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RA-MICRO News

Aktuelles von RA-MICRO

Neben Adress- und Bonitätsrecherchen können Anwender über unseren Kooperationspartner Supercheck ab sofort auch die Ermittlung von Arbeitgebern und Erben direkt aus RA-MICRO heraus durchführen. So liefert etwa die Arbeitgeberermittlung im Rahmen der Zwangsvollstreckung wertvolle Informationen für eine Lohnpfändung. Supercheck prüft … Mehr …

Im Rahmen der Vortragsreihe „Kanzlei-EDV im 21. Jahrhundert“ hatte RA-MICRO-Gründer und Softwarearchitekt RA Dr. Peter Becker am 13. und 14. Juni 2017 Anwältinnen und Anwälte nach Wiesbaden und Frankfurt/Main eingeladen. Bei diesen Veranstaltungen, die beide ausgebucht waren, zeigte Dr. Becker … Mehr …

Zum mittlerweile 18. Mal fand Mitte Juni das seit Monaten ausgebuchte größte deutsche Staffelevent, die 5 x 5 km Team-Staffel der Berliner Wasserbetriebe, statt. Am Veranstaltungstag herrschten mit 17 bis 18 Grad nahezu ideale Laufbedingungen. Die angekündigten Regenschauer blieben bis … Mehr …

Die Online-Spracherkennung ist ab sofort ohne Installation als vollumfänglicher 30-Tage-Test aus der DictaNet App heraus nutzbar. Diktate können nach einem kurzen Sprachtraining rund um die Uhr an den Spracherkennungsserver von DictaNet in Frankfurt/Main geschickt werden. Anschließend erhalten die Nutzer ein … Mehr …

Zusammen mit unserem Vor-Ort-Partner Spico System GmbH in Dresden, werden wir auf dem Berufsinformationstag für Rechtsreferendare der RAK Sachsen am 15.06.2017 als Aussteller teilnehmen. RA-MICRO bietet neuen Kolleginnen und Kollegen, deren Erstzulassung zur Anwaltschaft nicht länger als zwei Jahre zurück … Mehr …

In dieser Reihe stellen wir Ihnen unsere RA-MICRO Vor-Ort-Partner aktuell vor. Die moderne Kanzlei, das ist das Ziel von RA-MICRO Bochum – der Anwaltsberatung der think about IT GmbH. Ein Anwaltsbüro, in dem möglichst wenig Papier anfällt, in dem effizient … Mehr …

-Stand 2017 und Vorschau- Vortrag RA Dr. Becker für Anwältinnen und Anwälte Wiesbaden und Frankfurt im Juni 2017 Der seit drei Jahrzehnten auf dem Feld der Kanzlei-EDV tätige Kanzleisoftware Programmarchitekt gibt interessante Einblicke in den aktuellen Stand der Entwicklung von … Mehr …

Zum 01.11.2015 ist das Bundesmeldegesetz (BMG) in Kraft getreten; zuvor war das Melderecht durch die jeweiligen Bundesländer geregelt. Mit Wirkung vom 01.05.2017 wurde das BMG erstmals angepasst (1. BMGÄndG). Ein Kernpunkt der Änderung ist der für die elektronischen Einwohnermeldeamtsanfragen relevante … Mehr …

Der Deutsche Anwaltstag 2017 ist zu Ende gegangen und wir bedanken uns bei unseren zahlreichen Besuchern für äußerst gute Gespräche. Auch am heutigen Messetag konnten wir mit RA-MICRO V überzeugen. Sowohl Großkanzleien als auch Einzelanwältinnen und -anwälte sahen jeder für … Mehr …

Am 08. Juni 2017 veranstaltet unser Vor-Ort-Partner RA-MICRO Köln den 5. Innovationstag Kanzlei-Gipfel Digitaler Wandel. Die Teilnehmer erwarten Themen rund um die Digitalisierung der anwaltlichen Arbeitsweise. Gezeigt werden beispielhafte Lösungen zu konkreten Fragestellungen aus dem Kanzlei-Alltag. Aktuelle Themen der nahen … Mehr …

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.