FIBU: Lohn/Gehalt – mehrere Betriebsnummern bei Niederlassungen in verschiedenen Gemeinden

Neu:

Im Modul Lohn/Gehalt besteht die Möglichkeit, verschiedene Betriebsnummern für Beschäftigungs­betriebe in verschiedenen Gemeinden zu hinterlegen.

Bei Mitarbeitern, die in eine Niederlassung mit anderer Betriebsnummer wechseln oder bereits dort tätig sind, kann unter Mitarbeiter Beginn oder Mitarbeiterdaten ändern die Betriebsnummer geän­dert werden. Die bereits im Programm hinterlegte Betriebsnummer wird automatisch in alle Mitar­beiterdaten übernommen.

FIBU: Lohn/Gehalt - mehrere Betriebsnummern bei Niederlassungen in verschiedenen Gemeinden

Zweck:

Lt. den gesetzlichen Anforderungen im Meldeverfahren (§§ 18i-n SGB IV) müssen bei mehreren Beschäftigungsbetrieben, die in verschiedenen Gemeinden ansässig sind, eigene Betriebsnummern beantragt werden (§ 18i Abs. 3 SGB IV). Entsprechend sind die dort beschäftigten Mitarbeiter die­ser Betriebsnummer zuzuordnen.

Funktion:

In den sozialversicherungsspezifischen Auswertungen wie Beitragsnachweise und -aufstellung er­folgt eine programmseitige Betragsaufteilung verschiedener Betriebsnummern. Dadurch ist eine elektronische Übermittlung an die Krankenkassen zu den verschiedenen Betriebsnummern über sv.net möglich.

FIBU: Lohn/Gehalt - mehrere Betriebsnummern bei Niederlassungen in verschiedenen Gemeinden

Für eine erleichterte Zuordnung der Mitarbeiter zu den Beschäftigungsbetrieben in den mitarbeiter­bezogenen Auswertungen, wie z. B. Überblick Mitarbeiterdaten, Berechnungsergebnisse und Lohn­konto werden die Betriebsnummern ebenfalls ausgewiesen.

FIBU: Lohn/Gehalt - mehrere Betriebsnummern bei Niederlassungen in verschiedenen Gemeinden

Hinweis zum Sozialversicherungsrecht:

Bei Arbeitsplatzwechsel eines Arbeitnehmers innerhalb desselben Beschäftigungsbetriebs eines Arbeitgebers entsteht keine SV-Meldepflicht. Es existiert nicht – wie ggf. angenommen – der Meldetat­bestand Wechsel Beschäftigungsbetrieb, sodass eine SV-Meldung nicht erforderlich ist. Eine Aus­nahme zu dieser Meldepflicht besteht allerdings beim Wechsel in einen anderen Rechtskreis (Ost/West).

Hinweise für Arbeitgeber mit mehreren Beschäftigungsbetrieben, die bereits mit RA-MICRO Lohn/Gehalt für 2017 berechnet haben:

  1. Für die einzelnen Mitarbeiter ist unter Mitarbeiterdaten ändern zu prüfen, ob die korrekte Be­triebsnummer des Beschäftigungsbetriebes hinterlegt ist, evtl. ist diese zu ändern.
  2. Bei Mitarbeitern, bei denen sich die Betriebsnummer geändert hat, sind die bisher berechne­ten Monate nochmal zu berechnen.
  3. Es ist zu prüfen, ob bei den Mitarbeitern die korrekte Betriebsnummer des Beschäftigungs­be­triebes ausgewiesen wird, z. B. Überblick Mitarbeiterdaten.
  4. In den elektronischen Beitragsnachweisen werden im Folgemonat die Werte zu den verschie­denen Betriebsnummern ausgewiesen.
  • Die Zukunft der Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die permanent anwachsende Komplexität der PC-basierten Kanzlei-EDV, deren immense Steigerung im Zeitalter von beA und ERV absehbar ist, führt zunehmend zu einer unvertretbar hohen Technizität in der Anwalts-Kanzlei. Der Sinn der Kanzlei-EDV verkehrt sich zunehmend, aus einer Kostenentlastung und Vereinfachung wird eine Kostenbelastung und Verkomplizierung der anwaltlichen Berufsausübung.

    Diese weltweit die Unternehmen treffende Entwicklung hat zur Entwicklung von Cloud Lösungen geführt, die die EDV-Komplexität in Rechenzentren verlagert. Vor-Ort im Büro werden nur Endgeräte nutzt, die als Apple oder Windows PC, Smartphones, Tablets für die einfache Handhabung durch den Benutzer konzipiert sind. Microsoft hat die Azure Cloud als eine Erweiterung des Windows Betriebssystem entwickelt, die eine solche Verlagerung ermöglicht. Die Microsoft Azure Cloud Lösung ist aufgrund des perfekten Zusammenspiels aller Microsoft Komponenten allen anderen Cloud-Lösungen bei Weitem vorzuziehen.

    Nach meiner Meinung gehört in die Anwaltskanzlei keine komplexe EDV-Technik die eine fachadministrative Betreuung erfordert. Keine Server (-räume), keine Datenhaltung, keine komplexe Netzwerktechnik. Diese gehören in die Cloud, wo diese auf höchstem fachlichen Niveau stabil und sicher gemanaged werden.

    RA-MICRO v bietet ein umfassendes Organisationskonzept für eine zeitgemäße Kanzlei-EDV in der Microsoft Azure Cloud. Ich empfehle RA-MICRO v. Ein Mini PC in Größe eines USB Sticks, in den HDMI des Monitors eingesteckt, ist im Zeitalter der Cloud-EDV die optimal kosten- und emissionsarme Wahl für einen optimalen Arbeitsplatz PC. Ein moderner sicherer WLAN Router für den Anschluss der Peripherie Geräte wie Drucker und Scanner, ein guter Internetanschluss, mehr braucht man heute nicht mehr in der Kanzlei an EDV-Technik.

  • Installationskurve

  • RA-MICRO 1 InfografikDie heute marktführende RA-MICRO Kanzleisoftware ist auf über 60.000 Arbeitsplätzen im Einsatz. Sie wurde vor 30 Jahren in der Berliner Praxis von RA Dr. Becker aus der täglichen Kanzleiarbeit heraus geschaffen und ist bis heute unübertroffen praxisgerecht. Seither wird die Software von RA Dr. Becker als Programmarchitekt mit dem von ihm gegründetem Unternehmen RA-MICRO GmbH & Co. KGaA und dessen auf über 100 Mitarbeiter angewachsenen Entwicklungsabteilung praxisgerecht zum Nutzen der deutschen Anwaltschaft weiterentwickelt. Mit etwa 500 Mitarbeitern unterstützt die deutsche RA-MICRO Organisation dt. Anwenderkanzleien. Die Gesellschaft ist im besonderen Maße den anwaltlichen berufsständischen Anliegen und seinen anwaltlichen Kunden verpflichtet.