Grundsätzlich sprechen wir keine Empfehlungen, für bestimmte Virenscanner aus. Wichtig ist jedoch eine gute Erkennungsrate des Scanners. Umfangreiche Vergleichsmöglichkeiten bieten hierfür die Tests diverser Fachmagazine.

Mit jeder freigegebenen RA-MICRO Programmversion werden unsererseits Tests mit den zur Zeit fünf am besten bewerteten Virenscannern durchgeführt.

Die Tests beruhen auf dem softwaretechnischen Stand vom 03.01.2019 und können auf Grund softwaretechnischer Entwicklung zu anderen Ergebnissen führen.

Informationen für Ihren Systembetreuer zur Anpassung Ihres Virenscanners erhalten sie direkt vom Hersteller der Antivirensoftware.

03.06.2017 – Malwarebytes Premium

Nach Update der Software Malwarebytes kann es dazu kommen, dass RA-MICRO nicht mehr gestartet werden kann. Es erscheint die Meldung:


In diesem Fall muss in den Ausnahmen des Virenscanners, der entsprechende Ordner  hinterlegt werden.

Wichtig, Sie müssen danach den PC neustarten und den Inhalt des in den Ausnahmen hinzugefügten Ordners löschen.
Im Anschluss kann RA-MICRO wieder normal gestartet werden.
In bestimmten Fällen reicht es auch aus Malwarebytes zu beenden, den PC neu zu starten, den Ordner  löschen, RA-MICRO starten und im Anschluss Malwarebytes aktivieren.

Zu weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller der Software Malwarebytes, diesen erreichen Sie unter folgendem LINK.

24.05.2016 – TrendMicro

Sehr geehrte Damen und Herren,
in letzter Zeit häuft sich das Auftreten von Verschlüsslungsviren im Internet. Die Antiviren Fa. TrendMicro hat gestern ein neues Schutzsystem eingeführt.
Dieses System könnte in vereinzelten Fällen das Arbeiten mit RA-MICRO erschweren, siehe unten angehängte Meldungen. Wir arbeiten mit TrendMicro zusammen, um eine schnelle Lösung zu finden.
Kunden sollten in diesem Fall die Option „Programm vertrauen“ auswählen.
Alternativ kann ein anderer Virenscanner eingesetzt oder bei TrendMicro die Option „Dokumente vor nicht autorisierter Verschlüsselung oder Veränderung schützen“ entfernt werden. Wir empfehlen diese Änderung ausdrücklich nicht, seitens RA-MICRO kann für die Auswirkungen keine Verantwortung übernommen werden.

trend_1           trend_2

 

HitmanPro.Alert

Nach der Installation der Sicherheitssoftware kann RA-MICRO nicht mehr gestartet werden.
Folgende Meldung wird angezeigt:
hitman_pro
Nach jetzigem Kenntnisstand noch keine Konfigurationsmöglichkeit der Software um RA-MICRO wieder freizugeben.
Lösung: HitmanPro.Alert deinstallieren.

Microsoft Security Essentials / DefenderMicrosoft

hat in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2016 ein Update seiner Antivirensoftware durchgeführt. Das Update seitens Microsoft verhindert den Start von RA-MICRO. Dieses Startproblem ist nicht von RA-MICRO verursacht; hierbei handelt es sich ausschließlich um ein microsoftspezifisches Problem. Bitte setzen Sie sich für die Problemlösung mit Ihrem RA-MICRO Vor-Ort-Partner oder Ihrem Systembetreuer in Verbindung, damit der Virenscanner von Microsoft für die Arbeit mit RA-MICRO neu konfiguriert werden kann.

Kaspersky Internet Security:

Sollten Sie über spürbare Geschwindigkeitsprobleme im Verbund von zum Beispiel Kaspersky und RA-MICRO klagen, liegt dies mit hoher Wahrscheinlichkeit am Aktivitätsmonitor von Kaspersky. Wenn Sie diesen deaktivieren und danach das System neu starten, werden Sie mit Sicherheit eine Verbesserung der Schnelligkeit feststellen können.

