RA-MICRO Version 2020 ist am 6.12.2019 erschienen.  Alle rund 17.000 RA-MICRO Anwenderkanzleien werden sukzessive bis zum Jahresende automatisch aktualisiert. Die Anzahl der Supportleitungen wurde auf die maximal mögliche Anzahl erhöht. Einen Überblick über die Supportbelastung und  Support-Wartezeiten finden Sie auf der RA-MICRO Supportseite.

Für die Mitteilung etwaiger Programmstörungen /-fehlfunktionen ist die E-Mail  Störungsmeldung im RA-MICRO Programmteil „Support“ direkt an die Programmentwicklung vorgesehen; der RA-MICRO Fachsupport ist für solche nicht zuständig.

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RA-MICRO Version 2020
Begleitinformation

Als Branchenspezialist für Anwälte unterstützt die Red Group in Hessen, Bayern und Thüringen ihre Kunden bei allen Fragen zur IT-Einrichtung von Kanzleien. Das Portfolio umfasst alles vom operativen IT-Betrieb über das IT-Projektmanagement bis hin zur Verbesserung der Geschäftsprozesse durch eine Optimierung der Systemintegration.

Gerade hier sieht der Geschäftsführer Tino Orlin die Stärke von Red Group: „Mit zertifizierten Technikern, RA-MICRO qualifizierten Schulungskräfte und Kolleginnen im Back-Office, schätzen uns unsere Kunden als strategischen Partner und Impulsgeber bei der langfristigen Entwicklung ihrer Kanzlei IT“.

Getreu dem RA-MICRO Motto „Vom Anwalt für den Anwalt“ ist bei Red Group Rechtsanwalt Stefan Bühner als Projekt-Consultant beschäftigt. In einem hoch innovativen Arbeitsumfeld legt er Wert auf die gemeinschaftliche Erarbeitung von wirtschaftlich optimalen Lösungen für die Kunden der Red Group.

Ergänzt wurde das Team vor kurzem durch einen neuen Kollegen mit ausgewiesener Expertise in Cloud-Lösungen. „Mit ihm“, so Tino Orlin, „reagieren wir auf die zunehmenden Anfragen von Kunden, die ihre Kanzleisoftware in die Cloud verlegen wollen.“ Darüber hinaus ist Red Group mit einer eigenen ELO Lösung ein Experte im Bereich der revisionssicheren Dokumentenarchivierung für RA-MICRO.

Auch bei Fragen zum elektronischen Rechtsverkehr ist die Red Group ein kompetenter Ansprechpartner, der speziell dafür eine eigene Website mit aktuellen Entwicklungen zum Thema betreibt. Auf https://elektronischer-rechtsverkehr.de/ werden neben vielen Informationen zu Voraussetzungen und gesetzlichen Grundlagen zum Thema auch tagesaktuelle Meldungen über neuere Entwicklungen geboten.

Am 27. November sprach der Softwareindustrieverband Elektronischer Rechtsverkehr e. V. (SIV ERV) erneut mit Vertretern der BRAK, der Justiz und des DAV. Die regelmäßigen Treffen verfolgen das Ziel, einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zum aktuellen Stand des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) und zur weiteren Umsetzung des elektronischen Rechtsverkehrs (ERV) in Deutschland zu ermöglichen. Als  Kanzleisoftwarehersteller ist RA-MICRO besonders daran interessiert, seinen Anwendern eine bestmögliche Anbindung an das beA-System über die beA-Schnittstelle der BRAK anbieten zu können.

Themen der Sitzung waren u. a. die weiteren technischen Entwicklungen des beA-Systems im Zuge des Betreiberwechsels, der laut BRAK im 1. HJ 2020 abgeschlossen sein wird, Verbesserungen der internen Prozesse bei unvorhergesehen Störungen und Übermittlungsfehlern aller am ERV Beteiligten sowie die Erweiterung des sicheren Übertragungsweges auf ein sog. „besonderes EGVP-Postfach“, mit dem dann auch weitere Berufsgruppen wie Steuerberater und Ärzte aber auch natürliche und juristische Personen am ERV teilnehmen können. Zudem wurde ein neuer X-Justizdatensatz angekündigt, mit dem es zukünftig möglich sein wird, Nachrichten über die bislang zulässige maximale Größe von 60 MB zu übertragen.

