RA-MICRO Kanzlei-Jobbörse
Ein Service des DASD
Deutscher Anwaltssuchdienst der RA-MICRO Anwälte
Die bessere Wahl
Willkommen beim größten Anwaltssoftwarehaus der Welt
|
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
RSS-Feeds sind eine empfehlenswerte Alternative zu herkömmlichen E-Mail-Newslettern. Im Gegensatz zum Mailverkehr macht man bei RSS (= rich site summary) keine Adresse bekannt, an die dann Unbefugte ihren "Spam" senden können. Mailverkehr funktioniert im Prinzip wie die herkömmliche Post: Ein Sender schickt von seiner Adresse eine Information an die Adresse eines Empfängers. RSS funktioniert dagegen eher wie "Shopping": Man besucht regelmäßig die Geschäfte seiner Wahl und kauft dort ein, ohne eine Adresse zu hinterlassen.
Mittlerweile stellen die meisten Webseitenbetreiber RSS-Informationsangebote ins Netz, z.B. juris mit Nachrichten aus der Gesetzgebung
oder der deutsche Bundestag. Selbstverständlich bietet auch RA-MICRO verschiedene Feeds an, z.B. einen
News-Feed oder einen Feed, der die
neuesten Einträge im RA-MICRO Online Anwenderforum zeigt. Ob die Webseite, die Sie gerade aufgerufen haben, RSS-Feeds anbietet, erkennt man im IE 7 am
Status der Schaltfläche
. Wird kein RSS-Service angeboten, ist das Symbol nicht farbig, sondern ausgegraut.
Der Internet Explorer 7 stellt mehrere praktische Lösungen zur Verfügung, wie man solche Angebote verwalten kann. Zunächst einmal klicken Sie auf der Webseite selbst oder in der Symbolleiste des Internet Explorers das orangefarbene RSS-Symbol
oder häufig auf Webseiten auch ![]()
an, der Internet Explorer stellt die Nachrichten dann
auf einer eigenen Seite in einem typischen Format als Liste dar. Im Kopf der Seite findet sich ein Link "Feed abonnieren":
Ein Klick auf diesen Link ermöglicht es, diesen RSS-Feed in die Favoritenverwaltung des Internet-Explorers zu übernehmen. Wie üblicherweise Links können Sie die RSS-Feeds dort in Ordnern zusammenfassen, verschieben oder löschen. Der Browser kümmert sich automatisch um die Verwaltung der Feeds, d.h. das Browserprogramm prüft regelmäßig die Adressen der Feeds und schaut nach, ob es dort Neues gibt und stellt diese Neuigkeiten dar. Wie oft diese Prüfung erfolgen soll, kann in den "Internetoptionen" des Internet-Explorers über die Karteikarte "Inhalte", "Feeds", "Einstellungen" gewählt werden, standardmäßig ist die tägliche Aktualisierung voreingestellt. Man kann dort z.B. auch veranlassen, dass ein Signal ertönt, wenn eine neue Nachricht gefunden wurde.
Abonnierte RSS-Feeds können nicht nur – wie in der folgenden Abbildung - über die Favoritenverwaltung des Internet-Explorers eingesehen und verwaltet werden.
Auf die vom Betriebssystem Windows Vista verwaltete gemeinsame Feedliste greifen auch Programme wie Outlook zu. In der Übersichtsspalte der "E-Mail Ordner" findet sich bei Office 2007 standardmäßig auch ein Ordner "RSS-Feeds". Outlook übernimmt Feeds automatisch in diesen Ordner und stellt die Nachrichten optisch wie E-Mails dar. Wenn man eine Nachricht öffnet, kann man diese nicht nur lesen, sondern gleich über den Button "Diesen Feed freigeben" den betreffenden Feed schnell per E-Mail einem Mailempfänger empfehlen, der ihn aus der empfangenen E-Mail wiederum schnell durch Klick auf "Diesen RSS-Feed hinzufügen" in die gemeinsame Feedliste seines Betriebssystems übernehmen kann.
Eine weitere Möglichkeit zur Darstellung von RSS-Feeds bietet Windows Vista über die sogenannten gadgets, das sind Minianwendungen, die in einer sidebar auf dem Desktop abgebildet werden. Darunter gibt es auch ein gadget zur Darstellung der abonnierten RSS-Feeds. Die Schlagzeilen eines oder aller abonnierten Feeds erscheinen dann direkt auf dem Desktop:
Wer mit einem älteren Betriebssystem arbeitet und nicht den Internet Explorer 7 einsetzt, kann natürlich auch RSS-Feeds nutzen. Dann muss dann ein entsprechendes Feed-Reader- oder –Viewer-Programm zusätzlich installiert werden, z.B. der kostenlose Feedreader 3.12.
Download Feedreader 3.12 (ca. 4,5 MB)
Je nach eingesetztem Programm gestaltet sich dann auch die Übernahme der Feeds etwas anders; meist muss die Feed-Adresse in den Reader manuell kopiert werden.
Neben dem Vorteil, dass aufgrund von RSS anstelle des Abonnements von E-Mail-Newslettern kein Spam entsteht, bietet RSS noch andere, wichtigere Vorzüge. RSS vereinfacht insbesondere die Beobachtung einer großen Menge von Quellen, in denen es eher selten zu Änderungen kommt, deren Aktualisierung der Leser aber ggf. nicht verpassen möchte. Man hat es selbst in der Hand, ob man den Bezug bestimmter Nachrichten (mit einem Mausklick) löscht und ist nicht darauf angewiesen, den Sender um das Beenden des Abonnements zu bitten, was bekanntlich oft schwierig oder wirkungslos ist. Am wichtigsten ist jedoch der Sicherheitsaspekt, denn E-Mails sind mehr denn je das Haupt-Einfallstor für Viren, Würmer oder Phishing-Attacken. Je mehr man also den E-Mail Verkehr auf die Kommunikation mit persönlich bekannten Mandanten und Geschäftspartnern beschränken kann, desto sicherer kann man sein.
![]()
ra-micro E-TV Beitrag zum Thema RSS (ca. 18 Minuten)
Thomas Mirke, RA-MICRO Software GmbH
Letzte Änderung: 07.09.2010