Zum Thema Aktivitätsmonitor:

support.kaspersky.com/de/faq/?qid=208642295

Norton Internet Sec.:

Seit dem 16.09.2013 beklagen unsere Kunden auch hier Geschwindigkeitsprobleme im Verbund zwischen RA-MICRO und Norton Internet Security. Als Abhilfe – auch bei uns im Hause – hat nur die Deinstallation und Neuinstallation des Virenscanners durch den Systembetreuer geholfen.

F- Secure Internet Sec.:

Sollten Sie diese Meldung (Verbindungsversuch -rmx.rm8.exe – was soll getan werden?) o.ä. lautende Meldungen erhalten, können Sie der Anwendung vertrauen und ggfls. die von den Virenscanner Herstellern empfohlenen Ausnahmen hinzufügen (diese erhalten Sie von unserem technischen Support)

G Data:

Um beim Starten und Arbeiten von RA-MICRO Geschwindigkeitsprobleme zu vermeiden, empfehlen wir, Ausnahmen / Ausschlüsse in den Einstellungen von G Data hinzuzufügen.

Trend Micro Titanium Maximum Security:

Um beim Starten und Arbeiten von RA-MICRO Geschwindigkeitsprobleme zu vermeiden, empfehlen wir, Ausnahmen / Ausschlüsse in den Einstellungen von Trend Micro Titanium Maximum Security hinzuzufügen.

AVAST:

Seit dem 04.01.2016 werden bei einigen Anwendern die Systemdateien cmd.exe / reg.exe / css.exe / cvtrs.exe gelöscht. In diesem Fall bitte die Dateien aus der Quarantäne des Virenscanners wiederherstellen und als vertrauenswürdig einstufen. Sollten die Dateien nicht mehr zur Verfügung stehen, müsste eine Systemwiederherstellung durchgeführt werden. Die Systemwiederherstellung und Konfiguration des Virenscanners sollte nur nach Absprache mit Ihrem Systembetreuer durchgeführt werden.

Es kann vorkommen, dass beim Download der RA-MICRO Version die irreführende Meldung erscheint, dass die Datei „rmx.prg.exe“ mit einem Virus infiziert ist. Hier prüft der Web-Url-Schutz des Virenscanners. Im Web-Schutz muss daher die Ausnahme:

rmx.raupdate

hinzugefügt werden.

Alternativ kann hier nur ein kurzzeitiges Deaktivieren des Virenscanners empfohlen werden.

McAfee:

Wenn über das Adressfenster die rmo-Recherchen aufgerufen und dort z.B. die EMA gewählt wird, kommt die Meldung „Internetexplorer funktioniert nicht mehr“.

Hier haben wir folgende Ursache in Zusammenarbeit mit McAfee ausgemacht:

Das Verhalten des SiteAdvisors von McAfee wurde verändert. Wird der Prozess im Taskmanager  „saHookMain.exe“ beendet, funktioniert wieder alles.

Der Systembetreuer muss den Virenscanner  so konfigurieren, dass ein Zugriff auf das Onlineportal möglich ist.

Die Informationen zu Ausnahmen / Ausschlüssen in den Virenscannern (empfohlen durch die Virenscanner-Hersteller) können Sie bei unserem technischen Support per Mail ( support.edv-anlage@ra-micro.de ) anfordern.

Sollten mit den empfohlenen Ausnahmen keine Verbesserungen eintreten, so bitten wir Sie,  den Kontakt zum Support Ihres Virenscanner- Herstellers zu suchen.

  • Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud
    von RA Dr. Peter Becker, Berlin

    Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

    Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem, – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – , nichts etwas anhaben kann. Bei digitaler Kanzlei-EDV können wir dagegen nie sicher sein, ob der Aktenbestand noch da bzw. nutzbar ist. Eine Vielzahl keineswegs unwahrscheinlicher denkbarer Ereignisse, z. B. einer der zunehmenden Verschlüsselungsangriffe, kann den gesamten Datenbestand unbrauchbar gemacht haben. Und wenn die Sicherungsmedien während des Angriffes verbunden sind, die Sicherungen ebenfalls. Der Schockzustand und die Folgen von „alle (oder ein nicht genau bekannter Teil der) Kanzlei-Akten sind auf einen Schlag einfach weg“ können sich alle Leser sehr gut vorstellen. Und selbst wenn Datensicherungen da sind: Fast nie sind diese in Notfall-Übungen erprobt, nicht selten schlagen in der Praxis Datenrücksicherungen ganz oder – fast genauso schlimm – teilweise fehl.

