RA-MICRO News

Aktuelles von RA-MICRO

Am 27. und 28. September 2017 fanden in der RA-MICRO Landesrepräsentanz Berlin die Kanzleitage statt. Die Themen reichten vom neuen vSystem über das papierlose Büro, die Möglichkeiten der Go RA App und den RA-MICRO Onlinediensten bis hin zur DictaNet Spracherkennung. … Mehr …

In dieser Reihe stellen wir Ihnen unsere RA-MICRO Vor-Ort-Partner aktuell vor. Der Stuttgarter Vorort Leinfelden-Echterdingen ist vor allem für seine Lage direkt am Stuttgarter Flughafen bekannt. Nur zwei S-Bahn-Stationen sind es von der Leinfelder Innenstadt dorthin, und hier, ganz in … Mehr …

Vom 20. bis 22. September 2017 fand der 26. Deutsche EDV-Gerichtstag in Saarbrücken unter dem Motto „Recht 4.0  vom elektronischen Rechtsverkehr zur digitalen Justiz“ an der Universität des Saarlandes statt. Hier konnten sich die über 700 Teilnehmer über die aktuellen … Mehr …

Im Rahmen unserer kostenfreien Anwender-Informationsveranstaltungen war RA‑MICRO zusammen mit DictaNet am 20. September im Saarland Gastgeber im Saarbrücker Schloss. Im vorgelagerten Workshop stellte Herr Dr. Rinke die Möglichkeiten der Go RA App für das mobile Anwalten vor. Schwerpunktmäßig wurde die digitale Akten- … Mehr …

RA-MICRO bietet neben einer umfassenden Bearbeitung digitaler Post in der Kanzlei auch zahlreiche Möglichkeiten, die elektronische Post unterwegs per Smartphone oder Tablet zu bearbeiten. So können Nutzer in der Go RA App eine E-Mail-Adresse abrufen oder den Postkorb von RA-MICRO täglich aktuell einsehen. … Mehr …

Zu den Produkten der RA-MICRO Online Services gibt es wertvolle Informationen auf den Webseiten von RA-MICRO. Im Modul Online Recherchen der RA-MICRO Kanzleisoftware ist eine direkte Verlinkung dorthin integriert. Über den Button Produkte Info wird die Homepage im Internetbrowser aufgerufen. … Mehr …

Im Jahr 2003 verfasste Bill Burr, damals Mitarbeiter der unter anderem für Technologiestandards zuständigen US-Behörde National Institute of Standards and Technology (NIST), einige Richtlinien für das Erstellen von Passwörtern. Darin waren nicht nur Vorschriften zur Nutzung bestimmter Zeichen enthalten, sondern … Mehr …

Ein Berliner Buffet vom Feinsten, ein schöner Spätsommerabend und eine erfrischende Eröffnungsrede von RA-MICRO Geschäftsführer RA Josef Heinz, der sehr kurzweilig demonstrierte, wie es sich mit dem iPad auf moderne Art arbeiten lässt: Die Voraussetzungen für ein tolles RA-MICRO Sommerfest … Mehr …

Das Thema Spracherkennung bildete den Schwerpunkt des Informationsnachmittags, der am 30. August 2017 in Kassel stattfand. Zu Beginn der Präsentation stand die DictaNet App im Vordergrund, die für das mobile Diktieren entwickelt worden ist. Sie ermöglicht unter anderem einen ortsunabhängigen … Mehr …

Am 25. und 26. August 2017 fand der diesjährige LandesAnwaltsTag Sachsen-Anhalt in Dessau statt. RA-MICRO war auch dieses Jahr zusammen mit dem Vor-Ort-Partner RA-MICRO Apel&Witte mit einem eigenen Stand präsent. Viele RA-MICRO Kunden sowie interessierte Kollegen nutzten die Zeit zwischen … Mehr …

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.