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RA-MICRO News

Aktuelles von RA-MICRO

Der Informationsstand auf der Kammerversammlung in München am 28.04.2017 wurde auch während der Veranstaltung zahlreich besucht, um sich über die Möglichkeiten des modernen anwaltlichen Arbeitens mit der Unterstützung durch RA‑MICRO zu informieren. Der RA-MICRO E-Workflow und die DictaNet Spracherkennung waren … Mehr …

Der RA-MICRO Anwendersupport ist eines der wichtigen Unterscheidungsmerkmale, das die Leistungen der marktführenden Kanzleisoftware gegenüber den übrigen Anbietern auszeichnet. Unsere Kanzlei-Fachkräfte stehen zur Beantwortung von Fragen aus der Anwendung des gesamten RA-MICRO Programms zur Verfügung. Darüber hinaus leistet das RA-MICRO … Mehr …

Am 27. und 28.04.2017 findet der 4. Deutsche IT-Rechtstag in Berlin statt. Wir werden zusammen mit unseren Berliner Vor-Ort-Partnern mit einem eigenen Stand vor Ort für Sie da sein. Wir freuen uns auf zahlreiche Kontakte und interessante Gespräche mit Ihnen! … Mehr …

Die am 28.04.2017 ab 15:00 Uhr in der Alten Kongresshalle an der Theresienhöhe in München stattfindende Kammerversammlung wird RA-MICRO auch in diesem Jahr wieder mit einem Infostand begleiten. Dort stehen Ihnen Mitarbeiter des Stammhauses sowie der Vor-Ort-Partner brück + partner … Mehr …

35 Teilnehmer zeigten bei der kostenlosen Informationsveranstaltung am 05.04.2017 im Arcadia Grand Hotel Dortmund reges Interesse an den umfangreichen Möglichkeiten der DictaNet Spracherkennung und dem mobilen Arbeiten mit dem Smartphone. Nach dem beachtlichen technologischen Fortschritt der letzten Jahre im Bereich der … Mehr …

In dieser Reihe stellen wir Ihnen unsere RA-MICRO Vor-Ort-Partner aktuell vor. Zeit zum Anwalt sein. Seit fast 30 Jahren bietet RA-MICRO Köln seinen Kunden das Wertvollste überhaupt: mehr Zeit. Dank der 360°-Betreuung aus einer Hand können sich Juristen voll und … Mehr …

Mit großem Erfolg hat RA-MICRO an dem 6. DAV-VerkehrsAnwaltsTag im Kempinski Hotel Atlantic in Hamburg vom 31. März bis 1. April 2017 teilgenommen. Gemeinsam mit den Vor-Ort-Partnern RA-MICRO Hamburg und RA-MICRO Nord waren wir mit einem eigenen Stand auf der … Mehr …

Die RA-MICRO Online-Akademie veranstaltet zahlreiche informative Webinare, mit welchen Sie unsere Produkte intensiver kennenlernen und nutzen können – und zwar kostenlos. Für die RA-MICRO Go RA App präsentieren wir Ihnen einige Webinare nicht wie gewohnt aus unserem RA-MICRO Online-Akademie Studio, … Mehr …

Das war RA-MICRO auf der CeBIT 2017 2017 stand auf der CeBIT alles unter dem Motto d!conomy – no limits. Mehr als 3000 Aussteller aus 70 Nationen stellten ihre technologischen Innovationen für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft vor. … Mehr …

Die seit vielen Jahren erfolgreich im RA-MICRO Programm integrierte SCHUFA-Schnittstelle wurde um das Anfragemerkmal AD erweitert. Damit ist es Kanzleien jetzt möglich, Wirtschaftsinformationen über eigene Mandanten zu erhalten und Meldungen über offene Forderungen vorzunehmen. Sofern sich Rechtsanwälte keinen Vorschuss für … Mehr …

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.