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Cisco ASA 5506-X Firewall mit FirePower

Die erfolgreiche kleinste Security Lösung von Cisco, die ASA-Appliance 5505, erhält einen Nachfolger – die ASA 5506-X

Die SMB Next Generation Firewall ASA 5506-X ermöglicht eine komplette Sichtbarkeit und Kontrolle über die Applikationen und den User, die diese nutzen. Zudem beeindruckt die ASA mit den neuartigen FirePOWER Services: URL Filtering, Next Gen Intrusion Prevention und Advanced Malware Protection. Die Appliance kann sowohl über On Box als auch über ein zentralisiertes Management verwaltet werden.

Das zeichnet die Cisco ASA 5506-X mit FirePOWER Services zusätzlich zu den klassischen Stateful Inspection-Firewall Funktionen aus:

  • Präzise Transparenz und Kontrolle durch AVC: Die Cisco Application Visibility and Control (AVC) sorgt durch mehr als 3000 Anwendungsebenen und risikobasierte Kontrollen für eine kontextsensitive Analyse von Anwendern, mobilen Geräten, virtueller M2M-Kommunikation, URLs und anderen wichtigen Daten. Dabei werden Schwachstellen und Bedrohungen aufgedeckt und via Dashboard & Berichte dargestellt.
  • Mehr Kontrolle mit URL-Filtering: Mit URL-Filtering können Sie den Zugang auf bestimmte Webseiten kontrollieren. Anhand von Whitelists und Blacklists erlauben und sperren Sie Webseiten in Ihrem Netzwerk. Dabei greift die ASA Plattform entweder auf individuell festgelegte Listen zu oder bedient sich bei entsprechenden Servern mit Filterlisten.
  • Plattformbasiert: Die threat-orientierte Firewall Cisco ASA mit Firepower Services kombiniert in einem einzigen Gerät alle bewährten Firewall-Funktionalitäten, Anwendungskontrolle, führende Intrusion Prevention-Fähigkeiten sowie Erfassung und Behebung von Sicherheitsverletzungen. Unternehmen ist dadurch nicht nur besserer Schutz geboten, sondern auch eine Reduzierung von Betriebskosten und Komplexität ist möglich. Denn weniger Appliances bedeuten geringeren Aufwand bei Verwaltung und Implementierung sowie weniger Lizenz-Abonnements, wenn Funktionalitäten erweitert werden sollen. So vereinfacht diese neue Lösung die Sicherheits- und Netzwerkarchitektur von Unternehmen.
  • Threat-orientiert durch IPS: Das integrierte führende IPS (Intrusion Prevention System) überwacht den Netzwerk-Datenverkehr und sorgt so für einen umfassenden Schutz vor Bedrohungen. Es betreibt ein komplexes Monitoring und Analysen des Datenverkehrs und reagiert darauf.
  • Effektiver Malware-Schutz mit AMP: Cisco® Advanced Malware Protection (AMP) deckt als einziges System zum Schutz vor Malware das gesamte Angriffskontinuum ab. Sicherheitsmanager können Bedrohungen im System ruückwirkend untersuchen – ihnen wird Abgrenzung, Transparenz & Kontrolle im Fall einer Sicherheitsverletzung ermöglicht und eine effektive Schadensbehebung und Begrezung kann stattfinden.

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  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.