Abschließend wurde auch über die aktuellen Entwicklungen bei der Neuordnung des Berufsrechts für ReNos und ReFas informiert, wonach es zukünftig möglich sein wird, verschiedene Fortbildungen zum Berufsspezialisten für IT bzw. für Fachanwaltschaften zu erlangen.

Schleswig-Holstein wird zum 1. Januar 2020 die Pflicht zur aktiven Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs in der Arbeitsgerichtsbarkeit einführen.

Damit macht Schleswig-Holstein als ersichtlich erstes Bundesland von der Möglichkeit Gebrauch, die verpflichtende Nutzung des beA von Anfang 2022 auf 2020 vorzuziehen, was der Gesetzgeber mit Art. 24 Abs. 2 ERVGerFöG allen Bundesländern eingeräumt hat. Das Landesjustizministerium teilte dies in einer Presseerklärung unter Verweis auf die bevorstehende Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt mit.

Die neue Recherche „Adress Research Premium“ unseres Kooperationspartners Deutsche Post Adress ist ab sofort bei RA-MICRO Online verfügbar. Sie kann im EMA-Anfrageformular ausgewählt werden und bietet einen mehrstufigen Ermittlungsprozess. Dieser kann insbesondere bei bisher erfolglos recherchierten, unzustellbaren Adressen einen erheblichen Mehrwert darstellen.

AdressResearchPremium im RMO Store

Professionelle Rechercheure ermitteln jeweils manuell in Datenbanken und dem Wohnumfeld der gesuchten Person. Die Ergebnisse umfassen eine Beschreibung des Rechercheverlaufs und soweit möglich den aktuellen Status der gesuchten Person. Das Kostenrisiko ist dabei aufgrund erfolgsabhängiger Gebühren mit einem niedrigen Basispreis bei nicht erfolgreicher Recherche gering.

Weitere Informationen

Die RA-MICRO Neuentwicklungen für 2020 standen beim Anwendertreffen am gestrigen Dienstag, den 19. November 2019, in der BMW Welt München im Zentrum. Das RA-MICRO Präsentationsteam begrüßte die zahlreichen Gäste und informierte über Optimierungen und neue Tools für die anwaltliche Praxis.RA-MICRO Anwendertreffen in München

Auf besonderes Interesse stieß der neue RA-MICRO Kalender und die PDF E-Akte. Auch die Erweiterung der RA-MICRO Kanzleisoftware um die Funktion „Aktenwächter“ erfuhr eine positive Resonanz. Mit ihm können Akten und Forderungskonten automatisiert auf Buchungen und Aktivitäten überwacht werden.RA-MICRO Anwendertreffen in München

Daneben wurde natürlich auch zu den in der Anwaltschaft vieldiskutierten Themen beA und eEB berichtet sowie das medienbruchfreie Arbeiten mit RA-MICRO und der beA-Schnittstelle der BRAK gezeigt.

Unser nächstes Anwendertreffen findet am 9. Dezember 2019 im Hotel Adlon Kempinski in Berlin statt.

Bereits seit Anfang 2017 dürfen Schutzschriften ausschließlich elektronisch eingereicht werden. Über die beA-Schnittstelle der BRAK ist dies einfach und effektiv aus RA-MICRO möglich. Die komplett elektronische Arbeitsweise mit der RA-MICRO E-Akte kann somit in immer mehr Verfahrensfeldern medienbruchfrei erfolgen, wozu auch unsere jüngsten News zu den Bereichen Akteneinsicht und Zwangsvollstreckung informieren.

Für die elektronische Schutzschrifteinreichung muss eine XJustiz-Datei über das zentrale Register unter www.zssr.justiz.de erstellt werden, welche dann per beA beim Zentralen Schutzschriftenregister am OLG Frankfurt eingereicht werden kann. Je nach Organisationsweise der Kanzlei kann dann z. B. über das Einpflegen in die Stammdaten der E-Akten unter „Sachstand“ eine kanzleiweite Übersicht über die Schutzschrifteinreichungen geschaffen und das RA-MICRO Aktenregister als kanzleiinterne Schutzschriften-Verwaltung verwendet werden.