    Einer Veröffentlichung von Microsoft zum Thema Sicherheit ist zu entnehmen, dass sich die Qualität der Angreifer im Internet, überwiegend aus China, Russland und USA, weg vom einzelnen Hobby-Hacker hin zu hochprofessionell organisierten Strukturen entwickelt hat.

    Die Verfügbarkeit der Kanzlei-EDV, die Ausfallsicherheit, hat in Zukunft wesentlich größere Bedeutung als heute.

    Die existentielle Abhängigkeit von der immer komplexer werdend Kanzlei-EDV, verbunden mit einem fortlaufend ansteigenden elektronischen Fehler-/Angriffs-/Ausspähungs-/Erpressungs-/Sabotagepotential führt zwangsläufig zur Überlegung, dass für die digitale Kanzlei im Zeitalter von ERV und beA die Auslagerung der Kanzlei-EDV in ein Rechenzentrum (RZ) geboten ist. In anderen europäischen Ländern – z. B. Skandinavien – ist diese Entwicklung wesentlich weiter. In ein bis zwei Jahrzehnten wird auch in Deutschland die Kanzlei-EDV in der Cloud, d.h. im Rechenzentrum üblich sein.

    Wie sicher sind meine Daten im Rechenzentrum? Die Antwort ist einfach: jedenfalls sicherer als in der Kanzlei! Keine Kanzlei kann den Aufwand eines großen RZ hinsichtlich rund um die Uhr zu gewährleistender Ausfallsicherheit, 2-facher und oft 3-facher Redundanz der Systeme, höchster technischer Qualität der Komponenten, elektronischer und realer Zugangssicherungen, einer permanent wachenden und aktiven Gefahrenabwehr gegen Cyber-Angriffe und Schadsoftware betreiben.

    Die Methode der Wahl ist die virtualisierte Kanzlei-EDV in der Cloud, die isoliert von der Hardware und Administration des RZ ausgeführt wird. Cloud-Computing bezeichnet die Nutzung durch Dritte zur Verfügung gestellte EDV-Ressourcen über das Internet. Unterschieden werden Public Cloud und Private Cloud. Public Cloud teilt sich die Hardware-Ressourcen im RZ mit anderen Nutzern, Private Cloud nutzt exklusiv dem RZ-Kunden Konto zugewiesene Hardware-Ressourcen. Public Cloud ist erheblich einfacher und preisgünstiger als Private Cloud. Public Cloud ist für die kleinere Kanzlei mit 1-2 Berufsträgern empfehlenswert. Ein Arbeitsplatz-PC übernimmt zusätzlich die zentrale Datenhaltung. Darüber hinaus oder bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Private Cloud Lösung empfehlenswert, bei der die Datenhaltung in einer gesonderten „vServer“ virtuellen Maschine, optional auch mit SQL Datenbank, ausgeführt wird.

    Die Kosten der Kanzlei-EDV in der Cloud liegen in der langfristen Betrachtung „über Alles“ betrachtet jedenfalls in der Größenordnung einer hochwertigen lokalen EDV-Anlage. Einzubeziehen sind die Stromkosten, Gesamtkosten von Störungen, Ausfallzeiten für Austausch veralteter Geräte, Zeit-Aufwand des Anwalts für die intellektuelle Beschäftigung mit dem Thema, Kalkulation möglicher Ausfallschäden bis hin zum Regress. Im RZ werden turnusmäßig ohne Störung des laufenden Betriebes die Hardware erneuert, man arbeitet stets auf moderner Hardware. Hardwarekomponenten im RZ sind doppelt (Raid) und teilweise dreifach ausgelegt, um eine fast bei 100% liegende Verfügbarkeit auf Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten.

    Die von RA-MICRO ausgewählten RZ haben einfache Oberflächen des Kundenkontos, die auch dem fachkundigen Laien die administrative Verwaltung der RZ-Leistungen ermöglicht. Alternativ kann die Administration des Systems mitsamt der Betreuung des RZ-Kundenkontos durch einen EDV-Dienstleister erfolgen.