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RA-MICRO News

Aktuelles von RA-MICRO

Am 31.03. und 01.04.2017 lädt der Sächsische Anwaltsverein zu seinen diesjährigen Landesanwaltstagen in das Hotel NH Collection Dresden Altmarkt ein. Am 31.03.2017 von 10:00 – 12:45 Uhr wird zudem Rechtsanwalt Thomas Schmidt aus unserem Hause im Rahmen des Anwaltstages einen … Mehr …

Am 22.03.2017 haben wir im Wyndham Atrium Hotel in Hannover eine weitere erfolgreiche RA-MICRO Anwender-Informationsveranstaltung durchgeführt. Im besonderen Fokus standen dieses Mal – wie auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen zeitgleich an unserem Messestand auf der CeBIT – die Digitalisierungsprozesse: … Mehr …

Vom 31.03. bis 01.04.2017 ist RA-MICRO zusammen mit den Vor-Ort-Partnern RA‑MICRO Hamburg und RA-MICRO Nord messebegleitend mit einem eigenen Stand auf dem 6. DAV-VerkehrsAnwaltsTag im Kempinski Hotel Atlantic in Hamburg vertreten. Wir werden neben der klassischen RA-MICRO Kanzleisoftware einschließlich des … Mehr …

Am Montag, dem 27.03.2017, 14:00 Uhr, findet die diesjährige ordentliche Kammerversammlung der RAK Sachsen im Plenarsaal der Sächsischen Landesärztekammer, Schützenhöhe 16, 01099 Dresden statt. RA-MICRO unterstützt diese Veranstaltung als Aussteller und wird in diesem Rahmen vor Ort u.a. die gerade … Mehr …

CeBIT, Tag 4 Am Donnerstag gab es gleich mehrere erfreuliche Ereignisse von und auf der CeBIT zu berichten. Ein permanenter Besucherstrom am RA-MICRO Stand beschäftigte das Team vor Ort. Sie haben vor allem Fragen rund um das neue RA-MICRO vSystem … Mehr …

CeBIT 2017, Tag 3 Am Mittwoch war Halbzeit auf der CeBIT. Die erste Bilanz wurde gezogen und die fiel durchweg positiv aus. Die Neugier der vielen Interessenten, was sich hinter dem großen leuchtenden V verbirgt und das Erstaunen darüber, was … Mehr …

CeBIT 2017, Tag 2 Der zweite Tag war für RA-MICRO auf der CeBIT ein voller Erfolg. Am Vormittag konnte sich das Team vor Ort vor Besuchern kaum retten. Alle Mitarbeiter waren mit Bestandskunden und Interessenten in ausführlichen Gesprächen zum neuen … Mehr …

CeBIT 2017, Tag 1 Die CeBIT 2017 ist gestern erfolgreich gestartet. Das Team von RA-MICRO hat den zahlreichen interessierten Standbesuchern das neue RA-MICRO vSystem präsentiert und ist damit wie erwartet auf viel Neugier gestoßen. Die bestechende Einfachheit des RA-MICRO vSystem … Mehr …

Mit RA-MICRO können elektronische EMA-Anfragen bei allen Einwohnermeldeämtern direkt aus der Kanzleisoftware heraus gestellt werden. Der Aufruf des Anfrageformulars erfolgt über das RA-MICRO Adressfenster oder das Modul Online Recherchen bzw. außerhalb des Programms auch über die RA-MICRO Toolbar. Je nach … Mehr …

Am 10. und 11.03.2017 fand in den Tegeler Seeterrassen in Berlin die jährliche Technikerschulung für die Produkte von RA-MICRO und DictaNet statt. Die Teilnahme der Techniker von unseren 34 Vor-Ort-Partnern war überwältigend. Das rege Interesse der Anwesenden wurde belohnt durch … Mehr …

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.