RA-MICRO News

Aktuelles von RA-MICRO

An vielen Orten ist schnelles Internet noch immer eine Rarität. Insbesondere in Großstädten wurde aber in den letzten Jahren viel getan. So war bis vor wenigen Monaten eine Gigabit-Verbindung in Teilen Berlins nur mit Glasfaser-Neuverkabelung an der Abnahmestelle möglich. Der … Mehr …

Frau Rechtsanwältin Otisi-Schaarschmidt, Sie sind im Vorstand der RA-MICRO Software AG – beschreiben Sie kurz Ihren Weg dorthin. Nachdem ich zunächst in einer Kanzlei arbeitete, haben mich verschiedene Umstände bald in die freie Wirtschaft geführt. In einem Medienunternehmen wurde ich … Mehr …

In unserem März-Newsletter berichten wir Ihnen von unserer Lösung zur digitalen Kommunikation mit Rechtsschutzversicherungen. Außerdem erfahren Sie mehr zur Verknüpfung des DASD-Blogs mit der Online Mandats-Aufnahme, mit der potenzielle Mandanten direkt vom Blogeintrag aus eine Mandatsanfrage übermitteln können. Ein besonderes … Mehr …

Die BRAK macht Ernst mit ihrer Ankündigung: Am 1. April 2019 wird das automatische Löschen von älteren Nachrichten aus den beA-Postfächern (nach § 27 RAVPV) aktiviert. Was bedeutet das im Einzelnen? Alle beA-Nachrichten, die am 1. April 2019 älter als … Mehr …

Mit dem Slogan „Immer näher“ verweist RA-MICRO Baden-Württemberg auf ein großes Alleinstellungsmerkmal: Von vier Standorten landesweit aus betreuen die hauseigenen Experten Kunden in ganz Baden-Württemberg. „Immer näher“ steht aber auch für einen dynamischen Entwicklungsprozess. Mit topaktuellem Know-how allen Kunden optimalen … Mehr …

Auch beim Thema Diktieren und Spracherkennung stellt sich die Frage nach der Sicherheit der Daten. Vor allem wenn beides im anwaltlichen Umfeld eingesetzt wird – hier muss der berufsrechtliche Vertrauensschutz des Mandats gewahrt werden. Mit DictaNet können Diktate und Dokumente … Mehr …

Die RA-MICRO Veranstaltungsreihe „Aktuelles zur elektronischen Kanzleiorganisation“ stößt auf große Resonanz. Wir freuen uns, auch im März zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland anbieten zu können, auf denen wir RA-MICRO Kunden und Interessenten über die Möglichkeiten der „Digitalen Kanzlei“ informieren. Wir … Mehr …

Auf der Berlin Legal Tech 2019 präsentierte sich RA-MICRO als Hauptsponsor einem interessierten Publikum. Mit zahlreichen Fachvorträgen zu künstlicher Intelligenz und Recht, Blockchain-Technologie und Smart Contracts ist die Berlin Legal Tech der Branchen-Treffpunkt. Als größter Anbieter von Kanzleisoftware in Deutschland … Mehr …

Vom 20. bis 22. Februar findet zum dritten Mal die Berlin Legal Tech statt, auf der Vordenker und Wegbereiter der deutschen und europäischen Legal Tech Szene zusammentreffen. Am Berlin Legal Tech Hackathon nehmen fünf Entwickler von RA-MICRO teil. Das junge … Mehr …

Potenzielle Mandanten können nun direkt im Blog des Deutschen Anwaltssuchdienstes (www.dasd-aktuell.de) eine Anfrage an den Anwalt senden. Diese effektive Verzahnung stellt eine Win-win-Situation für Anwalt und Mandant dar: Neben der unmittelbaren Mandatsaufnahme ist auch die Aktenanlage mit strukturiertem Datensatz in … Mehr …

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.