Trojanern oder anderer Malware. Zahlreiche Hersteller arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung von Antivirenprogrammen, die diese Angriffe entdecken und unterbinden können. Nicht selten kommt es vor, dass Dateien, bei denen das … Mehr …

Systeme zur E-Mail-Verschlüsselung wie S/MIME und PGP gibt es seit vielen Jahren. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man im geschäftlichen Kontext eine geschützte E-Mail erhält, äußerst gering. Der Aufwand in der Vorbereitung des Versands ist so hoch, dass man allenfalls … Mehr …

Um auch umfangreichere Akten sicher und einfach an das mobile Gerät zu übermitteln, bietet die RA-MICRO APP neue Übertragungswege. Hierfür erzeugt der Nutzer zuerst im APP Sender der RA-MICRO Kanzleisoftware eine verschlüsselte Export-Datei der E-Akte, die Akteninhalte in beliebiger Größe … Mehr …

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.