Am 8. und 9. November stand bei RA-MICRO alles im Zeichen der Qualitätssicherung unserer Supportkräfte. Nach dem DictaNet TechDay und dem RA-MICRO Händlertreffen fand mit dem Qualitäts-Center 2019 eine weitere Veranstaltung zur internen Schulung von Mitarbeitern und Vor-Ort-Partnern statt.

Mit über 160 Teilnehmern war das RA-MICRO Qualitäts-Center 2019 gut besucht und bot Einblicke in die Innovationen für das Jahr 2020. RA-MICRO Firmengründer Dr. Becker stellte dar, mit welchen Neuheiten RA-MICRO auch in Zukunft an der Spitze der technischen Entwicklung für die Anwaltschaft stehen wird. Für einen auf höchstmögliche Effizienz ausgelegten Workflow in Kanzleien entwickelt RA-MICRO derzeit Erweiterungen für die PDF E-Akte sowie ein plattformübergreifendes Customer Care Messenger System.

Im Anschluss boten die RA-MICRO Fachteams an Thementischen viele Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Vertiefungen des gesammelten Wissens. Auch konkrete Fragestellungen aus dem Supportalltag konnten hier beantwortet werden.

Nachdem der Deutsche Anwaltstag in Leipzig stattfand, wurden die Mitglieder der Sächsischen Anwaltskammer zum diesjährigen Sächsischen Anwaltstag (SAT) in die Landeshauptstadt Dresden geladen. Der SAT bot am 1. und 2. November ein Fachprogramm sowie ein begleitendes Ausstellungsprogramm. RA-MICRO war mit einem eigenen Präsentationsstand vertreten, der vom RA-MICRO Vor-Ort-Partner IT-Consulting Zieschang betreut wurde.

Insbesondere zum beA konnte Rechtsanwalt Alexander Zieschang intensiv beraten und praxisnah an das Thema des Elektronischen Rechtsverkehrs anknüpfen. Aber auch die aktuelle und in der sächsischen Anwaltschaft viel diskutierte „Geldwäscheprüfungsdokumentationspflicht“ wurde mit einem entsprechenden Zusatzblatt für die Aktenanlage in RA-MICRO aufgegriffen.

IT-Consulting Zieschang steht seit 2018 den Kanzleien in Dresden und Ostsachsen als RA-MICRO Vor-Ort-Partner und Ansprechpartner rund um alle Themen zur Kanzlei-IT zur Verfügung.

Ab sofort können RA-MICRO Programmkunden über die Supercheck-Schnittstelle aus dem Adressfenster (Lupe/RMO Anfragen in der Abschlussleiste) eine Erweiterte EMA veranlassen. Merkmale wie frühere Namen, Geburtsdatum und -ort, frühere Anschriften sowie Einzugs- und Auszugsdatum können angefordert werden. Der Nachweis des berechtigten Interesses gegenüber der Meldebehörde, z. B. aufgrund eines Titels, ist für die Beauskunftung zwingend zu erbringen. Über die Schnittstelle kann dies bequem per E-Akten-Upload erfolgen.

Der Nachweis über das Vorliegen eines berechtigen Interesses hat im Übrigen auch weitere Vorteile. So wird nach Prüfung durch die Behörde auch über Personen Auskunft erteilt, zu denen eine Auskunftssperre oder ein bedingter Sperrvermerk vorliegt.

Zudem erfolgt die Übergabe der Personen- und Adressdaten ohne erneutes Eingabeerfordernis. Auch eine Übernahme der ggf. neu gemeldeten Anschrift in den Adressbestand, eine automatische Speicherung des Ermittlungsergebnisses in die E-Akte und die Möglichkeit der automatisierten Buchung von Kosten ins Forderungskonto und/oder Aktenkonto stehen zur Wahl.